CLOCKWORK

CLOCKWORK
hermetschloostr. 70
8048 zürich
+41 79 348 36 35
Halle: 2
Stand: J.15

Zeitfischers Werk

Mit Clockwork 2.00, eine auf das wesentliche reduzierte Wanduhr mit hohem Anspruch an Genauigkeit und Ästhetik, hat der 58-jährige Mechaniker Martin Fischer seine zweite Wanduhr konstruiert – ein hochpräzises, filigranes Designstück, das Zeit auf poetische Weise erlebbar macht. Ohne Gehäuse als Resonanzkörper tickt die Clockwork 2.00 fast geräuschlos. Die Zahl 2.00 bezieht sich aber weder auf die Anzahl konstruierter Uhren noch aufs Internetzeitalter, sondern das Pendel braucht für eine Vollschwingung exakt 2.00 Sekunden. Die Länge des Pendels hat Einfluss aufs gesamte Uhrwerk, sprich, welche Übersetzungen die Zahnräder haben und wie sie ineinandergreifen müssen. Genauigkeit im Bereich von Hundertstelmillimetern entscheidet über das Funktionieren.

Martins Metallwerkstatt befindet sich in Zürich-Altstetten und ist Ort, in dem Dreh- und Fräsmaschinen an den Rändern des Raums thronen, eiserne Werkbänke auf Arbeit warten und ein Dutzend Uhren alle paar Minuten ein synchronisiertes, lautes Klack von sich geben, weil Mutteruhr ein Schaltimpuls an sie schickt. Ein Mechaniker wie Martin Fischer ist überzeugt, dass es für Wanduhren einen Markt gibt, obwohl Uhrenhändler derzeit nicht viel Interesse an den grossen Stücken zeigen. Wanduhren werden mit Grosseltern und vergangenen Zeiten in Verbindung gebracht, aber er spürt die Sehnsucht der Menschen nach Handgemachtem und Sinnlichem. Die Schönheit der analogen Mechanik soll unser Leben im digital bestimmten Alltag versüssen.






Mehr unter: www.clockwork.ch

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