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COOK & SHARE

20.06.2019

«Heutzutage lebt ein Grossteil der Bevölkerung in Städte, viele davon haben den Bezug zur Nahrungsmittel- herkunft gänzlich verloren.»

Balkoniere & Terrasseure

Scarlett Allenspach ist wunderschön. Damit hat Frau aber noch nicht gegessen. Drum schloss sie – die Pflanzenliebhaberin, Balkonista, Bachelor in Industrial Design, Spezialistin in Nachhaltigkeit und Design, Permakulturistin, Social Media Expertin, DIY-Enthusiastin – ihre Kräfte mit Colin Gschwend zusammen und hat Urbanroots gegründet. Colin ist auch Pflanzenenthusiast, eidg. dipl. Obergärtner, Naturgartenspezialist, dipl. Fachmann in Pflanzenverwendung und Ästhet. Vereint liefern die beiden jeden Monat Bio-Saatgut an neuzeitliche Stadt-Balkoniere und -Terrasseure. Scarlett erklärt uns wies funktioniert…

Was ist Urbanroots? In ein, zwei Sätzen… 
Urbanroots liefert das passende Bio-Saatgut jeden Monat bequem nach Hause und unterstützt dich mit Tipps und Tricks für Aussaat bis zur Zubereitung des selbst angebauten Gemüses.

Wer hatte die Idee dazu? Wie ist er/sie darauf gekommen und wieso?
Als ambitionierte Hobbygärtnerin fiel mir auf, wie schwierig und aufwändig es ist, an einfache Informationen zum Thema Gärtnern auf dem Balkon zu finden. Viele Blogs und Bücher sind in hochstehendem Gartenjargon geschrieben und treffen oft nicht auf Balkon- oder Terrasse-Bedingungen zu. So entstand die Idee, den Einstieg ins Gärtnern für andere zu erleichtern. Mit Colin als eidg. dipl. Obergärtner und Naturgartenspezialist habe ich den perfekten Partner fürs Fachwissen gefunden.

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
Angefangen hat alles mit dem Ausprobieren diverser Samen auf dem eigenen Balkon. Darauf folgte die gemeinsame Pflanzplanung unseres Saatgut-Jahresabos. Das Abo ist so konzipiert, dass die verschiedenen Gemüsesorten aufeinander abgestimmt sind und alles auf dem Balkon Platz hat. Gewisse Pflanzen können sogar in denselben Topf gesetzt werden.

Saatgut-Abo per Post

Wer gehört heute zum Kernteam?
Unser Start-up ist heute offiziell gerade mal zwei Monate alt. Unser Team besteht daher nur aus Colin und mir. Ich bin für den gestalterischen und organisatorischen Teil zuständig – Colin für den fachlichen Inhalt. 

Wieso braucht die Welt eure Produkte und Lösungen?
Heutzutage lebt ein Grossteil der Bevölkerung in Städte, viele davon haben den Bezug zur Nahrungsmittelherkunft gänzlich verloren. Mit unserem Angebot möchten wir dieses Wissen einfach und mit viel Freude zurückbringen und die Begeisterung einer Stadt-Ernte von selbst angesätem Gemüse versprühen.

Wie kommt ihr auf neue Ideen, gibts da ein Ritual oder geschieht das von selbst?
An neuen Ideen fehlt es uns nie. Wir fragen uns eher, wie diese konkret umzusetzen. Darum reisen wir beide gerne und lassen uns von und in den Gärten der Welt inspirieren.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Da wir beide neben Urbanroots selbständig sind – ich als Designerin und Colin als Gärtner – arbeiten wir mal da, mal dort. Für Meetings treffen wir uns oft im Café mit iPad oder Laptop bewaffnet. Das Abpacken, die Lagerung und der Versand geschehen in meinem Büro in Basel. Einen grossen Teil verbringe ich nun natürlich auch auf meinem eigenen Balkon, um einfache und verständliche Anleitungen vorzubereiten.

Das Abpacken des Saatguts

Was sind eure nächsten Projekte?
Momentan arbeiten wir an individuellen Saatboxen, die auf die Bedürfnisse verschiedener Balkongärtner abgestimmt sind – zum Beispiel für Schattenbalkone oder solche, die bloss ein Fensterbrett zur Verfügung haben oder fürs Gärtnern mit Kindern. Dann wollen wir unser Angebot mit Gartenkurse für Anfänger ausweiten. Auch der Ausbau unserer Dienstleistungen für Planung, Konzeption und Umsetzung von Topfgärtenprojekten mit Alimentationsfokus steht auf der To-do-Liste. 

Welche 3 Dinge empfiehlt ihr Freunden, die bei euch in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?
In Basel gibt es unglaublich viele spannende Projekte! Es fällt mir schwer, eine Auswahl zu treffen, aber so aus dem Ärmel geschüttelt, würde ich sagen:

  • Der schönste Ort in Basel, vor allem im Sommer: Die Landestelle. Das Quartier ist optisch ein bisschen Hippie, aber genau daxrum die Spielwiese für das kreative, junge Basel. Dort finden oft Konzerte und Events statt. Rund um das Patschifig/Hafechäs hat es ein Schaugarten vom Verein Garten der Generationen Basel. Und im Chnächt gibt es ab und zu Nose-to-tail-Dinners.
  • Stadtpilze.ch züchtet Gourmet-Speisepilze auf Kaffeesatz von, für und um die Region Basel. Ein schönes Beispiel für Upcycling.
  • Offcut.ch sammelt Materialien von Industriefirmen, die sonst im Abfall landen würden, und präsentiert sie als paradiesischer Kuriositätenmarkt für alle Mode-, Kunst- und Designstudenten.

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