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LIVE & WEAR

26.03.2018

«IDEEN ENTSTEHEN AUS BEDÜRFNISSEN.»

Bei Walser Möbel fliegen die Späne

Nach der abgeschlossenen Ausbildung zum Möbelschreiner gründete Thomas Walser sein eigenes Unternehmen Walser Möbel. Die Schreinerei befindet sich in Oberterzen im Kanton St. Gallen, umgeben von Bergen und Wäldern. Der Bezug zur Natur ist für Walser wichtig. Hier bezieht er seinen Rohstoff direkt beim Förster und findet Inspiration für seine Möbel-Kreationen. Das Holz steht bei seiner täglichen Arbeit im Zentrum. Für Walser ist jedes Holzstück ein Unikat, das er in Verbindung mit anderen Materialien wie Glas oder Metall zu ganz individuellen Möbeln verarbeitet. Hier wird aber nicht nur gehobelt und geschliffen, Walser entwickelt auch eigene Designs und erfüllt sogar ganz spezielle Kundenwünsche. Dabei entstehen hochwertige und einzigartige Möbel mit einer langen Lebensdauer.

Was ist Walser Möbel – was nicht?
Walser Möbel ist Leidenschaft zum Handwerk und Nachhaltigkeit. In Stichworten: Einheimisch, innovativ, kreativ und einzigartig.

Was nicht?
Wir fertigen keine Massenprodukte, keine Stangenware und sind nicht 0815. Unsere Produkte sind nicht umweltschädigend und werden nicht im Ausland produziert. Keine Handelsfirma und kein automatisierter CNC-Betrieb.

Wer hatte die Idee dazu?
Thomas Walser

Wer steckt alles hinter Walser Möbel?


Wieso braucht die Welt Walser Möbel?
Um das Schreinerhandwerk in der Schweiz zu bewahren und die Umwelt zu schonen. Für bewusstes Wohnen. Damit wir von der Wegwerfmentalität wegkommen und als Gesellschaft wieder auf Langlebigkeit setzen.

Wie entwickelt ihr Ideen weiter?
Ideen entstehen aus Bedürfnissen. Wir lieben Einrichtungen und leben gerne umgeben von ästhetischen und qualitativ hochstehenden Möbeln.

Was sind eure aktuellsten Projekte?
Wir entwickeln gerade eine Stehlampe aus massivem Holz, die wir selber in Form biegen. Daneben planen wir Bürotische, Barhocker und ein Ordnerregale.


Verratet uns bitte, wie man auf gute Ideen kommt. Ein einziger Tipp genügt.
Mit Herz dabei sein.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Das CAD-Programm Vectorworks, mit dem wir unsere Möbel entwerfen.

Was sind die grössten Herausforderungen in eurem Arbeitsalltag?
Die Holzbewirtschaftung und neue Kunden gewinnen.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?


Was wollt ihr als nächstes erreichen?
Wir wollen an die Mailänder Möbelmesse.

Was muss man bei euch unbedingt erleben/kaufen/sehen?
Die Entstehung von unseren Möbeln erkunden. Die Natur geniessen.

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Frieden durch Handwerk: Das ist die Idee hinter Protsaah, mit der Gründerin Saloni Shrestha Konfliktregionen in aller Welt befrieden möchte – und vor allem Kaschmir, der Region, in der sie während ihrer Kindheit ein paar wundervolle Jahre verbrachte. Indem sie mit der Vermarktung traditioneller Handwerksprodukte aus Kaschmir und anderen Regionen den dortigen Handwerkern ein stabiles Einkommen verschafft, sorgt sie gleichzeitig für die Motivation, das Handwerk zu erhalten – und sich den eigenen Lebensunterhalt mit eigener Leistung zu verdienen, anstatt zu marodieren, zu plündern und die eigene Heimat noch weiter in den Abgrund zu reissen.