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20.12.2018

«Doch ich sage immer: Es chont scho guet!»

Die Kulturgärtnerin

Die Naturfreundin Belinda Egli arbeitet nebst ihrer Familienarbeit als Teilzeitangestellte bei der Homatt Kulturgärtnerei und hat damit ihren Traumjob gefunden. Stress? Stresst sie nicht. Was das meditative Pikieren von Pflanzen alles auslösen kann… Am liebsten würde sie schon jetzt mit ihren Enkelkindern durchs Gewächshaus spazieren. Doch vorher absolviert sie vielleicht doch nochmals eine Ausbildung. Natürlich im gärtnerischen Bereich. 

Belinda Egli

Was wolltest du als Kind werden?
In den Klassenkameraden-Freundschaftsbüchern schrieb ich immer, dass ich Grossmutter werden möchte.

Wie bist du zu Homatt Kulturgärtnerei gekommen? Was hast du vorher gemacht?
Nach meiner Schulzeit und Hauspflegerinnen-Ausbildung arbeitete ich in einem Alters- und Pflegeheim. Vier Kinder später mit viel Erfahrung in Familienmanagement und Bewirtschaftung des eigenen Gartens hörte ich voller Freude, dass es eine Bio-Kulturgärtnerei in der Nähe gibt. Ich rief an, um mich nach einer offenen Stelle zu erkundigen, und seither arbeite ich als Teilzeitangestellte bei Homatt.

Wie sieht dein Arbeitstag bei Homatt aus? Grob in Stichworten…
Mitarbeiter begrüssen, gemeinsam Arbeiten besprechen, aufteilen und ausführen. Pikieren, umtopfen, Laden einrichten und auffüllen, Pflanzengut für den Markt herrichten.

Ordnung im Laden

Was liebst du an deiner Arbeit?
Die Abwechslung, das Kennenlernen vieler, neuer Pflanzen, den Kontakt zu spannenden Menschen - eigentlich liebe ich alles. Aber das Pikieren lässt mich meditieren. Zuhause dann, koche ich am liebsten für die ganze Familie.

Das Pikieren: Belindas Eglis Meditation

Welchen Herausforderungen begegnest du und wie?
Eine war, mit dem grossen Lieferwagen nach Luzern zu fahren und dort ganz alleine Pflanzen zu verkaufen, was für ein Sprung ins kalte Wasser! Es kostete mich so viel Überwindung. Doch ich sage immer «Es chont scho guet!» und mittlerweile fahre ich an den Luzerner Wochenmarkt und verkaufe problemlos jedes Pflänzchen.

Was ist dein erster Gedanken am Morgen nach dem Aufstehen?
Gute Frage! Da fällt mir nur Kaffee ein.

Was antwortest du, wenn dich jemand abends fragt, was du den ganzen Tag gemacht hast?
Ich habe gechillt und die Beine hochgelagert!

Was fällt dir zu «Work-Life-Balance» ein?
Dass jeder dafür selber verantwortlich ist. Doch in der heutigen, hektischen Zeit mit dem gesellschaftlichen Druck ist es manchmal schwierig, eine gesunde Balance zu entwickeln und beizubehalten.

Geordnete Balance

Wie gehst du mit Stress um und wie mit Langeweile?
Stress stresst mich eigentlich nicht. Manchmal habe ich die Angewohnheit, Aufgaben herauszuschieben, um diese dann schnell und effektiv erledigen zu dürfen. Alle Termine unter einen Hut zu bringen, ist auch nicht einfach, aber irgendwie gehts immer. Warten tue ich nicht gerne, das empfinde ich als langweilig. Ansonsten: Langeweile, was ist das?

Wie verbesserst du die Welt?
Indem ich mit einem Lachen durch die Dörfer spaziere und meinen Mitmenschen mit Liebe und Respekt begegne und mit meiner Familie einiges für die Umwelt tue. Konsequent sortieren wir den Abfall, besitzen kein eigenes Auto, gehen nicht jedes Jahr in die Ferien, kaufen möglichst regional, biologisch und fair trade ein und haben zwei Enten, die den Schneckenhaushalt im Garten regulieren. Wir sind also auch tierfreundlich.

Wie oder was würdest du ändern, wenn du könntest? 
Wenn ich könnte, würde ich Geld und Nahrungsmittel für die ganze Weltbevölkerung gerecht verteilen. Aus Waffen würde ich Clowns zaubern. Und Fröhlichkeit und Frieden verbreiten, wenn Wut, Trauer und Elend vorherrschen. In letzter Zeit beflügelt mich auch die Idee, noch eine Lehre im gärtnerischen Bereich zu machen, um mich und andere zu verändern.

Blick ins Gewächshaus

Wo und was wirst du in zehn Jahren tun?
Eigentlich plane ich nicht so weit voraus, weil alles meistens ganz anders kommt, als man denkt. Aber es wäre schön, noch bei Homatt Kulturgärtnerei zu arbeiten. Und am liebsten wäre ich jetzt schon oder bald glückliche Grossmutter!

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Die Kulturgärtnerin

Stress? Stresst sie nicht. Was das meditative Pikieren von Pflanzen alles auslösen kann… Am liebsten würde sie schon jetzt mit ihren Enkelkindern durchs Gewächshaus spazieren. Doch vorher absolviert sie vielleicht nochmals eine Ausbildung. Natürlich im gärtnerischen Bereich. 

FIT & WELL
In guten Schuhen

GNL weist 30% bessere Dämpfung auf als vergleichbare Schuhmodelle, attestiert die EMPA St. Gallen, ein Forschungsinstitut der ETH. Und das Heeluxe Lab in Kalifornien bestätigt eine überdurchschnittlich hohe Stabilität. Einfach gesagt, GNL ist Fitness, Wellness, Fashion, und Eric weiss genau, wieso alles mit Papa anfing und Schweizer Funktionalität so an Relevanz gewinnt.

LIVE & REST
Ort der Geschichten

In der historischen Umgebung am Saienbach in Urnäsch befasst sich der Polsterer Simon Tobler seitdem mit den Geschichten der Möbel seiner Kunden, während im Nebenraum gemalt, Kaffee getrunken und Geschichten des Lebens ausgetauscht werden. Welch ein schöner Ort!