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FIT & WELL

12.06.2018

«…DIE HANFPFLANZE SO VOLLSTÄNDIG WIE MÖGLICH VEREDELN…»

Stille, Erholung und Kosmetik aus Nutzhanf

Werner Schönthaler ist ein echter Hanfpionier. Auf der Basis des Wissens um den Nutzhanf, das er von einer alten Kräuterfrau kennt, hat er eine eigene Kosmetiklinie entwickelt, die auf der Verwendung von Hanföl basiert: Castelatsch. Benannt sind seine Produkte nach dem Hof, den er in Südtirol bewohnt – und der seinerseits zu einem Teil aus Nutzhanf erbaut ist.

Was ist Castelatsch, was nicht?
Castelatsch ist ein Bauernhof, im Prinzip ein Ort der Stille und Erholung

Wann und wieso habt ihr damit begonnen, Hanf-Kosmetik herzustellen?
Wir haben damit vor 4 Jahren begonnen. Der Grund war das wertvolle Hanföl, das prädestiniert ist für Naturkosmetik.

Gab es für diesen Entscheid, ein bestimmtes Ereignis?
Der Entscheid war von Anfang an der, dass wir die Hanfpflanze so vollständig wie möglich veredeln wollten. Nur Hanfsteine oder nur Textilien machen hätte keinen Sinn ergeben.

Ging es lange, bis ihr die richtige Mischung für die ersten Castelatsch-Produkte zusammen hattet?
Das dauerte nicht recht lange, wir hatten da gute Unterstützung: einmal das Kosmetiklabor, dann eine Kräuterfrau und das TIS Innovation Park.

Was war bisher die grösste Herausforderung auf dem Weg bis zum erfolgreichen Verkauf der Produkte? 
Die Herausforderung ist immer noch dieselbe, nämlich Zeitmangel, Gelddruck für Investitionen und die ganzen Lobbys, denen Hanf nicht gefällt. Und die Basisarbeit ist nach wie vor Informationen, denn wir haben beim Wissen um den Hanf zwei Generationen verloren, und der Hanf wurde fast komplett vergessen.


Wie entwickelt ihr neue Rezepte? Ist es ähnlich wie beim Kochen?
Die Rezepte entwickeln Profis, Kosmetiklabor und das TIS Innovation Park. Wir geben nur vor, was wir drin haben möchten und dass es Naturkosmetik sein muss (z. B. Hanföl, Hyaloron, usw.).

Euer Arbeitsplatz sieht bestimmt interessant aus.
Gut, der Arbeitsplatz ist nicht ein einziger. Im Baugewerbe ist es ein Büro und der PC, Ecopassion hat den Sitz in Bruneck, mein liebster Arbeitsplatz ist der Hof – wo ich aber viel zu wenig Zeit verbringe. Im Grund genommen ist auch unsere Haupttätigkeit Computer, Emails, Telefon, Organisation…. Die Zeiten, die wir im Hanffeld verbringen, sind nicht die Masse…

Kurz  zum Namen Castelatsch. Wir würden darauf tippen, dass ihr aus den Bündner Bergen kommt?
Der Name kommt tatsächlich vom Rätoromanischen. Der Teil von Südtirol bis Meran gehörte zum Bistum Chur.Bevor hier italienisch und deutsch gesprochen wurde, war alles rätoromanisch. Viele Berge und Dörfer haben die Wurzel dort. Die Grenze ist ja nur 20 Minuten von uns entfernt, viele Bergtouren gehen über die Grenze.

Wofür steht Castelatsch?
Stille… Dort möchte ich mich in 10 Jahren ein bisschen zurückziehen und ein Leben in der Natur leben, ohne Stress, die vielen Mails und Telefonate.


Erzählt mal, wie eure Produkte so riechen. Wenn wir die Augen schliessen würden, was würde uns umgeben?
Mandarine. Denn Hanf riecht eben nicht wirklich gut, deshalb haben wir uns für meinen Lieblingsgeruch Mandarine entschieden. Die erste Kosmetik mit ätherischem Öl aus Hanf hat eher wie ein Coffee Shop in Holland gerochen…

Schon mal daran gedacht ein Parfum zu machen?
Nicht wirklich…

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Das perfekte Hemd

Schon zu Studienzeiten beschäftigten sich die beiden Carpasus-Gründer René und Michael mit diversen Projekten, ein eigenes Unternehmen zu gründen – und dabei Kleidung zu produzieren, in der man sich wohlfühlen kann, die aber auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten überzeugt. 2015 wagten sie den Gründungsschritt – und stellen seither hochwertige Herrenhemden her, die bald von weiteren Produkten gefolgt werden sollen.

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Stille, Erholung und Kosmetik aus Nutzhanf

Werner Schönthaler ist ein echter Hanfpionier. Auf der Basis des Wissens um den Nutzhanf, das er von einer alten Kräuterfrau kennt, hat er eine eigene Kosmetiklinie entwickelt, die auf der Verwendung von Hanföl basiert: Castelatsch. Benannt sind seine Produkte nach dem Hof, den er in Südtirol bewohnt – und der seinerseits zu einem Teil aus Nutzhanf erbaut ist.

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