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09.12.2017

«EIN HOPFIGES BIER BELEBT DIE SINNE UND LÄSST DEN GEDANKEN FREIEN LAUF.»

Chopfab Bier – das rat' ich dir!

Die Bierbrauer von Doppelleu wollen kreative Biersorten herstellen und bereichern so mit ihren innovativen Bier-Ideen seit einigen Jahren die Trinkkultur der Schweiz. Die schlichten braunen Flaschen mit reduziertem Branding in Schwarz/Weiss fallen auf inmitten aller klassischen Dosen und Flaschen im Bierregal des Grossverteilers. Und so anders ihr Aussehen, so verschieden auch ihr Inhalt. Dies haben wir im Gespräch mit Chopfabs Bier-Sommelier Jörg Schönberg erfahren – natürlich bei einem Glas Draft.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Bier zu produzieren? 
Die Bierlandschaft in der Schweiz wird von grossen Firmen und ihren Lagerbieren dominiert. Schmackhafte, innovative und kreative Biere fehlten vor einigen Jahren in der Schweiz. Aufgrund des Erfolges und der starken Wachstumszahlen von Craft Bieren in den USA, haben wir es 2012 gewagt, eine Brauerei zu gründen. Seither brauen wir in Winterthur nur obergäriges Bier, welches wir mit Aromahopfen verfeinern.

Ab wann wusstet ihr, dass das funktionieren könnte?
Nachdem wir im Januar 2013 das erste Bier abgefüllt hatten, stellten wir während zahlreicher Degustationen und Messetage fest, dass die Geschmacksvielfalt unserer Biere bei unseren Kundinnen und Kunden sehr gut ankamen. Der fruchtige Geschmack, welcher vom Aromahopfen unterstützt wird, gefällt Frauen ebenso gut wie Männern.

Wer steckt eigentlich hinter Chopfab? (Foto)

Die beiden Brauereigründer Jörg Schönberg und Philip Bucher.

Gab es Rückschläge?
Unser starkes Wachstum führte immer wieder zu massiven Engpässen und zu vielen zusätzlichen Tag- und Nachtschichten. Im Detailhandel hatten wir schnell Erfolg, in der Gastronomie kamen wir anfangs leider nur sehr schleppend vorwärts, was uns manchmal etwas frustrierte.

Wie entwickelt ihr eure Ideen weiter? Wer/was hilft euch dabei? 
Es ist ein grosses Privileg, dass wir die Freiheit haben, diese Ideen umzusetzen, welche uns am Besten gefallen und von welchen wir denken, dass sie im Markt sehr gut ankommen werden. Dabei unterstützen uns natürlich unsere exzellenten Mitarbeiter. Erfolg ist immer das Resultat der Leistung von allen Mitarbeitern, welche alles dafür unternehmen, dass DOPPELLEU und CHOPFAB sich vorwärts bewegen.

Wieso braucht die Welt die Brauwerkstatt Doppelleu?
Wir trinken momentan in der Schweiz ca. 85% Lagerbier. Die Welt braucht nicht spezifisch die Doppelleu Brauwerkstatt aber sie sollte eine grössere Geschmacksvielfalt mit spannenden Bierstilen zur Auswahl haben. Es gibt verschiedene Länder und Kulturen und es gibt auch verschiedene Bierarten. Es wäre schade, wenn die Craft-Beer-Szene weiterhin von den grossen Lagerbiermarken im Zaun gehalten werden würde.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Durch unsere dezentrale Organisation mit Aussendienstmitarbeitern in allen Regionen der Deutschschweiz und mit Bière Boxer in der Westschweiz ist mein wichtigstes Tool das Telefon. Es ist sehr wichtig, dass wir intern mit unseren Mitarbeitern und extern mit unseren Kunden per Mail oder Telefon häufig in Kontakt stehen.

Verratet uns bitte, wie man auf gute Ideen kommt.
Ein hopfiges Bier belebt die Sinne und lässt den Gedanken freien Lauf. Mir persönlich kommen die besten Ideen allerdings meistens beim Joggen – dann natürlich ohne Bier.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?


Bier auf Wein - das lasse sein. Stimmt das eigentlich? 
Das glaube ich nicht. Es kommt auf die Menge und nicht auf das Getränk an. Das war wohl eher ein strategischer Werbespruch der Weinindustrie.

Was wollt ihr als nächstes erreichen?
Wir wollen weitere Läden und Gastronomiekunden von einer Biervielfalt überzeugen. Aufgrund unseres Zusammenschlusses mit Boxer Bière, werden wir die Füllerei erneuern und anschliessend auch mit Boxer zusätzliche untergärige Spezialitäten brauen. Ab nächstem Sommer wird Doppelleu Boxer die Brauerei mit den meisten verschiedenen Bierstilen der Schweiz sein.

Welches Bier schmeckt Dir momentan am Besten?
Ich mag sehr gerne hopfige Biere. Neben unseren Bieren trinke ich gerne ein Pale Ale von Lägerbräu oder ein IPADIPA von Kitchen Brew.

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Wertstoffrecycling auf die bequeme Art

Müll zu trennen ist die eine Sache. Den getrennten Müll dann zur Verwertung zu bringen, eine ganz andere. Hier setzt Mr. Green an: Bereits 2010 gründete Valentin Fisler zusammen mit seinen damaligen Mitbewohnern das Unternehmen, das seinen Abonnenten nicht nur den Weg zur Werstoffsammelstelle abnimmt, sondern auch das Trennen der Wertstoffe. Alles Verwertbare kommt in einen Behälter, wird dann von Mr. Green abgeholt und lokal getrennt. So funktioniert nicht nur die Verwertung ohne Probleme, sondern man gewinnt auch noch Zeit – und Platz in der Küche.

LIVE & WEAR
Echte Feintäschnerei aus Italien

Bei Laura von Hagens Label Lahara stimmt diese Angabe jedoch durch und durch: Das für ihre Taschen verwendete, pflanzlich gegerbte Leder stammt aus Italien, und auch die gesamte Produktion findet in einem spezialisierten Handwerksbetrieb in Italien statt. Modernes, zeitloses Design mit funktionalem Charakter steht bei Lahara im Vordergrund – damit aus allen Taschen echte Lieblingsstücke werden, die man nicht schon nach einer Saison wieder aussortiert.

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Kaffee & Rock’n Roll

Frisch gerösteter Kaffee im High-End-Bereich: Das steckt hinter Black & Blaze. Die kleine Rösterei wurde von Rock’n Roll-Fan Claude vor acht Jahren auf die denkbar simpelste Weise gegründet: Er kaufte sich einen Sack Rohkaffee und fing mit dem Rösten an. Heute haben sich Claude und sein Team einen Ruf grösster Expertise erworben – und rösten nicht nur ihre charaktervollen Single-Estate-Kaffees, sondern bieten auch eine ganze Menge Zubehör rund um Kaffee und Espresso an.