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«ALL STORIES THAT INVITE TO READ AND SHOULD BE READ»
EDITION
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WEAR & CARE

11.03.2019

«Die Welt um mich herum ist meine Inspirationsquelle»

Das Schöne lieben

Cornelia Arbogast sucht das Wahre und liebt das Schöne. Diese Suche führte sie vor einigen Jahren unter die Fittiche einer Londoner Hutdesignerin. In jenem Land, wo das Staatsoberhaupt stets mit Hut unterwegs ist, holte sie sich das Rüstzeug für ihre Zukunft. Zurück in Luzern gründet Cornelia nämlich ihr eigenes Hut Label. In ihrem Atelier, das einer Theaterszenerie gleicht, widmet sie sich nun voll und ganz dem Schönen und produziert ihre eigenen Hutkreationen.

Was ist Hatdesign Cornelia Arbogast? In ein, zwei Sätzen… 
Einzigartiges Hutdesign und Kopfschmuck, von Hand gefertigt im Luzerner Atelier.

Wer hatte die Idee dazu?
Die Idee entstand aus der Passion heraus von Hand einzigartige Schmuckstücke zu schaffen. Die nötigen Fähigkeiten habe ich während eines Praktikums in England erlernt.

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
Ich startete ohne grosse Hintergedanken und ohne spezifische Zukunftsvision ein Praktikum bei einer Hutdesignerin in London.

Wieso braucht die Welt dein Produkt oder deine Lösungen?
Eine gute Frage, die ich in den Worten von Karl von Gerok beantworten möchte:

Das Wahre suchen und das Schöne lieben,
Das Gute üben,
Kein edler Ziel kann im Leben
Ein Mensch erstreben,
Kein reiner Glück kann auf Erden
Der Seele werden.
Karl von Gerok

Die Hutdesignerin in ihrem Atelier.

«Lady Edith»

Was nimmt dir die meiste Arbeit ab?
Die Handarbeit ist der Kern meines Schaffens. Jeder Arbeitsschritt ist dabei Teil vom Gesamtprozess. Ich verfüge nur über einzelne Gerätschaften und Maschinen, die gewisse Prozessschritte überhaupt ermöglichen, wie Werkzeuge, Dampfgerät, Nähmaschine.

Wie kommst du auf neue Ideen?
Die Welt um mich herum ist meine Inspirationsquelle: Materialien, Gegenstände, Kunst, Alltag. All’ das liefert mir konstant neue Ideen. Diese muss ich dann lediglich bündeln und zu einem konkreten Zeitpunkt umsetzen.

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Ein stets nach Ordnung rufendes Chaos. Es ähnelt einer Theaterszenerie.

Was sind deine nächsten Projekte?
Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Criterion das grösste Projekt, das ich gerade mache. In die weitere Zukunft geblickt, ist es mein Ziel national bekannter zu werden und mich mit meinem Handwerk zu etablieren. Weiter… wer weiss?

Hast du nebenbei noch andere Jobs?
Ja. Ich arbeite noch Teilzeit und meine Familie

Welche 3 Dinge empfiehlst du Freunden, die sie bei dir in der Region tun?
Luzern anschauen und geniessen, in der Brasserie Bodu essen gehen, und die Boutique Mai besuchen.

PLAY & CREATE
Des Zeitfischers gesunden Uhrenvirus

Martins Metallwerkstatt befindet sich in Zürich-Altstetten und ist Ort, in dem Dreh- und Fräsmaschinen an den Rändern des Raums thronen, eiserne Werkbänke auf Arbeit warten und ein Dutzend Uhren alle paar Minuten ein synchronisiertes, lautes Klack von sich geben, weil Mutteruhr ein Schaltimpuls an sie schickt. Martin erzählt uns, wie man vom Wanduhrenvirus infiziert wird.

COOK & SHARE
Die unabhängigen Sieben

Immer öfter setzen Kunden und Spezialitätenläden auf die starken Sieben der Schweizer Soft Drink Szene, denn nebst Bier, Wein und Spirituosen sind auch diese Limonaden vorzügliche Mitbringsel für jede Fete, wie uns Camilo Antenzana vom Team Vivi Kola erzählt.

WEAR & CARE
Die goldigen Vier

Seit 22 Jahren führt Mireille das Geschäft und seit drei hat sie sich mit drei anderen Goldschmiedinnen zusammengetan, die wie sie einem Schmuckstück Leben einhauchen. Seit dem Zusammenschluss haben die vier Damen den Namen um «Die Goldschmiede» erweitert, weil es ihnen um die Pflege und Kultivierung des alten Goldschmiedehandwerkes geht.


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