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16.03.2018

«WIR LIEBEN ECHTE MATERIALIEN UND DETAILS»

Der Feuerring ist Versammlungsort

Stahlplastiker Andreas Reichlin hat den Feuerring erfunden. Der Grill entstand aus der Not heraus: Reichlin verträgt nichts vom Rost Gegrilltes. Auf Barbecues wollte er trotzdem nicht verzichten – so machte er sich auf die Suche nach einer Alternative. In Immensee im Kanton Schwyz tüftelte der Künstler an einer neuen Art Grill. Er entwickelte den Feuerring mit doppelter Funktion: Sein Produkt ist gleichzeitig Skulptur und Grill. In der Schale lodert das Feuer, das den Aussenring erhitzt – und die Feuerring-Besitzer mit knusprigen Grilladen versorgt.

Was ist Feuerring – was nicht?
Der Feuerring ist nicht nur ein Grill, sondern Versammlungsort, Wärmespender, Quelle gesunder Kulinarik und ein ästhetisches Objekt. Ein Ort für entstehende Geschichten und gute Beziehungen.

Wer hatte die Idee? 
Bildhauer und Stahlplastiker Andreas Reichlin. Der Feuerring ist aus einem persönlichen Bedürfnis heraus entstanden. Ästhetisch-skulpturale Formen sind für mich als Künstler ein wesentlicher Lebensinhalt.

Wer steckt alles hinter Feuerring?
Meine Partnerin Beate Hoyer hat mich 2009 zur Firmengründung ermutigt. Seitdem wächst die Firma kontinuierlich. Neben dem Feuerring-Team hilft eine Vielzahl von Experten mit.


Ist Feuerring mehr Kunst oder mehr Grill?
Er ist beides und noch viel mehr: Skulptural und funktional – für gesundes Grillieren, für vielfältige Kulinarik. Der Feuerring ist einfach im Umgang, ohne viel Schnörkel und Zubehör. Er bringt die Menschen zusammen und wirkt als Objekt nachhaltig auf den Lebensalltag.

Wieso eigentlich Feuer? 
Offene, lodernde Flammen ziehen Menschen an. Die ursprüngliche Kraft des Feuers lebt noch in jedem von uns.

Wie entwickelt ihr Ideen weiter?
Oft aus einem Bedürfnis heraus. Wobei unser eigenes Bedürfnis die kreative Arbeit ist. Wir denken visionär und bei der Umsetzung hilft uns unsere eigene Philosophie der Einfachheit. Dort wo es wichtig ist, konsequent detailverliebt bleiben und kompromisslos entscheiden.

Was sind eure aktuellsten Projekte?
Wir arbeiten meist an mehreren Projekten parallel. Zum Beispiel haben wir ein zweites Buch begonnen und gestalten unsere Ausstellung neu. Eine Fotoserie mit Menschen am Feuerring ist gerade in Arbeit. Grundsätzlich leben und erzählen wir tagtäglich unsere Feuerring-Geschichte weiter.


Wie kommt man auf gute Ideen?
Kopf und Herz offen halten und angehen, was bei einem Produkt noch nicht passt. Sich nicht auf den Lauf der Dinge verlassen.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Menschen, die uns professionell begleiten und verstanden haben, dass uns Visionen weiterbringen.

Was sind die grössten Herausforderungen in eurem Arbeitsalltag?
Dem Ruf des Marktes nicht gedankenlos folgen. Wir versuchen uns selbst und unserer Philosophie treu zu bleiben. 

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Schwarz, wie die Fläche unseres Feuerrings. Wir lieben echte Materialien und Details und haben uns offene Räume geschaffen, in denen wir uns wohlfühlen. 


Was wollt ihr als nächstes erreichen? Was ist euer nächstes Projekt?
Es wäre toll, wenn der Feuerring ein Klassiker würde.

Was muss man bei euch im Quartier unbedingt erleben/kaufen/sehen?
Mit unserem Team im Atelier am Zugersee den Feuerring in Aktion erleben. Den Funken dürft ihr nachher mit nach Hause nehmen.  

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