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PLAY & CREATE

23.07.2019

«Jedes Jahr gehen wir auf Inspirationsreise in eine fremde Stadt oder ein unbekanntes Land.»

Der Klick-Klack-Schuh

Seit mehr als 13 Jahren geht Rebecca Studer ihrem Vorhaben des handgemachten Sommerschuhs nach, welcher bequemer und modischer ist als der klassische Zoccolo. Aufgrund der grossen Nachfrage aus dem Freundeskreis wurde die erste Kleinserie entwickelt. Seither erscheint jährlich eine neue Kollektion, welche in ausgesuchten Boutiquen in der Schweiz, an verschiedenen Messen sowie online vertrieben wird. Marketingleiter Thomas Müller erzählt uns mehr über ihre Klick-Klacks.

Was ist TOKUSHUU?
Wir sind ein Schweizer Schuhlabel aus Basel, welches eine moderne Version des klassischen Holz-Zoccoli in Kleinserien designt, produziert und mit jährlich einer neuen Kollektion vertreibt. Die Zoccoli bestehen aus Buchholz mit mehrheitlich naturgegerbtem Leder. Handarbeit, Nachhaltigkeit und Swiss made sind uns dabei wichtig. 

Wer hatte die Idee dazu? Wie ist er/sie darauf gekommen und wieso?
Gegründet wurde TOKUSHUU 2006 in Bern. Die Idee war ein Sommerschuh für den Eigengebrauch zu entwickeln, welcher inspiriert am klassischen Zoccolo bequemer und modischer sein sollte. Dies natürlich alles in Handarbeit. Aufgrund der grossen Nachfrage aus dem Freundeskreis wurde dann bald eine erste Kleinserie entwickelt. Seit nunmehr 13 Jahren erscheint alljährlich eine neue Kreation, welche in ausgesuchten Boutiquen in der Schweiz, an verschiedenen Messen sowie online vertrieben wird.

Wer gehört heute zum Kernteam?
Wir sind zu zweit. Das Team besteht aus dem Gründungsmitglied und der Inhaberin Rebecca Studer. Seit Januar bin ich, Thomas Müller, auch dabei. Wichtig sind zudem unsere langjährigen externen Partner, welche uns in verschiedenen Bereichen wertvoll unterstützen.

Tokushuu Rebecca Studer und Thomas Müller

Wieso braucht die Welt eure Produkte und Lösungen?
Das fröhliche Klick-Klack unserer Zoccoli verbreitet Leichtigkeit und auch im Alltag sommerliches Lebensgefühl. Sie machen die Welt bestimmt schöner… Und damit vielleicht auch ein kleines bisschen besser! TOKUSHUU sind handgefertigt und in der Schweiz produziert.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Wir im Kernteam ergänzen uns perfekt mit unseren Fähigkeiten und Kenntnissen und können so viel Leerlauf vermeiden, was uns effizientes Arbeiten ermöglicht. Die Zusammenarbeit mit unseren externen Partnern, so z.B. die Ledermanufaktur Wir und Leder in Münchenbuchsee, hat sich seit vielen Jahren bewährt, ist vertrauensvoll und eingespielt. 

Wie kommt ihr auf neue Ideen, gibts da ein Ritual oder geschieht das von selbst?
Jedes Jahr gehen wir auf Inspirationsreise in eine fremde Stadt oder ein unbekanntes Land. Die Kollektionen werden dann auch entsprechend benannt wie die diesjährige «By the Sea». Die Inspiration lieferte uns die Reise entlang des Highway No. 1 an der wildromantischen, kalifornischen Pazifikküste zwischen Santa Barbara und San Francisco. Neue Ideen fliegen einem oft auch unerwartet zu, denn Kreativität auf Knopfdruck ist eher schwierig.

Klick-Klack in Rot

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Unser Atelier befindet sich im alten Bahnhof St. Johann in Basel. Im sogenannten Stellwerk sind Kreative aus den verschiedensten Bereichen eingemietet und in einem stetigen fruchtbaren Austausch miteinander.

Was sind eure nächsten Projekte?
Zurzeit arbeiten wir mit Hochdruck an der diesjährigen Kollektion und Einführung «By the sea». Parallel dazu wird die Kollektion 2020 designt. Geplant sind zudem Zoccoli für Männer. Sicherlich ist es auch unser Ziel künftig die Distribution zu erhöhen, d.h. noch mehr Verkaufsstellen für unsere «Zoggeli» dazugewinnen zu können.

Habt ihr nebenbei noch andere Jobs?
Rebecca arbeitet nebst Tokushuu noch im Teilzeitpensum als Lehrerin und ich als Marketingleiter. 

Welche 3 Dinge empfiehlt ihr Freunden, die bei euch in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?
Basel bietet hierfür wohl fast unzählige Möglichkeiten. In unserer kreativen Heimat im Stellwerk am Bahnhof St. Johann bietet sich Wellness im Dampfbad an und danach ein Apéro im il gardino urbano direkt an den Gleisen. Vorzugsweise bei einem Gleis 1 Red Ale, welches hier gebraut wird. Anschliessend ist für ein feines Nachtessen das Restaurant Perron im gleichen Gebäude sehr zu empfehlen.

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