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LIVE & WEAR

16.03.2018

«WIR HELFEN, DEN ALLTAG BUNT, IDEENREICH UND ORIGINELL ZU GESTALTEN. »

Designhandwerk mit Liebe zum Detail

Fidea Design kreiert witzige Geschenke und durchdachte Wohnaccessoires. Zum Sortiment gehören kleine Helfer für die Küche, kluge Lösungen für die Aufbewahrung und aussergewöhnliche Leuchten. Viel Liebe zum Detail steckt das Luzerner Designlabel in seine Papeterie-Artikel wie Grusskarten, Buchzeichen oder Notizblöcke. Die qualitativ hochstehenden Produkte werden vom dreiköpfigen Team oder von internationalen Designerinnen und Designern entworfen. Produziert wird wenn möglich lokal und in Zusammenarbeit mit sozialen Institutionen.

Was ist Fidea – was nicht?
Wir feiern dieses Jahr unser 10. Jubiläum. Fidea ist nicht mehr ganz jung. Aber auch nicht ganz erwachsen, sonst würden wir unsere Neugier und Kreativität verlieren. Fidea ist bodenständig und doch urban. Wir stehen für ästhetisches Fingerspitzengefühl mit einem Sinn für Pragmatismus. Zugängliches Design für den Alltag und nicht abgehobene Produkte für die
Galerie. Schnell, dynamisch und flexibel,
aber auf keinen Fall durchstrukturiert, eindimensional und langweilig.

Wer hatte die Idee dazu?
Franziska, und das zeigt sich auch im Namen: Fidea steht für F(ranziska) und idea, dem englischen Ausdruck für Idee.

Wer steckt alles hinter Fidea?
Franziska, Simone, Nina und Eileen – sowie zahlreiche soziale Institutionen, welche unsere Produkte produzieren und ihnen den letzten Schliff verpassen.
Dazu kleine und grosse Helfer aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis. Spätestens bei DesignSchenken, unserem eigenen Designevent in Luzern, wird jedes Familienmitglied aufgeboten – dann gelten nur noch die ganz guten Ausreden.


Wieso braucht die Welt Fidea?
Wenn man seinen Alltag gerne bunt, ideenreich und originell gestalten möchte, dann können wir einen Beitrag dazu leisten.

Eure aktuellsten Lieblingsprodukte?

Aus unserem eigenen Sortiment: Die elegante Hängeleuchte LIZ, das Jass-Set Trumpf-Buur und die handgeschriebenen Karten von Habakuk. Von unseren Freunden: Die ausgeklügelte FEZ von Baltensweiler, die unglaublich schönen Glasvasen von Glaslabor und die farbigen Tücher von Fouta – da kommt Lust auf den Sommer auf.

Wie entwickelt ihr Ideen weiter?
Zusammensitzen, brainstormen und Freunde miteinbeziehen, die uns mit ihrem individuellen Wissen weiterbringen. Und auch immer wieder Unbeteiligte nach ihrer Meinung fragen.

Was sind eure aktuellsten Projekte?
Ein Pop-up Store in Luzern gleich nach Ostern und die zweite Tagung zum Thema «Fertig gebastelt» (www.fertiggebastelt.ch) im Frühsommer. Wir arbeiten an neuen Produkten für den Herbst und Winter 2018 und fürs Jubiläum von Fidea Design & DesignSchenken. (www.designschenken.ch)


Verratet uns bitte, wie man auf gute Ideen kommt. Ein einziger Tipp genügt.
Querdenken und Verbindungen schaffen.

Welche Tools nehmen euch die meiste Arbeit ab?
Was die Tools anbelangt, so sind wir eher «old-school» unterwegs. Zwischendurch versuchen wir es mit einer neuen App oder einem Projektmanagement-Tool. Am Ende landen wir aber doch wieder beim guten alten Excel. Für uns unverzichtbar sind InDesign, Teamkalender und E-Mail.

Welche Arbeitsweisen helfen?
Am meisten helfen uns gute Partner, die ihr Wissen einbringen und damit Designprozesse bereichern. Die gemeinsame Vorstellung darüber, wie ein Fidea-Look daherkommen soll, erleichtert Vieles. Was das Vorgehen betrifft, so hilft uns die Aufteilung in verschiedene Bereiche - Idee, Content, Gestaltung - und gleichzeitiges Mitdenken im jeweils anderen Bereich.


Was sind die grössten Herausforderungen in eurem Arbeitsalltag?
Gleichzeitig nicht nur auf zwei, sondern auf sieben Hochzeiten zu tanzen. Sprich: Alle unsere Ideen und Projekte (Produkte, Events und Beratungen) unter einen Hut zu bringen.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Im August 2015 sind wir in eine ehemalige Druckerei gezogen. Die hohen Fenster sorgen für viel Licht und Wärme – ideale Bedingungen für unsere vielen Pflanzen, die wir über die Jahre gesammelt haben. Unseren «Dschungel» teilen wir mit zwei Grafikern, einer Kommunikationsspezialistin und einem Experten für Arbeitsorganisation.


Was wollt ihr als nächstes erreichen? Was ist euer nächstes Projekt?
Unsere Website fertigstellen, weitere clevere Produkte entwickeln und ein interessantes DesignSchenken 2018 auf die Beine stellen. Etwas persönlicher: Am Morgen gerne ins Büro kommen und Spass haben.

Was muss man bei euch im Quartier unbedingt erleben?
Das Babelquartier rund um die Basel- und Bernstrasse in Luzern ist bunt, vielschichtig, heterogen, manchmal etwas dreckig und noch immer industriell. Wir schätzen die unmittelbare Nähe der Hochschule Luzern für Design & Kunst, die Reuss, welche im Sommer zum Schwimmen einlädt und die vielen kleinen Ateliers im Quartier.

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