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04.12.2017

«LASST EUCH NICHT BEIRREN. NICHTS IST UNMÖGLICH!»

Tee trinkend die Welt verändern

Von der Idee begeistert, leckere Limos und Eistee zu verkaufen um so Geld in die Anbauregionen der Zutaten zu bringen, begannen vor einigen Jahren drei Hamburger Jungs in ihrer Küche die Teekrüge aufzusetzen. Mittlerweile kriegt niemand mehr genug von den farbigen Limos in den hübschen Glasflaschen. Gut so – denn mit jedem Schluck unterstützen wir damit fairen Handel sowie gerechte und menschenwürdige Landwirtschaft. Ein Gespräch über Limos und die Welt. Prost.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen Limonade zu produzieren?
Das Projekt Lemonaid/ChariTea wurde gegründet, um sozialen Wandel aktiv mitzugestalten. Dafür suchten wir nach einem Mittel zum Zweck, welches wir schliesslich in den Limos fanden. Unsere Getränke bestehen aus besten Zutaten und stammen aus fairem Handel. Zusätzlich fliesst mit jeder verkauften Flasche ein Beitrag in den gemeinnützigen Lemonaid ChariTea e.V., der mit dem Erlös Sozialprojekte in den Anbauregionen unterstützt. Wir wollen auf diese Weise trinkend die Welt verändern.

Ab wann wusstet ihr, dass das funktionieren könnte?
Wir wussten es gar nicht, als wir 2008 in unserer Hamburger Küche angefangen hatten Limetten zu pressen und Tee zu brühen. Irgendwie schien eine Nachfrage für diese Art Getränke vorhanden zu sein, sodass bereits ab 2009 ein kleiner Biobetrieb das Abfüllen übernehmen konnte.

Wer steckt eigentlich hinter Lemonaid?

v.l.n.r Felix Langguth, Jakob Berndt, Paul Bethke

Gab es auch Rückschläge?
Diverse – aber wir liessen uns nie beirren und machten weiter. Die Idee der Unterstützung von Kleinbauern und Entwicklungsinitiativen in aller Welt war stets genug Motivation nicht aufzugeben.

Wie entwickelt ihr eure Ideen weiter? Neue Geschmacksrichtungen und so?
Wir haben ein starkes Team voller kreativer Menschen, mit denen wir entwickeln und tüfteln bis es passt.

Wieso braucht die Welt die Lemonaid?
Um sie Schluck für Schluck ein bisschen besser zu machen.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Unsere tollen Mitarbeiter natürlich!

Verratet uns bitte, wie man auf gute Ideen kommt.
Sich nicht beirren lassen. Nichts ist unmöglich!

Trinken hilft! Der Kreislauf von Charitea.

Trinken hilft! Stimmt das? 
Ja das stimmt. Denn jede verkaufte Flasche trägt zur Unterstützung von Kleinbauern und Entwicklungsinitiativen in aller Welt bei.

Welches Getränk ausser Lemonaid schmeckt Dir momentan am Besten?
Ein gutes Glas Wein.

Welche 3 Sachen empfiehlt ihr Freunden bei euch in Hamburg zu tun/essen/trinken/erleben/kaufen?
Unbedingt durch das Arbeiterviertel St. Pauli und die «Sündenmeile» Reeperbahn schlendern. Da gibt es nebst Kult viele Cafés, Bars und Restaurants wo man lecker essen und trinken kann, sowie Clubs für alle Nachteulen, die etwas erleben möchten. Was sich ebenfalls immer lohnt, ist einen Blick auf den Hambuger Hafen oder die Landungsbrücken  zu werfen – da sieht man all die grossen Schiffe an- und ablegen.

LIVE & WEAR
Der Kreislauf von Produktion und Konsum

Mit seinem Bekleidungslabel We are ZRCL setzt sich Kilian Wiget seit 2014 für eine Zukunft mit Zukunft ein. Hinter ZRCL verbirgt sich das englische „circle“, unter dem Kilian den natürlichen Kreislauf der Dinge versteht. Die T-Shirts und Hoodies von Circle werden aus zertifizierter Bio-Baumwolle hergestellt und mit Grafiken von Künstlern veredelt. Besonders beliebt sind seine Designs in der Skate- und Snowboardszene – gleichzeitig gehört ZRCL dort zu den Pionieren in Bezug auf nachhaltige und an ökologischen Gesichtspunkten orientierte Produktion.

LIVE & WEAR
Schwerter zu Webstühlen

Frieden durch Handwerk: Das ist die Idee hinter Protsaah, mit der Gründerin Saloni Shrestha Konfliktregionen in aller Welt befrieden möchte – und vor allem Kaschmir, der Region, in der sie während ihrer Kindheit ein paar wundervolle Jahre verbrachte. Indem sie mit der Vermarktung traditioneller Handwerksprodukte aus Kaschmir und anderen Regionen den dortigen Handwerkern ein stabiles Einkommen verschafft, sorgt sie gleichzeitig für die Motivation, das Handwerk zu erhalten – und sich den eigenen Lebensunterhalt mit eigener Leistung zu verdienen, anstatt zu marodieren, zu plündern und die eigene Heimat noch weiter in den Abgrund zu reissen.

LIVE & WEAR
Aus Nachfrage wird Angebot

2012 gründeten Baba Steiner und Mary Steiner ihr Label We love you love. Und zwar aus der schlichten Motivation heraus, dass die Dinge, die sich als werdende Mütter damals wünschten, in der Schweiz schlichtweg nicht oder nur mit Zollaufschlag zu haben waren. Der Eigenimport war die logische Konsequenz. Und so grosser Anklang ihres mit viel Liebe kuratierten Sortiments die Folge, dass heute ein kleines Unternehmen daraus geworden ist.