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WEAR & CARE

30.05.2019

«Das Bedürfnis, sich zu schmücken, ist so alt wie die Menschheit selbst. In sämtlichen Kulturen nimmt Schmuck eine wichtige Rolle ein...»

Die goldigen Vier

Der Name mirDesign kommt von der Idee, die ersten drei Buchstaben von Mireille Lalive d'Epinay zu verwenden und dadurch eine Doppeldeutigkeit im Sinne von «das gehört mir» zu erreichen. Seit 22 Jahren führt Mireille das Geschäft und vor einem Jahr hat sie sich mit drei anderen Goldschmiedinnen zusammengetan, die wie sie einem Schmuckstück Leben einhauchen. Seit dem Zusammenschluss haben die vier Damen den Namen um «Die Goldschmiede» erweitert, weil es ihnen um die Pflege und Kultivierung des alten Goldschmiedehandwerkes geht.

Was ist mirDesign?
mirDesign ist eigentlich nur noch der Name meiner GmbH, dennoch bildet mein seit 22 Jahren bestehendes Geschäft die Basis unseres Bundes. Unsere Messe-Auftritte laufen unter «Die Goldschmiede – mir Schönes schmückt.» Wir sind seit drei Jahren ein 4-Frauen-Goldschmiedekollektiv mit Grosswerkstatt und Ladenlokal in der Mühle Tiefenbrunnen. 

Woher kommt der Name?
Der Name mirDesign kommt ganz einfach von der Idee, die ersten drei Buchstaben meines Vornamens zu verwenden und dadurch eine Doppeldeutigkeit im Sinne von «das gehört mir» zu erreichen. So wird der individuelle Schmuck, den wir für unsere Kunden anfertigen, häufig identitätsstiftend, weil sie wissen, nur sie tragen das auf sie zugeschnittene, ureigene Schmuckstück. Seit dem Zusammenschluss mit den anderen drei Schmuckkünstlerinnen haben wir den Namen um «Die Goldschmiede» erweitert, weil es uns allen um die Pflege und Kultivierung des alten Goldschmiedehandwerkes geht.

An der Arbeitsstation des alten Goldschmiedehandwerks

Wer hatte die Idee dazu? Wie ist er/sie darauf gekommen und wieso?
Die Idee zu mirDesign hatte ich, Mireille Lalive d’Epinay, wie oben erwähnt. «Die Goldschmiede» war eine gemeinsame Entscheidung als Team. 

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
In einem gemeinsamen Meeting haben wir unsere Vorstellungen und Visionen ausgetauscht, auf einen gemeinsamen Nenner gebracht und darauf unsere Philosophie aufgebaut. 

Wer gehört heute zum Kernteam?
Ich, Nicole Cornaz, Tatiana Vergara und Gitte Holmskov.

Wieso braucht die Welt eure Produkte und Lösungen?
Das Bedürfnis, sich zu schmücken, ist so alt wie die Menschheit selbst. In sämtlichen Kulturen nimmt Schmuck eine wichtige Rolle ein: Sei es als Liebesbekundung, Zeichen von Zugehörigkeit mit Siegelringen oder aufgeladen mit spiritueller Symbolik, unsere Umsetzungen sind extrem kundenbezogen. Wir wollen, dass unsere Kundschaft mit dem Endprodukt eine ganz persönliche Bindung eingeht. Dies geschieht über Gespräche und nicht selten über ein gemeinsames Herantasten an die Endform. Ausserdem verwenden wir sehr häufig alte Schmuckstücke, die wir komplett umwandeln: Wir verwerten Steine weiter, schmelzen Edelmetalle um, transformieren Erbstücke zu neuen Einzelstücken – und solche Verbindungen sind dann häufig die stärksten.

Welche Tools, Arbeitsweise nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Unsere Grosswerkstatt ist sehr gut eingerichtet. Für viele Arbeitsschritte gibt es spezifische Hilfsmittel, aber grundsätzlich sind wir reine Handwerker. Natürlich arbeiten wir mit Giessereien, Juwelenfassern und Zulieferanten. Dies gibt uns die Möglichkeit, uns ganz auf unsere Kernkompetenz des Goldschmiedens zu konzentrieren.

Wie kommt ihr auf neue Ideen, gibts da ein Ritual oder geschieht das von selbst?
Die Ideenentwicklung ist ein sehr persönlicher Prozess, den jede von uns auf ihre eigene Art und Weise betreibt. Der gegenseitige Austausch im Team ist jedoch sehr bereichernd und nicht selten wegweisend. Ausserdem bestimmen wir Themen, an denen wir zusammenarbeiten und die Stücke gemeinsam entwickeln.

Filigran und robust – Gold als Werkmaterial vereint beide Eigenschaften.

Was sind eure nächsten Projekte?
Wir haben für die Hochzeitsmesse 19 eine Kollektion sehr spezieller Eheringe und Festtagsschmuckstücke kreiert. Diesen Bereich möchten wir weiter entwickeln und etablieren, da wir da ein grosses Bedürfnis nach Individualität wahrnehmen. Ein nachhaltiger Umgang mit natürlichen Ressourcen ist uns ein Anliegen. Gerne schmelzen wir im eigenen Atelier Kundenaltgold zu neuen Schmuckstücken. Ebenso verwenden wir wo immer möglich recycliertes Gold. Es ist uns auch ein Anliegen, die Herkunft der verwendeten Edelsteine nachvollziehen zu können, was leider noch immer schwierig umzusetzen ist. Wir bleiben aber dran, um diesem Anspruch immer gerechter zu werden.

Habt ihr nebenbei noch andere Jobs?
Mireille Lalive d’Epinay ist 100% als Goldschmiedin tätig und im Laden präsent.
Nicole Cornaz arbeitet Teilzeit in einem Pflegeberuf.
Gitte Holmskov ist im Marketing tätig.
Tatiana Vergara arbeitet als Freelancerin im Grafikbereich.

Welche 3 Dinge empfiehlt ihr Freunden, die bei euch in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?
In der Mühle Tiefenbrunnen im Kornsilo Kaffee trinken und mit den Kindern die Ausstellung im Mühlerama besuchen. In der Blauen Ente ein gemütliches Nachtessen geniessen. Und zum Abschluss im Millers eine tolle Theaterproduktion erleben.

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