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«ALLE GESCHICHTEN DIE ZUM LESEN EINLADEN UND GELESEN WERDEN SOLLEN»
ERSTAUFLAGE
Das Journal ist unser Blog und bietet Informationen zu Ausstellern oder Stories die uns interessieren.

FIT & WELL

31.03.2018

«KREATIVITÄT ENTSTEHT BEI UNS DURCH DIE FREIHEIT, DAS ZU TUN WAS MAN GERNE MACHT.»

Die Kraft der Gruppe

Balboa ist nicht bloss ein Fitnesscenter, Balboa ist eine Bewegung. Die Gründer Erich, Timo und Paco zelebrieren mit ihrem Konzept die Gruppendynamik und verschieben damit den Fokus weg von Oberflächlichkeiten, hin zu inneren Werten. Alle drei mit unterschiedlichem beruflichen Hintergrund verbindet ihr Macher-Gen. Ihre Idee probierten sie zuerst an Testkunden in einer Garage aus. Heute übertragen 30 Instruktoren und 10 Location Manager an zwei Standorten den Virus von Balboa auf die bewegungshungrigen Zürcherinnen und Zürcher. Und auch der Durst kommt nicht zu kurz. Nebst dem Training kann man sich – ganz im Sinne der Gesamterfahrung Balboa – an der zum Gym gehörenden Bar am Schützengraben bei einem Fruchtsäftlein über das Training und die Welt unterhalten. Letztlich sieht sich Balboa nämlich als Werkzeug. Als eines, das den Menschen hilft ihr Glück zu finden.

Was ist Balboa? Und was nicht? In ein, zwei Sätzen? 
Balboa ist ein Gemütszustand, eine Art die Dinge anzupacken. Balboa ist ein Umdenken und der Bruch mit dem Bekannten. Wir sind kein Fitnesscenter.

Wer hatte die Idee dazu und wie ist er/sie darauf gekommen?
«Balboa moves people for life» ist unsere Motivation. Diese Motivation trug jeder der drei Gründer auf seine eigene Art schon mit sich: Erich Züger, der nach seiner Bankkarriere beim Sport sein wahres Ich wieder gefunden hat; Timo Klein, der sein Wissen und seine Emotionen nach einer (wegen schweren Verletzungen abgebrochenen) Fussball-Karriere weitergeben möchte; und Paco Savio als kreativer Kopf aus Buenos Aires, der das kosmopolitische Potenzial von Zürich und anderen Metropolen aktivieren will.

Wieso sollte man bei Euch trainieren? Was unterscheidet Euch vom klassischen Ketten-Studio, vom Garagenstudio oder vom medizinisch orientierten Training?
Wir glauben an die Kraft der Gruppe. Eine Gruppe gibt Sicherheit, Orientierung und Motivation. Sie hilft aber auch, sich selber besser kennen zu lernen und seine Rolle in der Gruppe zu finden. Indem wir die Gruppendynamik zelebrieren, verlagern wir den Fokus von (für klassische Gym’s typische) Oberflächlichkeiten auf innere Werte.

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus? Und was war die größte Hürde?
Wir sind Pragmatiker, Macher. Deshalb sind wir raus auf die Strasse und haben zugehört, was die Menschen bewegt. Unseren Prototypen haben wir in einer Garage entwickelt – mit echten Kunden, echten Angestellten und und echten Produkten. Die grösste Schwierigkeit war und ist, den Menschen eine verrückte Fantasie zu erklären.

Wer gehört heute zum Kernteam?
Wir Gründer Timo Klein, Erich Züger, Paco Savio und mit uns zusammen ein charismatisches Team mit 30 Instruktoren und 10 Location Manager, welche jedes Workout zu einer einmaligen Erfahrung machen.


Zum Balboa gehört auch eine Bar. Wie passt das denn zusammen?
Die Bar am Schanzengraben ist ein gutes Beispiel der Gesamterfahrung im Balboa-Universum. «Bar & Gym» kann als widersprüchlich angesehen werden. Für uns sind Gegensätze normal – ja wir mögen sie sogar. Denn jeder trägt Gegensätze in sich und die Welt ist voll davon.

Wie läuft ein Gestaltungsprozess bei euch ab? 
Der Gestaltungsprozess beginnt in der Wiege und bildet sich im ganzen Leben weiter – durch unsere Sinne, Gefühle und Erfahrungen. Die Kreativität entsteht bei uns durch die Freiheit, das zu tun, was man gerne macht und woran man glaubt. So entstehen laufend neue Dinge und finden Anwendung: neue Übungen, neue Workouts, neue Drinks, neue Kooperationen, neue Businesspläne.

Wieso braucht die Welt Euer Training und Eure Workouts?
Die Welt kann jedes Werkzeug gebrauchen, das den Menschen dabei hilft, glücklich zu sein. Natürlich muss jede und jeder seinen eigenen Weg zum Glück finden. Wir sehen uns als Möglichkeit, aber nicht als Notwendigkeit.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab? Gibt es da überhaupt etwas?
Das Schwierigste ist, einen klaren Kopf zu behalten. Das heisst die Vision nicht aus den Augen zu verlieren und Distanz zum Tagesgeschäft kreieren zu können. Sport hilft da natürlich schon. Was noch mehr hilft: Vertrauen ins Team und in sich selbst.

Wie kommt ihr auf neue Ideen? Wie entwickelt Ihr Eure Workouts weiter? Gibts da ein Ritual, seht Ihr Euch anderswo um oder geschieht das von selbst?
Durchs Zuhören.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?


Was sind eure nächsten Projekte?
Wir arbeiten an einem Plan mit dem Namen 2020/2030: ein mittelfristiger Entwicklungsplan und eine langfristige Vision. Kurzfristig wollen wir Zürich noch stärker von unserem Virus infizieren, indem wir den Zusammenhalt und die Interaktion unseres Publikums noch mehr stärken, indem wir überraschende Momente in der Stadt schaffen und indem wir Technologien besser einsetzen. Wir spüren, dass wir in der Stadt gutes bewirken können und auch das ist eine grosse Motivation für uns.
Wir spüren aber auch, dass unsere Ideen auch in anderen Metropolen viel bewegen könnten. Wir sind überzeugt, dass eine internationale Expansion auch das Selbstverständnis in unserer Heimatstadt Zürich stärken könnte. Das alles wird aber nicht einfach sein, denn Ambiente und Authentizität sind schwer zu skalieren. Wir wissen das und arbeiten motiviert daran.

Habt ihr nebenbei noch andere Jobs?
Unsere grosse Arbeit ist es, unseren grossen Traum zu verwirklichen. Zwei der drei Gründer arbeiten zu 100% für Balboa. Der Dritte ist zwar viel unterwegs, hat jedoch immer seinen «Balboa-Hut» dabei und verpasst keine Gelegenheit, Allianzen zu schmieden und Kontakte zu knüpfen mit Brands und Projekten.


Welche 3 Sachen empfiehlt ihr Freunden bei euch in der Region zu tun/essen/erleben/kaufen?
Es ist uns wichtig, dass wir eng verbunden sind mit all dem Spannenden und Gegensätzlichen, was in Zürich passiert. Vom Käfele bei unseren Freunden vom MAME, Schreibzeug kaufen bei FABRIKAT, essen in der Kronenhalle nachdem im HAUS KONSTRUKTIV ein Werk vorgestellt wurde. Die Langstrasse gehört zu unserer Achse und dort essen wir gerne eine Friedensplatte am PALESTINA GRILL. Der Schanzengraben ist eine zweite Achse, die direkt zum ZÜRICHSEE führt, wo wir gerne schwimmen, Kayak fahren oder im Winter uns in der SAUNA AM SEE erholen.

Hört ihr Musik beim Arbeiten? Was denn?
Musik ist in unserer DNA. Uns interessieren viele Arten von Rhythmen. Wir spielen viel Hip Hop, Elektro, klassischer Pop. Auch Filmsoundtracks, bei denen es um eine konkrete Geschichte geht, gehören zu uns. Hier 10 Beispiele zur Breite unseres Repertoires: 
Kendrick Lamar - Bitch, Don't Kill My Vibe, Beyoncé - Drunk in Love (Explicit) ft. JAY Z, Nicolas Jaar - Space Is Only Noise (full Album), 1 Hour Classical Music with TOMASO ALBINONI - Concertos for Oboe and Violin (Full Recording), Paul Kalkbrenner - Berlin Calling Album (All Tracks), Oscar Mulero - Misophonia [Mord030], YG - Still Brazy, Frank Ocean - Thinkin Bout You, Te para tres - Soda Stereo, Nocturnal Animals (Full OST) - Abel Korzeniowski

FIT & WELL
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