12
«ALLE GESCHICHTEN DIE ZUM LESEN EINLADEN UND GELESEN WERDEN SOLLEN»
ERSTAUFLAGE
Das Journal ist unser Blog und bietet Informationen zu Ausstellern oder Stories die uns interessieren.

COOK & SHARE

31.10.2019

«Man erhält eigentlich ein sehr komplettes, hochwertiges Gericht mit dem einzigen Unterschied, dass es auf einer Scheibe Brot und nicht auf einem Teller serviert wird.»

Die Offenheit der Smørrebrødlers

Quentin Lachat und John Revilla waren nicht nur wegen ihrer deliziösen, dänischen Smørrebrød bei den 2019 Criterion Festival Gängern ultrabeliebt, sondern unsere Kommunikationsfrontfrau «The Voice» konnte es nicht lassen mit ihnen morgens um 9 Uhr zu sexy, lauter Musik zu tanzen, während sie ihre Stände am mise-en-place-ieren waren. So bekamen sie Freunde, während des Tanzbeins schwingen und lernten voneinander: Es gibt selten so motivierte, junge Männer wie die zwei, coolen artisst Smørrebrødler – vor allem am Morgenfrüh. Smooth Quentin führt das Tänzchen hier weiter…

Was ist artisst? In ein, zwei Sätzen...
artisst ist das Resultat unserer Passion für die nordisch inspirierte Küche. Wir kochen mit natürlichen, unveränderten Zutaten, bei denen nicht die Optik, sondern der Geschmack an erster Stelle steht. Unsere Gerichte werden mit regionalen Produkten zubereitet, wobei wir diese möglichst komplett verwenden. So wird der Abfall auf ein Minimum reduziert.

Wer hatte die Idee dazu? Wie ist er/sie darauf gekommen?
Schon damals, als wir gemeinsam in der Haberbüni in Bern arbeiteten, entstand die Idee. Konkret wurde sie aber erst letzten Frühling, als John mich in New York besuchte und wir dann anfingen, unsere konkreten Ideologien zu verschmelzen, um dann letztendlich artisst zu gründen.

artisst Smørrebrød gegründet und in unendlich vielen Möglichkeiten serviert

Wie seid ihr zum Essen gekommen und wieso gerade zum dänischen Smørrebrød?
Wir wollten etwas Neues anbieten. Jedenfalls etwas, das hier noch nicht so verbreitet ist. Plus wollten wir jederzeit volle Freiheit geniessen können! Ein Smørrebrød kann in unendlich vielen Möglichkeiten serviert werden. Ob kalt, warm, salzig oder süss, ihm sind keine Grenzen gesetzt. Freiheit heisst aber auch, dass man jederzeit reagieren und improvisieren und somit den Abfall aufs Geringste reduzieren kann. Dies war ebenfalls ein wichtiger Ausgangspunkt.

Gibt es ein typisches artisst Smørrebrød?
Nein, dies sollte es auch nicht. Natürlich werden sich die Produkte von Jahr zu Jahr wiederholen, jedoch ein fixes Haus-Smørrebrød existiert nicht, weil wir saisonal und abwechslungsreich bleiben möchten. Wir haben aber geschmacklich einen gewissen Stil, der überall vertreten ist.

Bitte definiere diesen Stil…
Jedes Smørrebrød trägt eine gewisse Säure, sprich Frische, welche durch das eingelegte Gemüse, das wir verwenden, erzeugt wird. Crunch kreieren wir mit Nüssen oder verschiedensten Bröseln. Fettigkeit durch Mayonnaise oder Butter. Und schlussendlich, was bei uns immer vorkommt: Unsere eigene, famose Süss-Säure, Salz-Schärfe und ähnliche Wechselspiele.

Ein fixes Haus-Smørrebrød existiert nicht

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
Wir haben in erster Linie mit dem Logo begonnen und uns überlegt, wohin wir gehen wollen und was wir genau wie anbieten werden. 

Wer gehört heute zum Kernteam?
Zum Kernteam gehört Quentin und John, aber zum Glück dürfen wir auf wertvolle Unterstützung zählen wie von Angela Kunz, die uns im Service auf professionellster Art hilft – bis hin zum Fotograf, welcher immer zu uns gehören wird – wie viele andere, die artisst ausmachen.

Wie unterscheidet ihr euch von den vielen, anderen Street-Food-Angeboten?
Unser Produkt ist in der Umgebung einzigartig und entspricht der heutigen Zeit! Frisch, gesund und gut! Durch unsere Erfahrungen in guten, gastronomischen Betrieben sind wir in der Lage, eine gewisse Technik anzuwenden, welche die Smørrebrød sehr interessant machen. Man erhält eigentlich ein sehr komplettes, hochwertiges Gericht mit dem einzigen Unterschied, dass es auf einer Scheibe Brot und nicht auf einem Teller serviert wird.

So bunt und fein ist das artisst-li hier

Wie kommt ihr auf neue Ideen, gibts da ein Ritual oder geschieht das von selbst?
Wir setzen uns meistens zusammen und denken uns neue Sachen aus. Dies geschieht meistens beim Schreiben einer neuen Offerte. Ja. 

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Wir haben das Glück, dass wir uns im Kochloft N5 in Worb drei Tage die Woche einmieten dürfen. Dort können wir kochen und alles lagern.

Was sind eure nächsten Projekte?
Das Wichtigste für uns im Moment sind unsere Smørrebrød zu servieren und artisst Private Chef und artisst Food Truck voranzutreiben. Natürlich haben wir schon weitere Ideen, jedoch fokussieren wir erstmal ganz auf: artisst.

Mehr von COOK & SHARE

Der weinmachende Minimetzger
Slow Foodies
Hallo Leben!
Zürichs kleinste Markthalle
Granola-Schritte
Zweifelsohne: Weinfamilie
Pasta-Königin durch und durch
TLC for TCZ
Vom Affen zum Menschen
Kultiviertes Cocktailieren aus einer Flasche
Flexitarier ist des Fleischfressers Freund
Auferstandene Schneidemaschinen
Balkoniere & Terrasseure
Zeit für Brot
Harmonie der Jauer
Vom Lagerfeuer zu den nicht tierischen Eiweissen
Frische Frische in der Box
Ein Einhorn unter den Ferien
Most statt Kompost
Grün verträgts immer
Die unabhängigen Sieben
So müsste Lebensmitteldistribution doch sein
Ein Kohlkönig im Garten
Mystischer Nusslikör aus Mittsommernacht
1. CH Bio-Brauereikreis mit Fusion
Mit Preis hört das Tierwohl nicht an der Stalltür auf
Paradox tierischen Leibes aus rein pflanzlichen Rohstoffen
Nicht nur im 2020 auf menschliche Natur fixiert
Die Wurmrevoluzzer
Jahrhundert alte Mühle für Senf & Gewürz
Lebküchler und Modelschnitzer
Die Kaffeefamilie
Im Jungstadium
Marketing für den Regenwald
Alltägliches revolutionieren!
Ein Traum-Merlot!
Trinken hilft!
Vielfältiges Grundnahrungsmittel
Graswurzel-Bewegung
Leitungswasser für alle!
Arbeit und Genuss
Freitag X Anna Pearson
Glücklichmacher am Zürisee
Hanfrevolution
AlpenHirt: Innovative Tradition
Kaffeeprivileg
Der geborene Jäger
Sternesaucen für alle
Kaffeeerlebnis auch ohne George
Ingwermanie
Das grosse, grüne Ei
Der gestapelte Garten an der Wand
Aus dem Leben einer Gemüseberühmtheit
Klein und knackig oder ölig
Geschichte des Zürisee-Weins
Schokoladenmärchen
Leben – ganz normal
Gin Renaissance
Von Seide zu Schokolade
Schokoladentauchgang
Die Kulturgärtnerin
Der studierte Bienenflüsterer
Weil Leitungswasser das beste Wasser ist
Kaffee & Rock’n Roll
Wertstoffrecycling auf die bequeme Art
Für die Süsse und die Würze im Leben
Lebensmittel direkt vom Erzeuger
Nachhaltige Hausgeräte sind langlebige Hausgeräte
Die Espressoliebe für’s Leben
From Bean to Bar: Schokolade aus Zürich
Schärfe allein ist nicht genug
Bauen mit Hanfsteinen: Natürlich und nachhaltig
Von der Dorfbäckerei zum Spezialitätenbetrieb
Die Würmer erledigen das
Das Leben zum Schläck machen!
Marbella Hagmann erfindet feurige Köstlichkeiten
House-Cooking verschenkt Zeit
«Alpenpionier» will Hanf zurück auf unsere Teller bringen
Insekten statt Fleisch – ist das unsere Zukunft?
Der Feuerring ist Versammlungsort
Sinnvoll Gastro sorgt für Aufsehen
Glacéwetter das ganze Jahr lang!
Gutes zu tun, tut gut
Bestäuben ist ihr Business
Wildes mit Tiefgang
Ein modernes Leben führen, ohne Müll zu hinterlassen?
Ein Ort für Genuss, Qualität und Neuanfänge.
Die Exotik vor der Haustüre
Herzblut im Weinglas
Für mehr Genuss-Momente
Chopfab Bier – das rat' ich dir!
Tee trinkend die Welt verändern
FIT & WELL
Richtig eingeseift

Die Seifenmacher-Manufaktur ist vollumfänglich in Familienhand: Mama kümmert sich um Konfektion und Versand ins Unterland. Papa steht in technischen Fragen beiseite und behält einen kühlen Kopf, wenn scheinbar unlösbare Probleme anstehen. Und Beat als Kern der Seifenmacherei leitet die Produktion und ist für die komplette Entwicklung verantwortlich. Im Dorf wird bereits gemunkelt, dass kein Aroser besser duftet als die Urechs. Gell, Beat…

LIVE & REST
Holzbrüder durch und durch

Samuel erzählt uns wie alles entstand, während er noch ein bisschen velokuriert und danach auf seine Kinder aufpasst.

COOK & SHARE
Zürichs kleinste Markthalle

Dass diese feinen Delikatessen hier nicht erhältlich waren, stellte ein Problem dar für die beiden Feinschmeckern. Also eröffneten sie einen Laden namens Pure & Tasty. Ein Hotspot für Delikatessen aus aller Welt im Zürcher Kreis 4. Lydia erzählt uns, wie es dazukam.


PARTNER