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PLAY & CREATE

24.02.2018

«MAN SOLL SICH WIEDER AUF DIE DINGE KONZENTRIEREN, DIE AM WICHTIGSTEN SIND.»

Diese Handy-Hülle schaltet dich offline

Martin Bütler, Lennart Behrmann und James Rushton – das sind die Gründer des Zürcher Startups LeBehr. Im Oktober 2017 haben die drei eine spezielle Handyhülle erfunden: Sie erlaubt dem Benutzer, komplett offline zu sein. Wie das funktioniert? Die Cases aus Leder blockiert jegliche Verbindung zur Aussenwelt.


Was ist LeBehr? Was nicht?
Wir sind ein Startup bestehend aus drei Personen: einem Kanadier, einem Deutschen und einem Schweizer. Zusammen entwickeln und vertreiben wir clevere Accessoires, die den Nutzer vor negativen Effekten schützen.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Smartphone-Hüllen zu produzieren? 
Wir haben uns daran gestört, dass viele Personen mehr Zeit mit ihrem Smartphone als mit ihren Mitmenschen verbringen. Oft kommt es sogar vor, dass das Handy dem Gesprächspartner übergeordnet wird.

Ab wann wusstet ihr, dass das funktionieren könnte?
Vor etwa einem Jahr haben wir im Wohnzimmer von unserem Designer die ersten funktionsfähigen Prototypen genäht. Der erste massentaugliche Prototyp kam allerdings erst etwa vier Monate später.

Wer steckt hinter LeBehr?


Gab es Rückschläge?
Anfangs haben wir mit hochwertigen Stoffen experimentiert. Nach drei Monaten und mit Unterstützung von einem Textilberater, mussten wir einsehen, dass wir mit der eingeschlagenen Richtung nicht zum gewünschten Ziel kommen. Das war schwierig, da wir unsere Jobs gekündigt hatten, aber noch weit weg von einem marktreifen Produkt waren.

Wieso braucht die Welt LeBehr?
Um sich wieder mehr auf die wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
In der Produktion vertrauen wir auf die Fähigkeiten unseres spanischen Produzenten. Die jahrzehntelange Erfahrung von Antonio und seinem Team hilft uns in vieler Hinsicht.

Wie kommt ihr auf gute Ideen?
Wir fragen Lennart, unseren Produktdesigner!

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?


Wieso sollten wir unser Smartphone nicht einfach ausschalten, um offline zu sein?
Es ist super, wenn man sein Smartphone ab und zu ausschaltet. Doch leider ist dieser Schritt für viele zu umständlich. Unser Case vereinfacht das Ausschalten und erinnert den Benutzer daran, mal wieder offline zu gehen.

Was wollt ihr als nächstes erreichen?
Wir bringen Ende Februar ein Etui für Keyless-Autos auf den Markt. Damit streben wir auch internationalen Erfolg an.

Welche drei Dinge muss man bei euch in der Region unternehmen?
-Essen bei El Luchador, dem Mexikaner bei uns an der Ecke
-Ping Pong spielen im Klingenpark
-Für wichtige Meetings ins Cafe Noir gehen

LIVE & WEAR
Schwerter zu Webstühlen

Frieden durch Handwerk: Das ist die Idee hinter Protsaah, mit der Gründerin Saloni Shrestha Konfliktregionen in aller Welt befrieden möchte – und vor allem Kaschmir, der Region, in der sie während ihrer Kindheit ein paar wundervolle Jahre verbrachte. Indem sie mit der Vermarktung traditioneller Handwerksprodukte aus Kaschmir und anderen Regionen den dortigen Handwerkern ein stabiles Einkommen verschafft, sorgt sie gleichzeitig für die Motivation, das Handwerk zu erhalten – und sich den eigenen Lebensunterhalt mit eigener Leistung zu verdienen, anstatt zu marodieren, zu plündern und die eigene Heimat noch weiter in den Abgrund zu reissen.

LIVE & WEAR
Echte Feintäschnerei aus Italien

100 % Made in Italy ist bei Taschen heute seltener, als man glauben möchte. Bei Laura von Hagens Label Lahara stimmt diese Angabe jedoch durch und durch: Das für ihre Taschen verwendete, pflanzlich gegerbte Leder stammt aus Italien, und auch die gesamte Produktion findet in einem spezialisierten Handwerksbetrieb in Italien statt. Modernes, zeitloses Design mit funktionalem Charakter steht bei Lahara im Vordergrund – damit aus allen Taschen echte Lieblingsstücke werden, die man nicht schon nach einer Saison wieder aussortiert.

COOK & SHARE
Weil Leitungswasser das beste Wasser ist

Gemeinsam mit der Initiative DRINK & DONATE arbeitet das Team von FILL ME bottle an seiner Vision: Weniger Wasser in Flaschen zu kaufen und mehr Schweizer Leitungswasser zu trinken – denn Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel der Schweiz. Zweck des Ganzen ist, den Import von Trinkwasser in Plastikflaschen zu begrenzen. Zudem werden mit einem Teil des Erlöses gleichzeitig Trinkwasserprojekte in Ländern unterstützt, in denen der Zugang zu sauberem Wasser nicht so selbstverständlich ist wie in der Schweiz.