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14.11.2019

«Er ist ein aus Edelstahl geformtes Statement und Kunstobjekt – ein echtes Lifetime-Investment quasi für die Ewigkeit gemacht.»

Ein Kohlkönig im Garten

Der KingCoal-Grill ist nach dem Vorbild einer Schmiedeesse konstruiert. Der Schmied hält auf einer Esse durch ständige Frischluftzufuhr von unten die Glut heiss, um das Eisen gut schmieden zu können. Dieses Prinzip haben Ignaz Röllin und Martin Walter auf einen Holzkohlegrill übertragen. Mit der über einen manuellen Verdichter realisierten Sauerstoffzufuhr wird die Glut so richtig angefacht und erreicht Temperaturen, die ein normaler Grill nicht schafft. Zudem sieht er auch noch gut aus und halte quasi ewig, erzählt uns KingCoal Alexandra Zimmermann.

Was ist KingCoal? In ein, zwei Sätzen…
Ein KingCoal® ist mehr als ein weiterer Holzkohlegrill. Er ist ein aus Edelstahl geformtes Statement und Kunstobjekt – ein echtes Lifetime-Investment quasi für die Ewigkeit gemacht. 

Wer hatte die Idee dazu? Wie ist er/sie darauf gekommen?
Die Idee zu einem Edelstahlgrill hatten Ignaz Röllin und Martin Walter. An einem privaten Grillabend auf und mit Ignaz’ Schmiedeesse entstand die Idee, einen Grill zu entwickeln, der die Idee der Schmiedeesse weiterleben lässt. Eine Schmiedeesse funktioniert mit einem Gebläse, welches dazu dient, hohe Temperaturen zu entwickeln, um darauf Eisen zu schmieden. Diese Funktion kann man natürlich auch verwenden, um rasch eine grossflächige Glut zu erzeugen.

KingCoals Lüfterkurbel

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
Ignaz Röllin und Martin Walter hatten an einem lauen Sommergrillabend im 2012 die Idee, aus Ignaz’ Schmiedeesse einen richtigen Grill zu bauen – der erste entstand. Jahre später fanden sie die Idee immer noch so gut, dass sie unter dem Projektnamen KingCoal ein verbessertes Exemplar ausarbeiteten: Mit Haube, Höhenverstellung und Bronzeelementen von Ignaz’ Lebenspartnerin, der Künstlerin Esther Schöni. Die Firma KingCoal GmbH gibt es schliesslich seit 2017.

Wer gehört heute zum Kernteam?
Martin, Ignaz, Claudia und ich, Alex.

Wer gehört heute zum Kernteam?
Martin, Ignaz, Claudia und ich, Alex.

Wieso braucht die Welt euer Produkt?
Unser Grill beweist, dass man Funktionalität auch mit Design verbinden kann. Und dass grillieren nicht nur der Zubereitung des Grillgutes dient, sondern durchaus auch etwas für Ästheten ist, die sich über Design freuen.

Was unterscheidet KingCoal von einem anderen Grill?
Jeder Grill ist ein Unikat und wird in über 20 Stunden Handarbeit in der Schweiz hergestellt. Er besteht aus hochwertigem Edelstahl und ist deshalb rostfrei, was ihn zu einem langlebigen Begleiter macht. Er braucht keine Abdeckhülle und verschönert so mit seinem speziellen Design jede Garten-/Terrassenlandschaft.

El Matador verschönert den Grillspass

Welche Tools, Arbeitsweise nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Seit 2018 haben wir einen qualifizierten Partner, der die Produktion der Grills für uns übernommen hat. Vorher hatten wir die Produktionsschritte auf diverse Betriebe aufgeteilt, was die Koordinationsarbeit wesentlich in die Höhe trieb. 

Wie kommt ihr auf neue Ideen, gibts da ein Ritual oder geschieht das von selbst?
Wir sind passionierte Griller und probieren immer wieder neue Sachen aus, die uns helfen, das Produkt weiterzuentwickeln. Zudem besprechen wir mit unseren Handelspartnern Ideen und Verbesserungen und arbeiten für unseren Marketingbereich mit Studenten zusammen. Unser Team trifft sich zudem alle zwei Monate für längere Work-Sessions, in denen wir gemeinsam brainstormen und Retrospektiven durchführen. 

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Wir haben keine gemeinsamen Räumlichkeiten, da wir alle dezentral arbeiten.

Was sind eure nächsten Projekte?
Wir wollen uns 2019 um die Verbesserung der Grills, die Erweiterung des Produktangebotes und noch stärker um die Vermarktung kümmern, und neue Standorte und Partner für die Ausstellung und den Vertrieb gewinnen.

Heiss, heiss, heisse Zukunft

Habt ihr nebenbei noch andere Jobs?
Ja, das ganze Team geht zwischen 80% und 100% anderen Berufstätigkeiten nach.

Welche 3 Dinge empfiehlt ihr Freunden, die bei euch in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?
Markthalle im Viadukt: Da gibt es alles – vom Lokalen bis zu Spezialitäten – einfach lecker. Nenads Bauernschänke: Bestellen und teilen, worauf man Lust hat. Und mit den Flussschiffen Regula und Felix der Limmat entlang die Stadt einmal anders sehen.

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