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LIVE & WEAR

31.03.2018

«DIE MOTIVATION FÜR CHANGEMAKER WAR, EINE ALTERNATIVE ZUM SINNLOSEN KONSUM ANZUBIETEN. »

Ethik küsst Ästhetik

Als Gerhard Friesacher Changemaker gründet, will er nicht bloss eine Alternative zum normalen Onlineversand schaffen. Er will viel mehr: Eine echte Alternative zum sinnlosen Konsum bieten. Mit Produkten das Leben verbessern, darum geht es bei Changemaker. Und auch das Leben von Lieferanten und Partnern bereichern – mit einem einzigartigen Sortiment, dessen gemeinsamer Nenner der Anspruch auf Zeitgeist, Qualität und einen bewussten Umgang mit Mensch, Umwelt und Ressourcen ist. Und immer eine Geschichte hinter den Produkten und ihren Machern vermitteln: Das gehört bei Changemaker unbedingt mit dazu. 

Was ist Changemaker, was nicht?
Changemaker ist ein Abenteuer mit vielen Schätzen zum Entdecken, Geschichten zum Staunen und Produkten zum Lieben. Wir haben sieben Shops und einen Online-Shop.
Und wir sind definitiv kein Tante-Emma-Lädeli.

Wer hatte die Idee dazu?
Unser Gründer Gerhard Friesacher.

Wer steht hinter Changemaker? Gibt’s ein Foto von eurem Kernteam?
Wir sind ein sehr vielfältiges Team mit der gemeinsamen Motivation für unser Konzept einzustehen. Wir haben verschiedenste Hintergründe aus dem Schweizer und internationalen Detailhandel, unterschiedlichste Hobbies und Lieblingsdinge. Unser Team ist etwas fotoscheu, daher konnten wir leider kein Teamfoto erhaschen... (auf unserer Webseite gibt’s jedoch Mitarbeiterfotos für die Gwundrigen).

Woher kam die Motivation eine Alternative im Online Versand zu schaffen?
Die Motivation für Changemaker war nicht, eine Alternative im Online Versand zu schaffen, sondern eine Alternative zum sinnlosen Konsum anzubieten.


Hattet ihr bereits Erfahrung, oder musste die erst gesammelt werden? 
Wir arbeiten mit Organisationen aus der ganzen Welt zusammen, was uns auch bis heute täglich neue Erfahrung sammeln lässt.

Wo steht ihr jetzt? Könnt ihr davon leben?
Unsere Motivation ist nicht eine hohe Profitabilität. Unser Konzept erfreut sich grosser Beliebtheit und wächst stetig, unsere Aufgaben lassen sich also erfüllen.

Was hat es mit dem Punktesystem auf sich?
Bei uns gibt’s kein Punktesystem, jedoch sieben Kriterien: Handmade, Swiss-Made, Organic, Recycling, Eco-Friendly, Energy-Efficient, Fair & Social. Grundsätzlich haben wir an unsere Produkte die Anforderung, dass sie mindestens zwei davon erfüllen. Dabei muss aber auch das Gesamtpaket stimmen: ein Produkt, das zwei Kriterien erfüllt, darf dabei nicht «gegen die anderen Kriterien» sein. Also beispielsweise bei einem umweltfreundlichen Recyclingprodukt darf natürlich zum Beispiel keine Kinderarbeit dahinterstecken.


Wie kontrolliert ihr entsprechende Angaben?
Massenware grosser Konzerne und Labels findet man bei uns nicht. Dafür aber spannende Dinge aus kleinen oder mittelgrossen Manufakturen, die in überschaubaren Mengen produzieren oder weiterverarbeiten. Wir recherchieren die Geschichten zu unseren Produkten und wollen etwas über die Menschen erfahren, die dahinterstehen.

Kam es schon vor, dass ihr Produkte aus dem Sortiment kicken musstet?
Das kommt hin und wieder vor. Sei es aus wirtschaftlichen Beweggründen oder weil ein Produkt aufgrund von Änderungen seitens Produzent nicht mehr unsere Kriterien erfüllt.

Was sind eure nächsten Projekte?
Changemaker ist selbst ein laufendes Projekt. Wir sind stetig auf der Suche nach neuen Produzenten mit neuen Ideen, die einen (wenn auch kleinen) Beitrag an eine bessere Welt leisten.

Hört ihr Musik beim Arbeiten? Was denn? (Top 5-Playlist)
Ja, tun wir. Die Top 5 wären dann wohl eher Top 100, da es je nach DJ einen ganz anderen Musikstil gibt. Von 80er über Deep House bis zu Jazz oder Klassik gibt’s da ganz verschiedene Lieblingslieder.

FIT & WELL
Stille, Erholung und Kosmetik aus Nutzhanf

Werner Schönthaler ist ein echter Hanfpionier. Auf der Basis des Wissens um den Nutzhanf, das er von einer alten Kräuterfrau kennt, hat er eine eigene Kosmetiklinie entwickelt, die auf der Verwendung von Hanföl basiert: Castelatsch. Benannt sind seine Produkte nach dem Hof, den er in Südtirol bewohnt – und der seinerseits zu einem Teil aus Nutzhanf erbaut ist.

LIVE & WEAR
Sportswear – nachhaltig und designorientiert

Bei den Materialien geht sie gerne unkonventionelle Wege und wagt sich auch an Experimente – wie an ihre Idee, Schuhsohlen ressourcenschonend aus Pilzmyzel wachsen zu lassen. Auch beim Design lotet House of Aim gerne vordergründige Grenzen aus.

PLAY & CREATE
Bastelideen und mehr von Kindern für Kinder

Besonders daran ist, dass die Inhalte von Kindern entwickelt oder zumindest von Kindern vorselektiert werden – und dadurch auch besonders gut auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind.