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18.03.2019

«Unser Ziel war immer ein Umfeld zu schaffen, wo Ideen entstehen und gedeihen können.»

Fragen mit Resultaten

Eine gute Antwort ist das Fazit einer durchdachten Frage. Die Frage hier ist: Weshalb entwickelt Qwstion – das Label der guten Taschen für den urbanen Alltag und die persönliche Mobilität – bewusst Lösungen mit globalem Potential? Weil die Welt Alternativen zu Plastik braucht! Diesem Team geht es darum, die Verbindung von Funktionalität und Nachhaltigkeit mit maximaler Konsequenz zu verfolgen. Es ist sozusagen die Essenz der Erfahrungen, welche sie in den letzten 10 Jahren gesammelt haben. Christian Kägi, einer der Gründer, erzählt uns mehr…

Was ist Qwstion in einem Satz?
Wie sieht ein zeitloser, nachhaltig hergestellter Rucksack für den Alltag aus? Qwstion ist die Antwort.

Wer hatte die Idee dazu?
Wir sind eine internationale Gruppe von fünf Designern und Unternehmern, die Qwstion 2008 in Zürich gegründet haben.

Wie ist er/sie darauf gekommen?
Wir haben nach einer Tasche gesucht, die bei der Velofahrt durch die Stadt genauso überzeugt wie beim formellen Meeting. Zeitlos und funktionell sollte sie sein. Wir persönlich mochten schon immer lieber Rucksäcke, leider konnten die damals stark verbreiteten Messenger-Bags uns nicht überzeugen, worauf wir uns selber daranmachten, die Taschen zu entwickeln, die wir uns wünschten.

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
Ein weisses Blatt Papier war die Grundlage, auf der wir aufbauten. Dank unserem Knowhow im Umgang mit Nähmaschinen testeten wir bald darauf erste Prototypen.

Wer gehört heute zum Kernteam?
Drei der fünf Gründer führen heute zusammen mit Niels Meyer-Jueres das Team: Matthias Graf, Hannes Schönegger und ich, Christian Kägi. Aber zum Kern gehört das ganze Qwstion-Team von knapp über 20 Leuten!

Matthias Graf, Christian Kägi, Hannes Schönegger (Foto: Yves Bachmann)

Wieso braucht die Welt eure Produkte und Lösungen?
Eine Tasche braucht jeder, aber die allermeisten Taschen auf dem Markt werden heute aus Plastikfasern hergestellt – obwohl Naturfasern ein enormes Potential bieten. Da in der Herstellung wesentlich weniger Menschen involviert sind, ist es viel billiger, und die Welt hat sich daran gewöhnt. Leider wird zurzeit aber weniger als 10% des produzierten Plastiks rezykliert, da die Infrastruktur fehlt. Seit Beginn investieren wir viel in die Entwicklung eigener Materialien auf Basis von Naturfasern. Unsere jüngste Innovation ist ein Gewebe aus den starken Fasern natürlich gewachsener Bananenstauden namens Bananatex®. Die Welt braucht Alternativen zu Plastik! Deshalb entwickeln wir bewusst Lösungen mit globalem Potential, was wiederum der Grund ist, weshalb unsere Lieferkette in Asien liegt. Wir können mehr bewirken, wenn wir dort helfen, nachhaltige Lösungen zu etablieren als in Europa.

Wie kamt ihr auf Bananatex?
Es ging uns darum die Verbindung von Funktionalität und Nachhaltigkeit mit maximaler Konsequenz zu verfolgen. Es ist sozusagen die Essenz der Erfahrungen, welche wir in den letzten 10 Jahren gesammelt haben.

Bananatex!

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Die Motivation etwas zu bewegen.

Wie kommt ihr auf neue Ideen, gibts da ein Ritual oder geschieht das von selbst?
Unser Ziel war immer ein Umfeld zu schaffen, wo Ideen entstehen und gedeihen können.

Was sind eure nächsten Projekte und Ideen?
Wir präsentieren die Bananatex-Entwicklung am diesjährigen Salone del Mobile in Mailand als Teil der «Alcova» Ausstellung – mit dem Ziel das Potential als Ersatz für Plastikgewebe aufzuzeigen.

Wie sieht Qwstion in zehn Jahren aus?
Wir werden hoffentlich um einige Erfahrungen und Begegnungen reicher sein. Eine Frage, die uns bestimmt weiterhin beschäftigen wird: Was brauchen wir wirklich?

Welche 3 Dinge empfiehlt ihr Freunden, die bei euch in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?
Gastronomisch ist der Kreis 4 äusserst vielfältig und dynamisch. Es lohnt sich einen Blick in den Tribeka-Guide zu werfen, in dem die interessantesten Shops, Restaurants und Bars vorgestellt werden. Mit dem Team gehen wir sehr gerne im Ristorante Italia essen – der Name hält was er verspricht. Dann laden wir natürlich alle unsere Freunde auch zu uns in den Qwstion Store an der Badenerstrasse 156 ein, in welchem wir nicht nur unsere eigenen Produkte, sondern auch viele anderen guten Alltagsprodukte präsentieren, die zeitlos gestaltet und nachhaltig hergestellt wurden. Im selben Raum ist ebenso unser Design-Studio und die Werkstatt integriert, wo wir Reparaturen machen.

COOK & SHARE
Zweifelsohne: Weinfamilie

1898 erfolgte die Unternehmungsgründung der Firma Gebr. Zweifel Höngg durch Paul und Emil Zweifel. Zum Wein gesellte sich auch die Mostkelterei Zweifel, welche bis Ende der 1960er-Jahre prägend war, bis sie wegen der Einführung der Coca-Cola einging. Walter Zweifel als Delegierter des Verwaltungsrates und Bruder Urs als Önologen führen heute als 4. Generation das Unternehmen. Geschäftsführer Christoph Ernst beantwortet uns hier, wer was warum.

WEAR & CARE
Om Shanti Shanti Traum

Ihr Label COMISH ist Oekogold zertifiziert und verwendet ausschliesslich Recycling-Edelmetalle, was auch das Responsible Jewellery Council (RJC) in London garantiert. Shanti erzählt uns, wie alles so COMISH wurde.

COOK & SHARE
Zürichs kleinste Markthalle

Dass diese feinen Delikatessen hier nicht erhältlich waren, stellte ein Problem dar für die beiden Feinschmeckern. Also eröffneten sie einen Laden namens Pure & Tasty. Ein Hotspot für Delikatessen aus aller Welt im Zürcher Kreis 4. Lydia erzählt uns, wie es dazukam.


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