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DRIVE & DISCOVER

08.04.2018

«WIR WOLLEN EINE BEWEGUNG ERSCHAFFEN, WELCHE DIE BREITE MASSE VON DEN VORTEILEN VON NACHHALTIGER MOBILITÄT IN UND UM DIE STADT ÜBERZEUGEN WILL»

Funktionale und zeitlos elegante E-Bikes

EGO Movement steht für funktionale E-Bikes mit zeitlos-klassischen Formen, die echte Alltags-Verkehrsmittel sind: Für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, oder um die Kinder aus der Krippe abzuholen. Das junge Unternehmen wurde von Daniel Mayer und Marie So gegründet: Ziel des Elektroingenieurs und der Nachhaltigkeitsexpertin ist es mit ihren Velos, mit modernster Technik, überzeugendem Design und zu erschwinglichen Preisen die Verbreitung  nachhaltiger elektrischer Mobilität voranzubringen. Dafür bekam EGO Movement 2016 den RedDot Design Award verliehen.

Vorwärts mit Strom und dazu ganz individuell. Naheliegend. Oder gibt’s mehr über euren Namen zu erzählen?
Generell ist das schön zusammengefasst. Ein wichtiger Teil unseres Namens ist aber sicher auch das “Movement”. Wir wollen eine Bewegung erschaffen, welche die breite Masse von den Vorteilen von nachhaltiger Mobilität in und um die Stadt überzeugen will.  

E-Bikes liegen im Trend. Wie geht ihr mit EGO Movement auf diesem Markt nicht unter?
Wir stechen sicher einmal aus der breiten Masse heraus durch unser schlichtes Design, welches 2016 mit dem Red Dot Design Award prämiert wurde. Zusätzlich bieten wir ein tolles Paket aus raffinierter Technik und natürlich einem erschwinglichen Preis. Dies ist möglich, da wir nur im Direkt-Vertrieb tätig sind und auf teure Händlerstrukturen verzichten.


Was spricht für eine Verwendung eines Elektromotors? 
Wir sehen darin nur Vorteile: damit wird das Bike zu einem echten Alltags-Verkehrsmittel, mit welchem auch längere Distanzen und oder steile Steigungen problemlos von jedermann/frau gemeistert werden können. Unsere Bikes sind keine Sportgeräte, sondern Alltagsverkehrsmittel, um zur Arbeit zu fahren oder die Kinder in die Krippe zu bringen.

Wer gehört zum Kernteam bei euch?
Wir haben ein junges, dynamisches Team. Man kann eigentlich nicht sagen, wir haben ein “Kernteam”; bei uns ist jeder wichtig und wir haben passionierte Teammitglieder in den Bereichen Design, Produktentwicklung, Marketing, Back-Office, Verkauf und After-Sales.

Wer hatte die Idee dazu?
Marie und ich. 


Was war der Grund in diesen Markt einzusteigen? Mit eurem Hintergrund in Harvard und von der ETH war das wohl keine Schnapsidee? 
Ideen, die als Schnapsideen beginnen, sind oft die besten! Generell fasziniert uns nachhaltige Mobilität als solche. Mich eher als Elektro-Ingenieur, den alles Technische, was fährt, fliegt und sich bewegt, begeistert. Marie eher vom Standpunkt der Nachhaltigkeit her, und dass mit Innovation traditionelle Industrien verändert werden können.

Es erfordert sicher Durchhaltewillen, bis der Laden mal am Laufen ist. Was waren die grössten Herausforderungen?
"To have the right people in the right seats on the bus", wie Jim Collins so schön gesagt hat. Am Anfang war es schwierig, die richtigen Leute mit Start-Up Mentalität zu finden; heute ist die Herausforderung wohl eher, die Leute, die wir haben, effizient und ihren Stärken entsprechend einzusetzen.

Wie fühlt es sich an, die eigene Firma gegründet zu haben?
Super! Da wir beide vorher schon Firmen gegründet haben, fühlen wir uns als Unternehmer pudelwohl. Es kommt aber natürlich die entsprechende Verantwortung mit und es wird einem nichts geschenkt. Eine Firma aufzubauen ist viel harte Arbeit und oft braucht man natürlich auch ein Quäntchen Glück dabei.

Wo arbeitet ihr am liebsten? Entwicklung? Produktion? Verkauf?
Marie ist am liebsten unterwegs :-) Dort wird sie inspiriert und erhält neue Ideen für Produkte und für unsere Strategie. Ich bin am liebsten an vorderster Front beim Team – sei dies im Verkauf oder in der Entwicklung. Wir haben beide keinen bevorzugten Arbeitsort, wir können überall arbeiten und sind sehr mobil. 

Ihr habt 2016 den RedDot Award gewonnen. Wofür steht dieser?
Wir sehen den RedDot Award als Gütesiegel für Produkte, die in Bezug auf Form und Funktion überzeugen. 


Das Aussehen eurer E-Bikes wirkt irgendwie «retro». Wieso bedient ihr euch dieser Formensprache?
Weil uns dies gefällt: wir mögen schlichte Linien und klassische Eleganz und versuchen, dies auch in unseren Produkten auszudrücken. In Bezug auf die Technik sind wir aber an vorderster Front unterwegs: unser jüngstes Bike, das Mini 25, hat zum Beispiel kein Display mehr, und sämtliche Bedienung findet über unsere EGO Movement App statt. 

Wohin entwickelt sich die E-Bike-Branche? Wie sehen z.B. Batterien in zehn Jahren aus?
Es geht rasant vorwärts und die Batterien werden immer kleiner und leistungsfähiger. Dies sieht man auch bei uns: wir konnten bei unseren neuen 2.0 Modellen die Batterie-Leistung um fast 20% erhöhen, wobei die Batterie aber 600g leichter wurde.

LIVE & WEAR
Echte Feintäschnerei aus Italien

100 % Made in Italy ist bei Taschen heute seltener, als man glauben möchte. Bei Laura von Hagens Label Lahara stimmt diese Angabe jedoch durch und durch: Das für ihre Taschen verwendete, pflanzlich gegerbte Leder stammt aus Italien, und auch die gesamte Produktion findet in einem spezialisierten Handwerksbetrieb in Italien statt. Modernes, zeitloses Design mit funktionalem Charakter steht bei Lahara im Vordergrund – damit aus allen Taschen echte Lieblingsstücke werden, die man nicht schon nach einer Saison wieder aussortiert.

COOK & SHARE
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Gemeinsam mit der Initiative DRINK & DONATE arbeitet das Team von FILL ME bottle an seiner Vision: Weniger Wasser in Flaschen zu kaufen und mehr Schweizer Leitungswasser zu trinken – denn Leitungswasser ist das am besten kontrollierte Lebensmittel der Schweiz. Zweck des Ganzen ist, den Import von Trinkwasser in Plastikflaschen zu begrenzen. Zudem werden mit einem Teil des Erlöses gleichzeitig Trinkwasserprojekte in Ländern unterstützt, in denen der Zugang zu sauberem Wasser nicht so selbstverständlich ist wie in der Schweiz.

Urban Agriculture
Rare Pflanzenerzeugnisse

Patrick Biedermann ist der Betreiber der Homatt Kulturgärtnerei: Hier hegt und pflegt er die seltenen alten Pflanzensorten, die von ProSpecieRara als schützenswert ausgewiesen wurden - und bietet sie gerne allen an, die ebenfalls an den Nutzpflanzen früherer Generationen interessiert sind. Die alten Pflanzen bergen sowohl geschmacklich als auch in Bezug auf die genetische Vielfalt ein enormes Potenzial in sich.