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COOK & SHARE

15.05.2019

«Mit dem eigenen Anbau von Früchten und Gemüse ändert sich der Bezug zu Lebensmitteln. »

Grün verträgts immer

VEG and the City ist ein junges Unternehmen, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die verlorengegangene Verbindung zum Nahrungsmittel wiederherzustellen und das Wissen des Selber-Gemüseanbauens für die nächsten Generationen zu bewahren. Hier dreht sich alles ums biologische Gärtnern in der Stadt. Ob stylisches Pflanzgefäss, langlebiges Gartenzubehör oder Bio-Setzling, bei VEG and the City mit Läden in Zürich und Winterthur sowie Online erhältst du alles fürs und ums urbane Gärtnern zum Lernen oder Selbergärtnern. VEG and the City macht die Stadt grün, bestätigt Christa Husmann.

Was ist VEG and the City? In wenigen Sätzen...
Wir wollen allen Stadtbewohnern den zu ihrem Lebensstil passenden Gemüsegarten und das damit verbundene Wissen bieten. Wir verkaufen in unseren Stores in Zürich und Winterthur und online alles, was man zum Gärtnern braucht. In unseren Kursen und Workshops vermitteln wir Wissen zu allen Gartenthemen und erklären, dass der grüne Daumen ein grosser Mythos ist. Wir planen, bepflanzen und unterhalten auch essbare Stadtgärten. 

Wer hatte die Idee dazu? Wie ist er/sie darauf gekommen und wieso?
Gudrun Ongania gründete VEG and the City. Sie fand heraus, dass man nirgends schöne und hochwertige Produkte fürs Stadtgärtnern kaufen kann und startete mit dieser Idee einen Onlineshop und organisierte Gartenkurse. Im Dezember 2013 eröffnete sie den ersten Store in Zürich an der Europaallee. Es folgten zwei Gartenbücher, die Eröffnung des Stores in Winterthur und das VEG and the City Bloom im Zürcher Freilager. Heute arbeiten rund 25 Mitarbeitende für VEG and the City, verkaufen Gartenprodukte und Schnittblumen, planen und setzen.

VEG and the City Bloom im Zürcher Freilager

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
Zuerst startete Gudrun Ongania mit dem eigenen Onlineshop und gab Gartenkurse. Die Stores kamen erst etwas später dazu.

Wer gehört heute zum Kernteam?
Inzwischen über 25 Mitarbeitende.

Wieso braucht die Welt euer Produkt oder Lösungen?
Weil unsere Städte noch mehr Grün vertragen. Ausserdem ändert sich mit dem eigenen Anbau von Früchten und Gemüse der Bezug zu Lebensmitteln. Aus unserer Sicht steigert das Selbergärtnern die Wertschätzung für Lebensmittel und dämmt gleichzeitig Food-Waste ein.

Welche Tools, Arbeitsweise nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Da gibt es nicht das eine (IT-) Tool. Wir arbeiten mit sehr flachen Hierarchien, ehrlichem, direktem Feedback und versuchen unsere Prozesse laufend effizienter zu gestalten. 

Wie kommt ihr auf neue Ideen, gibts da ein Ritual oder geschieht das von selbst?
Ein Ritual gibt es nicht. Wir lassen uns regelmässig an Einkaufsmessen und von neusten Trendforschungen inspirieren. Viele Ideen kommen von einzelnen Mitarbeitenden oder entstehen in Gesprächen. Was auf Anklang stösst und wenig Vorbereitung braucht, wird gleich umgesetzt. Einmal im Jahr trifft sich das Leitungsteam zum Rück- und Ausblick. Dort werden Ideen und neue Projekte diskutiert und gezielt geplant.

Topfparadies in der Europaallee

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Es gibt nicht den Arbeitsplatz, da wir an unterschiedlichen Orten arbeiten. Man trifft uns beim Verkaufen und Beraten in den Stores, beim Blumen binden, beim Skizzieren von Plänen für Nutzgärten, beim Pflanzen und Giessen bei Kunden oder im Büro.

Was sind eure nächsten Projekte?
Grossprojekte stehen nicht an. Aber viele einzigartige, kleine Projekte.

Habt ihr nebenbei noch andere Jobs?
Viele unserer Mitarbeitenden arbeiten in Teilzeitpensa. Dies ist aber gewünscht, weil sie entweder studieren, eine Aus- oder Weiterbildung machen, Kinder oder einfach sonst ein Hobby haben, dem sie gerne Zeit widmen.

Welche 3 Dinge empfiehlt ihr Freunden, die bei euch in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?
Die grünen Ecken Zürichs erleben. Es hat tolle Parks z.B. Museum Rietberg oder den Botanischen Garten. Auch die Stadtgärtnerei ist immer einen Ausflug wert. Auch wenn nun schon nicht mehr so neu – im Frau Gerolds Garten kann man inmitten von Gemüsebeeten gechillt den Tag ausklingen lassen.

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