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«ALL STORIES THAT INVITE TO READ AND SHOULD BE READ»
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PLAY & CREATE

08.03.2019

«Kommt Zeit, kommt Tat!»

Haptisches für die Nachwelt

Die Liebe zum Analogen, Haptischen und zu Druckerzeugnissen führte die beiden Zürcherinnen zusammen. Naomi Baldauf, Illustratorin und Grafikerin, liess Arbeiten in Rita Nicolussis Druckerei in Oerlikon aufs Papier bringen. Und da war es um die beiden kreativen Tüftlerinnen geschehen. Sie begannen Papierwaren zu entwerfen und bedrucken, die sie auch gerne selber verschicken würden und die Geschichte nahm ihren Lauf…

Was ist «Le pigeon yoyageur»? Was nicht?
Butter, nicht Margarine.

Wer steckt hinter «Le pigeon yoyageur»?

Naomi Baldauf (Foto: Lena Amuat)

Rita Nicolussi (Foto: Tom Haller)

Wie habt ihr zueinander gefunden und wie seid ihr auf die Idee gekommen zusammenzuarbeiten? Schon der Anfang war ein Arbeitsverhältnis: Naomi liess bei Rita drucken. Dann wollten wir mehr, nämlich zusammen Papierwaren herstellen, die wir selber gerne verschicken würden. Nicht aus Verachtung für das Digitale, sondern aus Liebe zum Haptischen.

Wer macht was bei euch?
Beide suchen nach Ideentrüffeln, im Brocki, beim Velofahren, im Kino, beim Lesen. Naomi entwirft und zeichnet, Rita druckt und veredelt. Im Prinzip funktionieren wir wie ein Couture-Atelier in der ersten Hälfte der 20. Jh. Zwar sind Kreation und Produktion räumlich getrennt, aber gedanklich Tür an Tür.

Habt ihr nebenbei auch noch andere Projekte/Jobs?
Naomi ist Grafikerin und Illustratorin, Rita Inhaberin der Druckerei Nicolussi in Oerlikon.

«Worte können fort und fort wiedergelesen werden»

Welche Hochs und Tiefs gibt es in eurem Alltag?
Hochs: Ein geglücktes Produkt in Händen halten. Arbeitszufriedenheit. Gleichgesinnte UnternehmerInnen. 
Tiefs: Verlust handwerklicher Techniken. Aussterbende Papierarten. Frankenkurs.

Wie entwickelt ihr eure Ideen weiter? Wer/was hilft euch dabei? 
Mit Strategie und Instinkt. Tinte, Computer, Heidelberg. Gute Freunde.

Wieso braucht die Welt«Le pigeon yoyageur»?
Im Heute: Das geschriebene Worte kann immer und immer wieder gelesen werden.
Im Morgen: schriftliche Zeugnisse für die Nachwelt, Kinder und Kindeskinder.

Was nimmt euch im Alltag die meiste Arbeit ab?
Das wüssten wir selbst gern! Tipps bitte an: salut@pigeon-voyageur.ch.

Verratet uns bitte, wie man auf gute Ideen kommt.
Im Gespräch mit anderen oder sich selbst. Offline.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Naomis Atelier (Foto: Lena Amuat)

Ritas Druckerei

Was sind eure nächsten Projekte?
Kommt Zeit, kommt Tat!

Die Zukunft wird …?
… auch einmal Gegenwart.

Welche 3 Sachen empfiehlt ihr Freunden bei euch im Quartier zu tun/essen/erleben/kaufen?
Qwstion store: grösste Auswahl von Le pigeon voyageur und das beste Verkaufspersonal in Zürich. Speckmocken (Süssigkeit!) bei der Bäckerei Oskar Kuhn. Norkind für Geschenke.

Hört ihr Musik beim Arbeiten? Was denn?
Rita: immer. Radio Paradise.
Naomi: selten. Wenn: ur-alte Playlists aus kinderloser Zeit, als es noch Zeit zum verlieren gab.
Oft: Dok-Sendungen aller Art(e) ohne Bild.

COOK & SHARE
Grün verträgts immer

Ob stylisches Pflanzgefäss, langlebiges Gartenzubehör oder Bio-Setzling, bei VEG and the City mit Läden in Zürich und Winterthur sowie Online erhältst du alles fürs und ums urbane Gärtnern zum Lernen oder Selbergärtnern. VEG and the City macht die Stadt grün, bestätigt Christa Husmann.

WEAR & CARE
Common Sense und Intuition

Aber das Herzrasen seiner Kunden ist nicht immer seinen Kreationen zuzuschreiben, sondern manchmal offeriert er statt Tee, Kaffee und lässt ihn zu lange in der French Press stehen. Was es sonst noch zu c. gehrig zu sagen gibt, erzählt er uns selbst.

COOK & SHARE
Most statt Kompost

Damit setzen sie ein konsequentes Zeichen gegen unsäglichen Food-Waste und retten Bäume, die ohne GARTENGOLD vom Roden bedroht wären. Stefan Brügger erzählt uns mehr über ihren Beitrag zum Erhalt der Biodiversität, eines intakten Landschaftsbildes und gelebter Inklusion.


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