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08.01.2018

«DIE IDEEN KOMMEN UNS BEIM DUSCHEN, AUTOFAHREN, EINSCHLAFEN, ARBEITEN ...»

Herzblut im Weinglas

Das Hobby zum Beruf machen – dafür entschloss sich Informatiker Dominik Benz aus Zürich, sagte Adieu IT-Branche und Salut la France. Zusammen mit Frau und Kind zog es ihn in die Nähe von Toulouse, wo sie seither ihrer gemeinsamen Leidenschaft nachgehen, Trauben anbauen und Wein produzieren. Wir sind fasziniert und haben Fragen.

Was ist «Dominik Benz»? Was nicht?
Wir sind eine kleine Familien-Manufaktur mit drei Mitarbeitern in einer sehr ländlichen Region Frankreichs. An Discountern oder Fassaden-Händlern sind wir nicht interessiert. Wir probieren uns selber zu sein und auch zu bleiben

Wie bist du auf die Idee gekommen, Weintrauben anzubauen? 
Wein war schon lange mein (Genuss-)Hobby. Als ich genug von der IT-Branche hatte, war es aber eigentlich die Idee meiner Mutter.

Ab wann wusstet ihr, dass das funktionieren könnte?
In etwa ab heute… Ende 2017 also.

Wer steckt alles hinter «Dominik Benz»?
Mehr als 4 Jahre Arbeit, einen Haufen Ideen, Innovationen, gefühlt 1000 schlaflose Nächte, unzählige durchgeschwitzte T-Shirts und verschlissene Arbeitshandschuhe… Heute stecken dahinter: Meine Frau Martina, meine Mitarbeiter Govan, Kevin und Isabelle sowie natürlich ich selbst.

Dominik Benz hat als Winzer seine Leidenschaft gefunden.

Gab es Rückschläge?
Natürlich. Der letzte war im Frühling 2017: Europaweiter Spätfrost liess uns fast die Hälfte unserer Ernte verlieren. Als junges Unternehmen ist das extrem schwierig.

Wie entwickelt ihr eure Ideen weiter? Was hilft euch dabei?
Die Ideen kommen uns beim Duschen, Autofahren, Einschlafen, Arbeiten, … Unser Umfeld ist die grösste Inspiration. Was machen andere, was gefällt mir, was nicht.

Verratet uns bitte, wie man auf gute Ideen kommt.
Wenig Schlaf!

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Die gründliche Erledigung aller Arbeiten. So haben wir das nächste Jahr/nächste Mal keine Altlasten, die wir vor uns herschieben. Aufschieben gilt nicht.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?


Was wollt ihr als nächstes erreichen?
Wir möchten unsere Weine mehr Leuten zugänglich machen, daher haben wir immer Interesse an Kooperationen mit Spezialitäten-Läden, Restaurants oder anderen coolen Konzepten. Z.B. Mode & Wein: warum nicht in tollen Pop-up-Stores mit lokalen Kleider-Labels auch einmal unsere Weine anbieten?

Welcher Wein geht immer? 
Fait du Bruit, Cabernet Sauvignon & Merlot. Eine würzige Frucht mit Kraft als Essensbegleiter.

Was sind die grössten Herausforderungen als Weinbauer?
Uhhh... Da gibt es so viele. Ich würde sagen, die Vielfalt des Berufs: Klima, Wein-Bereitung, Verkauf. Also eigentlich alles?!

Welche 3 Sachen empfiehlt ihr Freunden bei euch in der Region zu erleben?
Besucht die lokalen Wochenmärkte, esst in unserem Lieblings-Restaurant "La Tomate du Jardin", fahrt in die nahen Pyrenäen.

LIVE & WEAR
Bei Leena macht der Webstuhl die Musik

Das Weben hat Leena Pinomaa in ihrer Heimstadt Helsinki erlernt. Erst als Hobby gedacht, wurde die Leidenschaft plötzlich so gross, dass Leena Pinomaa das Weben zum Beruf machte. In Zürich richtete sie sich eine Werkstatt für Textilien aus Naturmaterialien ein.

DRIVE & DISCOVER
Werkzeug für Naturkinder und Stubenfüchse!

Die zunehmende Entfremdung des Menschen von der Natur veranlassten den umtriebigen Peter Meyer zur Gestaltung von Küchenutensilien für draussen. Ob Grillbesteck, Messer, Gabel, Tasse oder Bambusgeschirr – Swiss Advance rüstet uns für kulinarische Erlebnisse im Freien. Also los, Feuer machen!

LIVE & WEAR
So natürlich hast du dich noch nie gebettet