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COOK & SHARE

04.02.2019

«Wir stehen dafür ein, das Gute der Rohstoffe zu retten, sodass man sie im Endprodukt schmeckt.»

Kaffeeprivileg

Dass RE-COFFEE so gut schmeckt, verdanken wir der sogenannten Spin-Cold-Brew® Technik, welche Roland Laux zusammen mit dem Aromaforscher Tilo Hühn entwickelt hat und patentieren liess. Die beiden sind stolz darauf ein Produkt entwickelt zu haben, welches das Geschmackspotential des Kaffees voll zur Geltung bringt. Benita Sutter berichtet, wie RE-COFFEE dafür einsteht, das Gute der Rohstoffe zu retten, und wies schmeckt.

Was ist Re-Coffee?
Wir stellen Cold Brew Coffee mit unserem neu entwickelten Spin-Cold-Brew® Verfahren her. Anstatt den gemahlenen Kaffee heiss zu brühen, werfen wir die ganzen Bohnen ins kalte Wasser. Dort bleiben sie auch während wir sie ganz fein mahlen. Durch diese kalte Zubereitungsmethode entstehen weniger Bitterstoffe sowie Säuren, und die durch Reibung freigesetzten Aromen bleiben in ihrer ganzen Vielfalt eigeschlossen. Ein echtes Aromaspektakel, dass für einen erfrischenden und belebenden Genuss mit gutem Gewissen sorgt.

Wer hatte die Idee dazu? Wie ist er/sie darauf gekommen und wieso?
Dass RE-COFFEE so gut schmeckt, verdanken wir der sogenannten Spin-Cold-Brew® Technik, welche Roland Laux zusammen mit dem Aromaforscher Tilo Hühn der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil (ZHAW) entwickelt hat und patentieren liess. Den Einfall hatten Roland und Tilo ursprünglich auf einer Venezuela-Reise beim Besuch einer Schokoladenfabrik. Sie beobachteten das dortige Verfahren und überlegten sich, wie man die wertvollen Inhaltsstoffe der Kakaobohne retten könnte, statt sie bei hohem Druck und hoher Temperatur zu verbrennen. Anschliessend führte ein Team zahlreiche Experimente und Tests durch. Von der Kakao- bis zur Kaffeebohne war es dann nicht mehr weit und so entwickelte sich die Idee zur neuen Cold Brew Coffee Methode.

Roland Laux

Wieso braucht die Welt euer Produkt oder eure Lösungen?
Sind wir ehrlich, brauchen ist ein starkes Wort. Viel mehr sind wir dankbar und stolz darauf, dass wir ein Produkt anbieten können, dass das Geschmackspotential des Kaffees voll zur Geltung bringt. Wir stehen dafür ein, das Gute der Rohstoffe zu retten, sodass man sie im Endprodukt schmeckt. Es braucht definitiv mehr Produkte auf dem Markt, welche dieser Philosophie nachgehen. Sprich, RE-THINKERS die Bestehendes hinterfragen.

Welche Tools, Arbeitsweise nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Der Austausch und die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern bringen uns dazu in jedem Bereich Höchstleistungen abzurufen. Und Konsumenten-Feedback, weil wir fokussiert und zielgerichtet entwickeln können.

Wie kommt ihr auf neue Ideen?
Zuhören und ein Gespür für die Wünsche der Konsumenten zu entwickeln, ist unglaublich inspirierend. Wer die Komfortzone verlässt und mit offenen Augen unterwegs ist, trifft automatisch auf gute Ideen. Wichtig ist aber auch, dass man die ersten Entwürfe systematisch weiterverfolgt und der Entwicklung genügend Zeit einräumt.


Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Bestehendes hinterfragen und auf den Kopf stellen kann man überall.

Was sind eure nächsten Projekte?
Ab März 2019 wird RE-COFFEE schweizweit in Migros-Filialen erhältlich sein. Unser Ziel ist es dort und an anderen Verkaufsstellen die Verkäufe anzukurbeln.

Habt ihr nebenbei noch andere Jobs?
Nein, wir haben unsere sicheren Jobs gekündigt, damit wir unsere Energie voll und ganz in RE-COFFEE stecken können.

Welche 3 Dinge empfiehlt ihr Freunden, die bei euch in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?
Ein Kulturzentrum mit Theater, Kino und einem Restaurant: Lokremise.
Ein Ort zum Träumen: Botanischer Garten.
Die leckersten Torten: Kafi Franz. 

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