16
«ALLE GESCHICHTEN DIE ZUM LESEN EINLADEN UND GELESEN WERDEN SOLLEN»
ERSTAUFLAGE
Das Journal ist unser Blog und bietet Informationen zu Ausstellern oder Stories die uns interessieren.

LIVE & WEAR

26.03.2018

«MEIN SCHMUCK MACHT MENSCHEN GLÜCKLICH.»

Katrin Lucas baut auf ihre Erfahrung

Ihre ersten Schmuckstücke fertigte Katrin Lucas schon als Schülerin an. Während eines Schulpraktikums auf der Insel Sylt entbrannte ihre Liebe zur Feinarbeit am Edelmetall. Und die machte sie zum Beruf. Nach einer Goldschmiedelehre und weiterführenden Studien an der Schule für Gestaltung in Zürich wagte sie den Schritt in die Selbstständigkeit. In einer Atelier-Gemeinschaft schmiedet sie vom filigranen Ohrring bis zum Statement-Piece Stücke, die ihre Kundinnen und Kunden glücklich machen. Woher sie ihre Ideen hat? «Die rufe ich mir manchmal aus den hintersten Gehirnwinkeln ins Bewusstsein.» Mit Erfolg. Lucas betreibt inzwischen zwei Werkstätten: In Hamburg, ihrer Heimat und Zürich, dem Ort, an den die Liebe sie führte.

Was ist Katrin Lucas Schmuck – was nicht?
Die Gestaltung von eigenen Schmuckentwürfen in Hamburg und Zürich. Keine klassischen Goldschmiede-Auftragsarbeiten.

Wie bist du zum Schmuck gekommen?
Die Begeisterung dafür habe ich bei einem zweiwöchigen Schulpraktikum in einer Goldschmiede (Susanne Dünne) auf Sylt entdeckt. Danach entschied ich mich für eine Goldschmiedelehre und ein anschliessendes Studium. In der Fachklasse für Schmuck und Gerät an der damaligen Schule für Gestaltung Zürich verfeinerte ich mein Handwerk und wurde zur diplomierten Schmuckgestalterin.

Wer steckt alles hinter Katrin Lucas Schmuck?
Ich höchst selbst und ganz allein.


Was sind die Hochs und Tiefs in deinem Arbeitsalltag?
Ein gutes Gefühl stellt sich ein, wenn ich am Morgen meine Werkstatt betrete. Wenn Betrachter meiner Stücke spontan zu Kunden werden und ich ihre Begeisterung spüre. Mich freut auch immer, wenn die Idee hinter einer Kreation bemerkt wird. Im Tief befinde ich mich bei administrativen Arbeiten wie der Buchhaltung oder Jahresbilanz.

Wieviel Zeit investierst du bzw. hast du noch andere Berufe? 
Alle Zeit, die ich zur Verfügung habe. 

Wie entwickelst du Ideen weiter?
Indem ich mit offenen Augen und wachem Geist durch die Welt gehe. Ich habe ständig Ideen, die ich verfolge. Auch solche, die ich zu einem späteren Zeitpunkt wieder aus den hintersten Gehirnwinkeln ins Bewusstsein rufe. Die guten Ideen setze ich in dreidimensionale Skizzen um, bringe sie in Form und entwickle sie solange weiter, bis sie zur Produktreife gelangen. Mein Erfahrungsschatz ist dabei eine grosse Hilfe.


Wieso braucht die Welt Katrin Lucas Schmuck?
Braucht sie nicht. Der Schmuck macht aber einige Menschen glücklich.

Wie kommt man auf gute Ideen?
Monatelanges Tüfteln und dabei Schritt für Schritt die Idee ausarbeiten.

Was nimmt dir die meiste Arbeit ab?
Nichts und niemand. Der Produktreife geht ein gestalterischer Prozess voraus.

Was sind die Herausforderungen in deinem Arbeitsalltag?
Die vielen Facetten des Arbeitsalltags zu meistern: Entwurf, Entwicklung, Produktion und Verkauf – und das an zwei Standorten in Hamburg und Zürich.

Was ist dein Lieblingsmaterial?
Edelmetall.

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?


Was ist dein nächstes Projekt?
Unbedingt Weitermachen und offen bleiben für weitere Projekte und Ideen.

Was muss man bei dir im Quartier unbedingt erleben/kaufen/sehen?
Unsere Ateliergemeinschaft an der Badenerstrasse 450 in Zürich und die «Letzibadi» besuchen, die von Max Frisch entworfen wurde.

FIT & WELL
Stille, Erholung und Kosmetik aus Nutzhanf

Werner Schönthaler ist ein echter Hanfpionier. Auf der Basis des Wissens um den Nutzhanf, das er von einer alten Kräuterfrau kennt, hat er eine eigene Kosmetiklinie entwickelt, die auf der Verwendung von Hanföl basiert: Castelatsch. Benannt sind seine Produkte nach dem Hof, den er in Südtirol bewohnt – und der seinerseits zu einem Teil aus Nutzhanf erbaut ist.

MEET & GREET
elephbo

PLAY & CREATE
Bastelideen und mehr von Kindern für Kinder

Besonders daran ist, dass die Inhalte von Kindern entwickelt oder zumindest von Kindern vorselektiert werden – und dadurch auch besonders gut auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind.