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WEAR & CARE

13.06.2019

«Ich habe mein Standard Leder-Portemonnaie ausgeräumt und gedacht, das müsste doch irgendwie platzsparender gehen. »

Klein und fein

Karten mit vereinzelten Geldscheinen und fast kein Münz mehr sind mittlerweile Zahlungshauptformen. Mit feuil, den kleinsten Portemonnaies der Schweiz, hat man dies alles effizient und praktisch gelöst, schont die Hose und Gesäss und hilft jeden Tag nur das Nötigste an Geld dabei zu haben. Kreateur Sven Rütti erzählt mehr über feuil…

Was ist feuil in einem Satz?
Das leichte, kompakte Portemonnaie, das in jede Hosentasche passt.

Wer hatte die Idee dazu?
Die Idee hatte ich, Sven Rütti.

Wie bist du darauf gekommen?
Ich habe mein Standard Leder-Portemonnaie ausgeräumt und gedacht, das müsste doch irgendwie platzsparender gehen. Kleine Portemonnaies gab es damals hauptsächlich aus den USA, jedoch fehlte die Freude bei der Handhabung/Handling. Das musste geändert werden und daraus entstand feuil. 

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
Da ich einen technischen Hintergrund habe, wurde die erste Portemonnaie-Serie feuil ORIGINAL aus verschiedenen Holzschichten geklebt. Dieses Portemonnaie ist bis heute im Sortiment und legte durch die Nachfrage den Grundstein, das Ganze seriöser anzugehen. Dieses Modell wurde zu 100% selber im eigenen Atelier produziert.

Wer gehört heute zum Kernteam?
Grundsätzlich ist es bis jetzt eine One-Man-Show. Organisatorisch läuft alles über mich, habe aber in der Familie (z.B. Texte, Video) und mit den sozialen Institutionen (Produktion/Versand) gute Partner gefunden, welche die verschiedenen Arbeiten übernehmen. Deshalb kommuniziere ich gegen aussen immer in der Wir-Form, weils passt.

Das Haupt-Wir von feuil: Sven Rütti

Wieso braucht die Welt eure Produkte?
Karten sind mittlerweile das Hauptzahlungsmittel mit vereinzelt Geldscheinen und Münzen. Mit den feuil Portemonnaies hat man in dieser Reihenfolge alles effizient und praktisch verpackt, schont die Hose und Gesäss. Somit ist auch der gesundheitliche Aspekt gedeckt.

Welche Tools, Arbeitsweise nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Online Tools sind super, viele Prozesse können damit optimiert werden. Zum Beispiel, der Weg einer Online-Bestellung bis zur gedruckten Versandetikette sollte möglichst einfach sein. Die ganz tollen Tools automatisieren die Abläufe und nehmen einen Haufen Arbeit ab.

Wie kommst du auf neue Ideen? 
Meistens nicht im Büro, sondern auf Reisen, Shopping oder Outdoor-Aktivitäten.

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Hab ein kleines Büro/Lager gemietet. Desweitern bin ich in einem Atelier eingemietet, in dem meine Lasermaschine mit anderen, handwerklichen Tools für Prototyping usw. steht.

Feuil Farel, so klein und fein

Was sind deine nächsten Projekte?
Der Fokus liegt beim Optimieren von Alltagsgegenständen, angefangen bei den Accessoires.

Hast du nebenbei noch andere Jobs?
Ja, ein 20% Anstellungsverhältnis als Abwechslung zum Portemonnaie-Alltag. 

Welche 3 Dinge empfiehlst du Freunden, die bei dir in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?
Die Region Seeland ist bekannt wegen seiner schönen Reben entlang des Bielersees. Eine Wanderung mit anschliessender Rückfahrt aufm Schiff lohnt sich sehr und ein Besuch der Bieler Altstadt an jedem ersten Freitag des Monats ist unvermeidlich. Da findet das First Friday statt, welches die Altstadt in jeder Hinsicht von ihrer besten Seite präsentiert. Die wunderschönen, historischen Gassen und Gebäude laden ein zum Bummeln, Shoppen, fein essen, festen und trinken. Geschäfte haben bis 22 Uhr offen. Pizzeria Cappriccio bietet, direkt mit angrenzendem Kleinhafen, Ferienfeeling am See.

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