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WEAR & CARE

14.02.2019

«Die besten Ideen entstehen situativ aus einer Notwendigkeit heraus. »

Kollektiv macht stark

Die Gründerinnen des Kollektivs Chelsea Morrissey und Stefanie Sixt erhielten 2017 die Chance auf ein kleines Ladenlokal. Um den langersehnten Wunsch eines Shops realisieren zu können, suchten sie nach gleichgesinnten Jungdesignern, die sich für Raum sowie für eine neue, freie Fusion interessierten. Verschiedene Designer sind nun vereint und teilen sich nicht nur Miete und Öffnungszeiten an der Lagerstrasse 104 in der Europaallee Zürich, sondern sie setzen sich füreinander ein. Stefanie Sixt berichtet, was noch hinter der Idee steckt.

In ein, zwei Sätzen: Was ist Die Macherei?
Die Macherei ist ein Kollektiv aus lokalen Designern mit gemeinsamem Interesse an funktionalem und ästhetischem Design. Im Vordergrund steht der Prozess des Machens und eine transparente, nachhaltige Produktionskette. Wir, die Designer selbst, präsentieren und verkaufen unsere Produkte hier in Zürich an der Lagerstrasse 104 in der Europaallee.

Wer hatte die Idee dazu? Wie ist er/sie darauf gekommen und wieso?
Die Gründerinnen des Kollektivs Chelsea Morrissey und ich entwickeln selber reflektierende Taschen unter dem Label SPUTNIK ZURICH, welche komplett in der Schweiz produziert werden. Im Jahre 2017 bekamen wir die Chance auf ein eigenes Ladenlokal und um den langersehnten Wunsch realisieren zu können, haben wir nach gleichgesinnten, lokalen Jungdesignern gesucht. Gemeinsam teilen wir nun die Miete und Öffnungszeiten. Die Idee dabei ist, dass die Designer selbst vor Ort verkaufen, um die Kunden authentischer beraten zu können. Im direkten Austausch mit ihnen fertigen wir auch massgefertigte Produkte an.

Rechts Chelsea Morrissey, links Stefanie Sixt

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
Leute aufs Boot zu holen und diese vom gemeinsamen Ladenkollektivs zu überzeugen.

Ist Die Macherei auch Werkstatt oder nur Shop?
Shop.

Wer gehört heute zum Kernteam?
Chelsea Morrissey und Stefanie Sixt.

Wieso braucht die Welt euer Produkt oder eure Lösungen?
Wir bieten funktionale und einzigartige Objekte an, welche dem Zeitgeist entsprechen. Neben der Ästhetik steht nachhaltige und faire Produktion im Vordergrund.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Vor allem neue Labels finden, welche ins gesamtheitliche Konzept passen und gewisse Kriterien erfüllen wie z.B. die faire und lokale Produktion. Ebenso Designer, die bereit sind, nicht nur sich selbst zu vermarkten, sondern auch volles Engagement in das Kollektiv stecken. 

Wie kommt ihr auf neue Ideen, gibt’s ein Ritual oder geschieht das von selbst?
Die besten Ideen entstehen situativ aus einer Notwendigkeit heraus. Oder durch den Austausch mit Kunden.

Draussen vor dem Kollektiv-Shop

Was sind eure nächsten Projekte?
Die Vergrösserung unseres Ladenlokals, um die eigenen Produkte vor Ort herstellen zu können. So würde das Designer-in-Shop-Konzept zum Shop-in-Werkstatt-mit-den-Designers expandieren.

Habt ihr nebenbei noch andere Jobs?
Wir arbeiten auch als Teilzeit-Architekten.

Welche 3 Dinge empfiehlt ihr Freunden, die bei euch in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?
KOSMOS Kulturhaus, Kino und Buchcafé. Kunsthaus Zürich. Cabaret Voltaire.

COOK & SHARE
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Dass diese feinen Delikatessen hier nicht erhältlich waren, stellte ein Problem dar für die beiden Feinschmeckern. Also eröffneten sie einen Laden namens Pure & Tasty. Ein Hotspot für Delikatessen aus aller Welt im Zürcher Kreis 4. Lydia erzählt uns, wie es dazukam.

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Der weinmachende Minimetzger

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FIT & WELL
Richtig eingeseift

Die Seifenmacher-Manufaktur ist vollumfänglich in Familienhand: Mama kümmert sich um Konfektion und Versand ins Unterland. Papa steht in technischen Fragen beiseite und behält einen kühlen Kopf, wenn scheinbar unlösbare Probleme anstehen. Und Beat als Kern der Seifenmacherei leitet die Produktion und ist für die komplette Entwicklung verantwortlich. Im Dorf wird bereits gemunkelt, dass kein Aroser besser duftet als die Urechs. Gell, Beat…


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