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Das Journal ist unser Blog und bietet Informationen zu Ausstellern oder Stories die uns interessieren.

LIVE & WEAR

26.03.2018

«LEDER IST EIN MATERIAL, DAS WUNDERSCHÖN ALTERT.»

LOST & FOUND fand die Inspiration auf Reisen

Alles begann mit einer Reise: Die beiden Schwestern Lara und Nina Tegeltija suchten in der Ferne nach neuer Inspiration für ihren beruflichen Alltag. Gefunden haben sie eine Idee, die so nahe liegt: Sie vermissten praktische und unverzichtbare Accessoires für unterwegs. Die Accessoires sollten aber nicht nur praktisch sein, sondern auch schön. LOST & FOUND war geboren. Zurück in der Schweiz entwarfen die beiden Gründerinnen erste Prototypen und machten sich auf die Suche nach Manufakturen. Entstanden sind Taschen, Portemonnaies, Etuis, Hüllen und viele weitere Produkte. Für die Frauen hinter LOST & FOUND geht die Reise weiter: Im Atelier in Bern wird fleissig diskutiert, geklebt, genäht und zusammen an neuen Ideen getüftelt.

Was ist LOST & FOUND – was nicht?
«LOST & FOUND accessoires» sind kleine Begleiter für die Abenteuer des Alltags und Reisen rund um die Welt.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen Lederprodukte zu produzieren? 
Aus einem eigenen Bedürfnis heraus. Wir haben schöne Reise-Accessoires vermisst, die nicht nur rein praktisch sind, sondern auch farbenfroh und mit Liebe zum Detail gefertigt. Kurz gesagt: Wir haben angefangen Accessoires zu entwerfen, die wir gerne selber hätten.

Wer steckt alles hinter LOST & FOUND?
Gegründet haben wir LOST& FOUND als Schwestern-Duo. Mittlerweile sind wir ein Team von vier Frauen. Leider haben wir aber kein Foto mit uns allen drauf.


Was sind die Hochs und Tiefs in eurem Arbeitsalltag?
Das absolute Hoch ist nach wie vor, wenn wir jemanden mit einem unserer Produkte auf der Strasse sehen. Da machen unsere Herzen Freudensprünge. Die Tiefs holen uns ein, wenn ein Haufen administrativer Arbeit auf dem Schreibtisch auf uns wartet. Wir tüfteln viel lieber an neuen Produkten herum.

Wieviel Zeit investiert ihr in LOST & FOUND? 
LOST & FOUND begleitet uns jeden Tag und öfters auch nachts in unseren Träumen.

Wie entwickelt ihr Ideen weiter? Wer/was hilft euch dabei? 
Am besten lassen sich Ideen weiterentwickeln, wenn ein Entwurf in 3D, also in echt, vor einem steht. Dann sprudeln bei uns die weiteren Ideen nur so heraus.

Wieso braucht die Welt eure Produkte?
Wieso nicht? Es sind die kleinen Dinge, die im Alltag Freude bereiten.


Verratet uns bitte, wie man auf gute Ideen kommt. Ein einziger Tipp genügt.
Ideen nicht für sich behalten, sondern teilen. Das bringt immer viele neue Ideen.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Das Online-Tool Asana hilft uns die Planung nicht aus den Augen zu verlieren.

Was sind die Herausforderungen in der Lederproduktion?
Farben wirken in Leder ganz anders als auf einem Stück Papier oder Stoff. Bei bunten Kreationen den richtigen Farbton zu treffen, kann eine Herausforderung sein.

Wieso Leder?
Es ist ein Material, dass wunderschön altert und immer schöner wird, je mehr es gebraucht wird.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Wir arbeiten sehr eng zusammen. Auch räumlich. Wir teilen uns einen grossen Holztisch in unserem Berner Atelier und tauschen uns dadurch laufend aus.


Was wollt ihr als nächstes erreichen? Was ist euer nächstes Projekt?
Unser Stand am Criterion Festival.

Was muss man bei euch im Quartier unbedingt erleben/kaufen/sehen?
Bei uns im Breitenrain-Quartier darf man in Bier im «Barbière» oder ein Glas Wein beim «Ô Capitaine» nicht verpassen.

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Atelier SundR

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Sportswear – nachhaltig und designorientiert

Bei den Materialien geht sie gerne unkonventionelle Wege und wagt sich auch an Experimente – wie an ihre Idee, Schuhsohlen ressourcenschonend aus Pilzmyzel wachsen zu lassen. Auch beim Design lotet House of Aim gerne vordergründige Grenzen aus.