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WEAR & CARE

08.01.2019

«Ideen kommen, wenn sie kommen.»

Mode macht den Körper lebendig

Aéthérée ist das altfranzösische Wort für ätherisch und steht für luftig, durchsichtig, engelhaft, fein, grazil, die Seele selbst. Auf jeden Fall passt es zu den zeitlosen Entwürfen des St. Galler Labels aéthérée, die dem Körper mit Mode Leben einhauchen. Von Designerin Ly-Ling Vilaysane erfahren wir, wie sie vor 13 Jahren mit ihrem damaligen Geschäftspartner die ersten, eigenen aéthérée-Schnitte auf einem Billardtisch erschuf und sich von dessen Pariser Vorort zu hier und heute entwickelt hat.

Was ist aéthérée? In ein, zwei Sätzen…
Aéthérée ist ein Schweizer Modelabel, das zeitlose Kleider mit ausgeklügelten Details anbietet und sie mit viel Liebe und Leidenschaft erschafft.

Wer hatte die Idee dazu? Wie ist er/sie darauf gekommen und wieso?
Seit meinem 7. Lebensjahr fasziniert es mich, was mir im Kopf herumschwirrt, in was Anziehbares zu verwandeln. Als mir Adrien Escaravage anbot, mit ihm ein Modelabel zu gründen, war ich natürlich sofort dabei. Er begann 2005 mit dem Label Ketheran und merkte schnell, dass er Verstärkung braucht. So stiess ich ein paar Monate später dazu. Ich war damals für die Damenkollektion zuständig – er für die Herren. Obwohl unsere Aufgabenbereiche klar getrennt waren, konnten wir uns durch die Zusammenarbeit gegenseitig unterstützen und die Kosten für Maschinen, Messeauftritte etc. teilen.

Schlichte, ausgeklügelte Schnitte.

Wie sah der erste Schritt zur Verwirklichung der Idee aus?
Adrien und ich haben 2006 das Label mit Hilfe unserer Eltern, die je 10'000 Euros investiert haben, in Paris gegründet und begannen in seinem vorörtlichen Elternhaus auf dem Billardtisch seines Bruders im Garagenkeller die gemeinsamen Schnitte zu kreieren. Danach nahmen wir an vielen Wettbewerben teil, um unsere Kleider der Welt zu präsentieren, und gewannen einige.

Wer gehört heute zum Kernteam?
Ly-Ling Vilaysane, Estelle Kaltenrieder, Thomas Rümmele. Und dann sind noch ganz viele andere, die immer wieder im Hintergrund mithelfen und aéthérée zu dem machen, was es heute ist.

Ly-Ling Vilaysane (rechts) und ihr Model.

Was ist euer Verständnis von Mode?
Mode ist eine Ausdrucksmöglichkeit.

Wie läuft ein Gestaltungsprozess bei euch ab?
Ich drapiere eine Idee an der Puppe, kreiere den Schnitt und Prototypen und nehme Korrekturen vor, nachdem das Hausmodel ihn probiert hat, bis der Schnitt produktionsreif ist. Der Schnitt wird dann in Österreich für 6 Grössen angepasst und danach in Kleinstserien im Deutschen Lörrach produziert.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Das supertolle Team, der PC und das neue Atelier.

Wie kommt ihr auf neue Ideen? Gibts da ein Ritual oder geschieht das von selbst?
Ideen kommen, wenn sie kommen.

Blick ins Atelier in St. Gallen.

Aéthérée verarbeitet hauptsächlich natürliche Materialien.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus?
Wir haben seit September 2018 ein neues Atelier und endlich genug Platz zum Arbeiten.

Was sind eure nächsten Projekte?
Werbung, Marketing, Labeling… Mehr öffentliches Auftreten mit tollen Projekten und Zusammenarbeiten wie mit Annekatrin Meyers, Ena Ringli, Tina Miyake, Flauderei, Vera Marke und Messen wie Criterion.

Welche 3 Dinge empfiehlt ihr Freunden, in eurer Region zu tun?
-Brunchen beim Kafi Franz
-Einen Spaziergang zu Drei Weieren
-Schmuck von Gabriela Frei zu kaufen

WEAR & CARE
In touch with your glasses

The choice of materials ensures safe skin contact and comfort at all times, without compromising any function of the glasses. Elena Delli-Compagni, Frels®’ Project Manager, is at the very heart of everything and explains how they make people’s lives easier. The company’s history, views, and values here…

LIVE & REST
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Tausend Sprüche, die einen zum Reflektieren, Debattieren und Lachen bringen und so, für manch erleuchtende Momente sorgen. Von Haba gibt’s auch vereinzelte Postkarten – für alle, denen ein Buch vielleicht etwas zu umfänglich ist. Aber Erleuchtung kommt zu ihrem Preis. Haba erzählt von seinen Höhen und Tiefen, wie er zu Fidea Design kam und was ihn zum Weitermachen antreibt.

WEAR & CARE
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Seit 22 Jahren führt Mireille das Geschäft und seit drei hat sie sich mit drei anderen Goldschmiedinnen zusammengetan, die wie sie einem Schmuckstück Leben einhauchen. Seit dem Zusammenschluss haben die vier Damen den Namen um «Die Goldschmiede» erweitert, weil es ihnen um die Pflege und Kultivierung des alten Goldschmiedehandwerkes geht.


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