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«ALLE GESCHICHTEN DIE ZUM LESEN EINLADEN UND GELESEN WERDEN SOLLEN»
ERSTAUFLAGE
Das Journal ist unser Blog und bietet Informationen zu Ausstellern oder Stories die uns interessieren.

MEET & GREET

07.04.2018

«WIR WOLLEN DIE LEUTE IN BEWEGUNG BRINGEN!»

Nächster Halt Criterion: Am Stand von zwei Kunst-Nomaden

Im Artist Space wird fleissig produziert. Die zwei Globetrotter von PA System, Alexa Hatanka und Patrick Thompson machen halt an der Criterion und zeigen Ausschnitte aus ihren (laufenden) Projekten. Sie hoppen nicht nur von Flug zu Flug, sondern durchreisen Länder und erforschen Kulturen. Sie wollen mit Menschen in Verbindung kommen und mit ihnen auf Augenhöhe Kunst produzieren. Das ist auch für die Criterion-Besuchenden möglich: noch bis morgen Abend. Und sonst ab nächsten Donnerstag 12. April in der Trace Gallery.


Wie gehts euch?
Sehr gut, danke! Wir kommen grad aus Indien zurück, wo wir ein Projekt mit Schulkindern realisieren konnten.

Was für ein Projekt denn?
Wir haben verschiedene Sachen gemacht, unter anderem die Fassade einer Schule mit etwas Farbe ausgestattet.

Und wie gefällts euch hier?
Spannende Atmosphäre. Wir mögen solche Eventformate, wo man mit den Leuten ins Gespräch kommt. Und hier sind wirklich alle sehr interessiert an Themen, die uns auch bewegen.

PA System was ist das genau?
Also wir sind Alexa und Patrick und stammen beide aus Kanada. Wir sind eigentlich so etwas wie Nomaden, die durch die Welt ziehen und Leute mit Kunst in Bewegung bringen möchten. Uns interessiert weniger so Wohnzimmer-Kunst, die einfach gut an den Wänden aussieht. Wir wollen Diskussionen lostreten, Leute aktivieren und verbinden.


Was sind denn eure momentanen Projekte?
Unser grösstes Projekt ist «Embassy of imagination» – ein Kunst-/Sozialprojekt in der kanadischen Arktis. Wir motivieren Kinder und Jugendliche aus der Inuit-Community von Cape Dorset, Kunst zu machen. So sollen sie eigentlich für ihr Leben inspiriert werden. Wir führen nicht nur Workshops durch, sondern machen vor allem tolle Dinge zusammen – diesen Sommer wollen wir zum Beispiel in die Wildnis klettern gehen. Das Projekt existiert nun bereits seit zehn Jahren. Jedes Jahr verbringen wir drei Monate da. Das Projekt soll auch für die «Süd»-Kanadier/innen eine Möglichkeit sein, die Mitbürger aus dem Norden via Kunst besser kennenzulernen.

Und wieso jedes Jahr dasselbe Dorf?
Uns ist wichtig, dass wir eine tiefe Beziehung mit den Menschen haben und dass wir auf Augenhöhe gemeinsam Kunst machen können. Wir wollen ja auch etwas verändern. All das funktioniert nur, wenn es Beständigkeit gibt.

Und was zeigt ihr hier an der Criterion?
Also wir arbeiten beide momentan mit verschiedenen Drucktechniken. Linoleum-Drucke oder einfachs Applizieren von eingefärbtem Papier auf Holz. Natürlich experimentieren wir viel. Und die Leute sollen sich hier eigentlich inmitten eines Ateliers fühlen, uns ansprechen und so aktiviert werden.


Was hat euch inspiriert hier?
Wir sehen viele spannende Projekte hier. Wir finden es immer toll, wenn irgendwie Brücken zwischen Leuten oder Ländern gebaut werden können.

Und ihr stellt in der Trace Gallery aus, richtig?
Ja genau. Am nächsten Donnerstag haben wir Vernissage an der Militärstrasse im Kreis 4. Kommt vorbei!

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