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12.12.2019

«Ein weiterer Schwerpunkt ist ‹Advanced Manufacturing›: 3D-Druck und dergleichen, etwa für die Patienten spezifische Herstellung medizinischer Implantate. Und und und…»

Ort der Innovation? Empa!

Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, kurz Empa, ist das Schweizer Wissenschaftszentrum für anwendungsorientierte Materialwissenschaften und Technologien. Hier wird an nanostrukturierten, smarten Oberflächen geforscht. Umwelt-, Energie- und nachhaltige Gebäudetechnologien entwickelt und Cleantech-Anwendungen sowie Bio und Medizin vorangetrieben. Aber hier gehts nicht nur um reine Wissenschaft, sondern vor allem darum wie Forschungsergebnisse unser aller Leben besser gestalten und unsere Zukunft sicherer stellen können mit Materialien und Technologien, die für das effiziente Lösen akuter Probleme gedacht sind. Dr. Michael Hagmann, Head of Communication, vertieft weiter…

Was ist Empa?
Materialien und Technologien für eine nachhaltige Zukunft – das ist es, was die Empa erforscht und entwickelt. Als Forschungsinstitution des ETH-Bereichs ist sie eine der Innovationsschmieden der Schweiz und erarbeitet gemeinsam mit Partnern aus der Industrie Lösungen für die vorrangigen Herausforderungen von Industrie und Gesellschaft.

Was macht die Empa?
Die Empa betreibt interdisziplinäre Materialforschung und entwickelt innovative Technologien in verschiedenen Bereichen. Durch einen möglichst effizienten und direkten Wissens- und Technologietransfer wandelt die Empa Ergebnisse aus ihren Forschungslabors gemeinsam mit Industriepartnern in marktfähige Innovationen um. Dadurch stärkt sie die Innovationskraft und internationale Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft und erarbeitet die wissenschaftlichen Grundlagen für eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung.

Keine Disco-Lampe, sondern ein Sonnensimulator

Was trieb Empa am Criterion Festival 2019?
Die Empa war am Criterion Festival gemeinsam mit einem ihrer Spin-offs namens Swiss Wood Solutions vertreten. Die Unterstützung von Start-up-Firmen, die aus den Empa-Labors hervorgehen, ist ein weiteres, wesentliches Element, mit dem die Empa versucht, neue Ideen und Technologien auf den Markt zu bringen und dort erfolgreich zu etablieren. Ausserdem passt die Empa, sozusagen, organisch zu Criterion, da sich beide eine lebenswerte Zukunft zum Ziel gesetzt haben.

Wie geht die Geschichte der Empa – warum ist sie entstanden?
Die Empa ist selbst ein Spin-off der ETH Zürich: Sie wurde 1880, als die ETH noch Polytechnikum hiess, als Anstalt für die Prüfung von Baumaterialien gegründet. Ihre Aufgabe war damals die Qualitätsprüfung von Bau- und Konstruktionsmaterialien, z.B.: 1891 klärte Ludwig von Tetmajer, der erste Empa-Direktor, die Einsturzursache einer von Gustave Eiffel konstruierten Eisenbahnbrücke in Münchenstein im Kanton Baselland auf. 1937 kam der Standort St. Gallen dazu. 1962 bezog die Zürcher Empa ein eigenes, nigelnagelneues, für sie errichtetes Areal in Dübendorf. Und 1994 kam der dritte Standort Thun dazu.

NEST, das modulare Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und Eawag in Dübendorf. Am 08.02.2018 wurde die NEST-Unit «Urban Mining & Recycling» eröffnet.

Was versteht ihr unter Design und welchen Beitrag leistet es an die Gesellschaft?
Gutes Design, unterstützt durch eine geeignete Formgebung und -sprache, ist die Funktion eines jeden Produktes – also nie nur hübsch, aber auch nie «nur» Selbstzweck. Das wünschen wir uns zumindest von gutem Design. Als Wissenschaftler und Ingenieure setzen wir eher auf «innere» Werte der neuen, innovativen Produkte, die ja häufig aus unseren Labors stammen. Wir sind uns aber sehr wohl bewusst, dass die «Verpackung» über den Erfolg bzw. den Misserfolg einer technologischen Innovation entscheiden kann – deshalb: Wenn immer es um Designaspekte unserer Innovationen geht, arbeiten wir mit externen Partnern und Experten zusammen.

Was sind die heutigen Herausforderungen eines Gestalters, der mit Materialien arbeitet?
Einerseits erlauben die heutigen Materialien eine Vielzahl von Anwendungen, die vor 10, 20 Jahren noch undenkbar waren. Man ist heute in der Lage, bestimmte Materialien gewissermassen auf ihre spätere Anwendung «masszuschneidern». Ihre Eigenschaften also so zu «tunen», dass sie ideal für den Job werden. Andererseits stellt das für Designer die gewisse Herausforderung dar, dass das Materialkosmos mehr oder weniger unendlich ist und es einiges an Wissen und Erfahrung erfordert, um alles vollends zu verstehen und zu meistern.

3D-phononischer Kristall: Analogie zu den Schwingungsquanten des elektromagnetischen Feldes?

Wieso braucht euch die Welt?
Weil wir daran arbeiten, die Welt so zu erhalten, dass sie auch für morgen und übermorgen noch lebenswert ist.

Was sind eure aktuellen sowie zukünftigen, grossen Projekte?
Zurzeit beschäftigen wir uns vor allem mit Energiefragen und der Dekarbonisierung unserer Energieversorgung, also mit einem Auskommen ohne fossile Brennstoffe. Daneben sind Stoffkreisläufe ein zentrales Forschungsthema. Also die Frage, wie kann man z.B. Materialien im Bau wiederverwenden und/oder -verwerten, und welche neuen Fertigungstechnologien und -prozesse sind hierfür notwendig? Ein weiterer Schwerpunkt ist «Advanced Manufacturing»: 3D-Druck und dergleichen, etwa für die Patienten spezifische Herstellung medizinischer Implantate. Und und und…

FIT & WELL
Richtig eingeseift

Die Seifenmacher-Manufaktur ist vollumfänglich in Familienhand: Mama kümmert sich um Konfektion und Versand ins Unterland. Papa steht in technischen Fragen beiseite und behält einen kühlen Kopf, wenn scheinbar unlösbare Probleme anstehen. Und Beat als Kern der Seifenmacherei leitet die Produktion und ist für die komplette Entwicklung verantwortlich. Im Dorf wird bereits gemunkelt, dass kein Aroser besser duftet als die Urechs. Gell, Beat…

COOK & SHARE
Hallo Leben!

Kurzerhand gründete sie mit ihrer Freundin Daniela Wyttenbach HEYLIFE, um auch die Schweiz mit 100% natürlichen Säften zu beglücken. Hey, das Leben mit Natur, Gesundheit, Genuss und Energie steckt in jeder Flasche, vermittelt uns HEYLIFE Nora Schenker.

COOK & SHARE
Zweifelsohne: Weinfamilie

1898 erfolgte die Unternehmungsgründung der Firma Gebr. Zweifel Höngg durch Paul und Emil Zweifel. Zum Wein gesellte sich auch die Mostkelterei Zweifel, welche bis Ende der 1960er-Jahre prägend war, bis sie wegen der Einführung der Coca-Cola einging. Walter Zweifel als Delegierter des Verwaltungsrates und Bruder Urs als Önologen führen heute als 4. Generation das Unternehmen. Geschäftsführer Christoph Ernst beantwortet uns hier, wer was warum.


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