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WEAR & CARE

12.09.2019

«Mit meinen inhouse designten PLANNERS, brauchbar als Skizzenheft, Moodboard und Notizbuch, entstehen neue Designs direkt durch Kreation.»

Probieren geht über studieren

Yael Anders fehlte es an einer Agenda, die kreative Freiheiten zulässt. Als sie das Gymnasium in Zürich absolvierte, waren alle Agenden bereits vorliniert und strukturiert, was sie einengte. So entstanden und etablierten sich ihre eigenen Planners mit ihren Designs – durch notgedrungenen Eigengebrauch. Heutzutage sind sie in ausgewählten Geschäften in Zürich oder online erhältlich und dienen als Skizzenheft, Moodboard und Notizbuch. Yael erzählt uns mehr...

Wer steckt hinter dem Namen Yael Anders?
Ich, Zürcher Designerin, die hauptsächlich mit Illustrationen und visuellen Designs arbeitet. Mein Hauptmedium ist Papier und mein kreativer Stil findet seine Anfänge im Alltag – genauer; in dessen Planung. Mit meinen inhouse designten PLANNERS, brauchbar als Skizzenheft, Moodboard und Notizbuch, entstehen neue Designs direkt durch Kreation. Ich entwickele diese Formensprache durch verschiedene Techniken weiter und gebe dem Inhalt neue Form. Die Produkte sind funktional, vielseitig, einzigartig im Stil und zu 100% in Zürich hergestellt.

Was ist UNSEEN?
UNSEEN umfasst Porzellangefässe für Tee, Kaffee, Pflanzen etc. Die Objekte spielen elegant mit Kontrasten: Klare, minimalistische Formen treffen auf intuitiv entstandene Linien und organische Muster. Pures Porzellanweiss kontrastiert mit Anthrazitto?nen und Plattgold. Durch individuelle Glasuren und Handbemalung wird aus dem ursprünglich seriell gegossenen, normierten Objekt ein Unikat. UNSEEN sind bei Mooris, 25 Hours Hotel und weiteren ausgewählten Locations in Kleinauflagen erhältlich.

UNSEEN Porzellangefässe gesichtet

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Illustrativ, analog, haptisch, solid, verspielt – Primärmaterialien.

Wie bist du dazugekommen?
Konkret fehlte es mir an einer Agenda, die Strukturen freilässt. Als ich das Gymnasium in Zürich machte, waren alle Agenden bereits vorliniert und vorstrukturiert, was mir keine Gestaltungsfreiheit liess. Ich begann daher mit einfachstem Wissen selbst Agenden zu binden und nutzte die eigenen Planners als Skizzenheft, Moodboard und To-do-Liste, wodurch meine visuelle Ästhetik entstand. Diese Designsprache begann ich neben Papier auch auf anderen Materialien anzuwenden.

Wieso braucht die Welt deine Produkte und Lösungen?
Während der zunehmenden Digitalisierung und Massenproduktion bekommt das Analoge und Haptische einen neuen Wert. Ebenso werden transparente, faire und nachhaltige Produktionsprozesse zu einer Grundlage, die Design bieten soll. Analoge Produkte, die dem Nutzenden konkrete Übersicht geben, werden wichtig. Diesen Zugang möchte ich durch konkrete, lokal produzierte Design-Objekte ermöglichen. Weiter möchte ich den Nutzenden den Handlungsspielraum aufzeigen, ihre Freiräume bewusst zu gestalten.

Yael am analogieren

Welche Tools, Arbeitsweise nimmt dir meiste Arbeit ab?
Mein Studio, mein Laptop und die verschiedenen Förderprogramme wie Creative Hub oder Z-Kubator.

Wie kommst du auf neue Ideen?
Durch Illustrieren, Planen, Gestalten und Skizzieren in meiner Agenda, denn: «Designs arise through creation».

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?
Gefüllt mit Illustration und Moodboards von aktuellen Projekten. Mein Planner ist immer mit dabei, denn Übersicht ist der Schlüssel zum Kreationserfolg.

Yaels voller Kreationsplatz

Was sind deine nächsten Ideen und Projekte?
Momentan bin ich an einem ziemlich grossen Visual Identity Projekt für einen Lifestylebrand an der Europaallee dran. Parallel plane ich, mehr handgemachte, keramische Unikate zu produzieren, statt seriell. Weiter möchte ich Kooperationen mit anderen Illustratoren und Brands realisieren und mein Studio mehr für Events oder Workshops nutzen.

Welche 3 Dinge empfiehlst du Freunden, die bei euch in der Region tun/essen/erleben/kaufen wollen?

  • Kaffeetrinken in der Kunsthalle Zürich, kombiniert mit einem richtigen Besuch im Migros Museum und allen Galerien, die der Kreis 5 so bietet.
  • Apéro in der Chuchi am Wasser, kombiniert mit einem Bad in der Limmat.
  • Kreis 4/5 Tribeka Secondhand Stores und Brockenhäuser durchforsten.
  • Die Photobastei besuchen, an meiner Studiotür klopfen und auf Besuch kommen! Meine Studiotür ist nun die UP TO DATE DOOR: Eine Plattform, auf der Stadtkreative den Vorbeilaufenden ihre Arbeiten präsentieren können.
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Der weinmachende Minimetzger

Seit Sommer 2018 besitzt er, nach einigen Monaten als Pop-up-Projekt, auch eine eigene Metzgerei in der Markthalle Zürich, welche miniMetzg heisst. Der spannende und lustige Matthis erzählt uns über sein Leben als Winzer, Weinhändler und Minimetzger.

COOK & SHARE
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1898 erfolgte die Unternehmungsgründung der Firma Gebr. Zweifel Höngg durch Paul und Emil Zweifel. Zum Wein gesellte sich auch die Mostkelterei Zweifel, welche bis Ende der 1960er-Jahre prägend war, bis sie wegen der Einführung der Coca-Cola einging. Walter Zweifel als Delegierter des Verwaltungsrates und Bruder Urs als Önologen führen heute als 4. Generation das Unternehmen. Geschäftsführer Christoph Ernst beantwortet uns hier, wer was warum.

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Die genussvollen Balancerinnen

Heute verkörpert sie und ihre Tanz- und Bewegungstherapeutinnen mit Atelier:Tanz einen Ort der Körperkunst mit Gyrotonic, Tanz, Training, Therapie und Massage. Auf eine aufbauende Entdeckungsreise nimmt uns Sanja mit und erklärt, wieso jede Bewegung purer Genuss darstellt.


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