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«ALL STORIES THAT INVITE TO READ AND SHOULD BE READ»
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FIT & WELL

10.02.2018

«WIR LASSEN UNS VON DER NATUR UND UNSEREM INSTINKT LEITEN»

puralpina legt Grosi’s Rezept neu auf

1981 hatte Andreas Schmid die zündende Idee: Während Jahrhunderten linderte Murmeltier-Öl Gelenk- und Muskelschmerzen. Wieso sollte das über lange Zeit tradierte Wissen der alpinen Volksmedizin nicht auch dem modernen Menschen helfen? 1992 brachte Schmid allen Skeptikern zum Trotz die erste Murmeltier-Kräutersalbe auf den Markt – puralpina war geboren. Jetzt halten seine Söhne Silvan und Reto die Zügel in der Hand.  Die Natur ist für die Berner Oberländer zugleich Inspiration und Material-Fundus. Jagd-Nebenprodukte, lokale Rohstoffe und kontrollierter Import legen die Grundlage für die puralpina Produktpalette.

Was ist puralpina?
Eine Familiengeschichte mit Herzblut, Ecken und Kanten.

Und was seid ihr nicht?
Gewöhnlich.

Wie ist puralpina entstanden? 
Unser Papa ist Jäger. Vor 25 Jahren hat er mit der Murmeli-Kräutersalbe eine jahrhundertealte Tradition aus der alpinen Volksmedizin aufgenommen und modern interpretiert.

Wie ist die Murmeltier-Salbe entstanden?
Mit dem Papa. In den 90ern stiess er damit aber kaum auf Interesse. Heute ist die Murmeli-Kräutersalbe modern – wegen der Inhaltsstoffe, der Verwertung. Und sie kommt ohne Zusätze aus, basiert auf «Grosi’s Rezept» und jahrhundertealter Tradition. Auch die lokale Herstellung ist zeitgemäss.

Wann wusstet ihr, dass eure Idee funktionieren könnte?
Mein Papa wusste das von Anfang an. Zu Beginn war er aber der einzige, der an die Idee glaubte.

Gab es Rückschläge?
Zahlreiche, aber das gehört dazu. Nur wer keine Risiken eingeht, nichts ausprobiert, wird keine Rückschläge erleben. Das puralpina-Schiff ist nicht dafür gebaut, sicher im Hafen zu liegen.

Wer steckt eigentlich hinter puralpina?
Unsere Familie und tolle Mitarbeiter, die sich mit puralpina identifizieren und mit viel Herzblut dabei sind.

Wie entwickelt ihr eure Ideen weiter?
Wir suchen nach neuen Ideen, probieren Dinge aus und testen alle Produkte selbst. Wir lassen uns von der Natur und unserem Instinkt leiten.

Wieso braucht die Welt puralpina? 
Die Welt braucht puralpina nicht, genauso wie Criterion. Aber beides ist einfach schön.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Das Murmeltier – und die Behinderten-Werkstätten, die alle unsere Holzprodukte herstellen.

Wie kommt man auf gute Ideen? Ein einziger Tipp genügt.
Oje…Leidenschaft. Ratgeberliteratur findet ihr in der Buchhandlung.

Was ist euer nächstes Ziel?
Wir wollen unsere Geschichte auch international erzählen.

Was sind eure drei Geheimtipps für einen Ausflug ins Berner Oberland?
1. Eine Nacht im Biwaksack auf einem Berg im Kandertal
2. Ein Nachtessen im Hohliebestübli Adelboden
3. Ein Besuch in unserem Shop mit regionalen Produkten in Frutigen

Hört ihr Musik beim Arbeiten?
Nein. Und wenn ja, würden wir wohl die Künstler aus dem Kandertal hören: Stefan Imobersteg aka Steve Hophead, Trummer und Nils Burri.

FIT & WELL
Richtig eingeseift

Die Seifenmacher-Manufaktur ist vollumfänglich in Familienhand: Mama kümmert sich um Konfektion und Versand ins Unterland. Papa steht in technischen Fragen beiseite und behält einen kühlen Kopf, wenn scheinbar unlösbare Probleme anstehen. Und Beat als Kern der Seifenmacherei leitet die Produktion und ist für die komplette Entwicklung verantwortlich. Im Dorf wird bereits gemunkelt, dass kein Aroser besser duftet als die Urechs. Gell, Beat…

COOK & SHARE
Zweifelsohne: Weinfamilie

1898 erfolgte die Unternehmungsgründung der Firma Gebr. Zweifel Höngg durch Paul und Emil Zweifel. Zum Wein gesellte sich auch die Mostkelterei Zweifel, welche bis Ende der 1960er-Jahre prägend war, bis sie wegen der Einführung der Coca-Cola einging. Walter Zweifel als Delegierter des Verwaltungsrates und Bruder Urs als Önologen führen heute als 4. Generation das Unternehmen. Geschäftsführer Christoph Ernst beantwortet uns hier, wer was warum.

COOK & SHARE
Slow Foodies

Von dort, wo Slow-Food gelebt wird, lange bevor der Ausdruck erfunden wurde – erzählt uns Esther auf.


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