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15.02.2019

«Die ganze Max-Familie setzt sich zusammen an einen Tisch und probiert oftmals ganze Vormittage lang verschiedene Kreationen.»

Schokoladenmärchen

Es war einmal ein kleiner Junge namens Max, der ohne Schokoladenspuren an den Mundwinkeln nicht sein konnte. Und so erfüllte ihm sein (nicht weniger Schokolade liebender) Papa einen grossen Traum mitten im Herzen der süssen Schweiz. Max Chocolatier in Luzern ist ein 88 grosses Schokoladenatelier, das wundervolle Schokoladenpreziosen nach geheimen Rezepten mit natürlichsten Zutaten kreiert und damit  seine Kundschaft verzaubert. Brand & Communications Manager Ramona Odermatt erzählt uns die inspirierende Geschichte hinter Max Chocolatier.

Was ist Max Chocolatier?
Max Chocolatier ist ein kleines Familienunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Handwerkskunst in der sehr industriellen Schokoladenindustrie wieder aufleben zu lassen und von Hand nach den höchsten Qualitätsstandards zu produzieren. Patrik König, unser Chef und Gründer, hat die kleine Manufaktur seinem Sohn Max gewidmet.

Und was ist Max Chocolatier nicht?
Masse, Fliessband, Standard, normal, monoton, unpersönlich, unflexibel, gross und perfekt. Unsere Chefin und die Frau von Patrik König, Hilda Chédel, sagt immer: «Wir sind 90% perfekt und 10% menschlich.»

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Schokolade zu produzieren?
Patrik König war schon immer ein Chocoholic. Während all seinen Reisen war er immer auf der Suche nach kleinen, einzigartigen Schokoladenateliers mit der besten Schokolade, um diese der Familie mit nach Hause zu nehmen. Daraus entstand der Traum einer eigenen, kleinen Schweizer Schokoladenmanufaktur. Eines Tages entschied er, den Traum wahr werden zu lassen, und eröffnete mit seinem Vater ein eigenes, kleines Schokoladenatelier in Luzern.

Die Max Chocolatier Familie.

Wieso braucht die Welt Max Chocolatier?
Schokolade kann so anders sein. Die Menschen müssen wieder lernen Nahrungs- und Genussmittel in ihrer Reinform zu geniessen, d.h. ohne Konservierungsstoffe, ohne Geschmacksverstärker und andere ergänzende Stoffe. Wir können mit Stolz sagen, dass wir die gesundest mögliche Form von Schokolade machen und dass wir ganz genau wissen, was in unserer Schokolade drin ist. Jeder und jede kann sich zudem unser kleines Atelier ansehen und sich vor Ort das Handwerk zeigen lassen.

Was unterscheidet euch von anderen Schokoladen?
Alle unsere Schokoladenpreziosen werden von vier Chocolatiers in unserem 88 Quadratmeter kleinen Atelier in Luzern direkt am See handgefertigt. Wir lieben es mit Geschmacksrichtungen zu spielen und verwenden dafür die hochwertigsten Zutaten wie: Honig aus St. Niklausen, Alpenheu von der Seewlialp, wo übrigens auch unsere eigenen Kühe stehen, oder Pistazien aus dem Iran. Wir sind eine kleine Familie, die mit viel Liebe individuelle Kundenwünsche auf höchstem Niveau erfüllt und immer von Max’ Freude und Leidenschaft inspiriert ist.

Was macht gute Schokolade aus?
Herausragende Qualität der Zutaten, die wiederum zeigt sich im Bruch, Duft, Aussehen und im Geschmack der Schokolade. Perfektion bedeutet zudem Automation – aber wir bevorzugen Handarbeit und deshalb eine natürliche Imperfektion. Sehr zentral ist auch der Kakao, den man verwendet. Wie beim Wein bekommt auch der Kakao eine ganz eigene Note je nach geografischer Lage, Bodenbeschaffenheit und Klima. Wir haben zum Beispiel einen Kakao, der sehr rauchig schmeckt, weil dieser in einem Vulkangebiet wächst. Zudem sind auch Fermentation und das Conchieren wesentlich für die Qualität und den Geschmack des Kakao. Wir sind sehr stolz darauf, das Unternehmen Felchlin mit seinem einzigartigen Konzept als Partner zu haben.

Die Max Chocolatier Tafeln.

Ab wann und warum wusstet ihr, dass eure Idee funktioniert?
Ui, da sind wir uns immer noch nicht sicher. Es ist ein hart umkämpftes Business und heutzutage scheint die Schokoladenproduktion geradezu ein Trend zu sein. Wir glauben aber an unsere Idee und wissen, dass unsere Qualität einzigartig ist. Die leuchtenden Augen und das Erstaunen, das wir jeweils zu sehen bekommen, wenn Menschen unsere Schokolade zum ersten Mal probieren, bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Gab es Rückschläge?
Immer wieder. Aber da hilft uns immer der Gedanke an Max – mit seiner Krankheit hat er es nicht einfach. Er ist eine Kämpfernatur und inspiriert uns immer wieder von neuem mit seinem unbändigen Willen.

Was sind die allgemeine Herausforderungen in der Schokoladenbranche?
Menschen spüren Qualität, wenn sie sie essen. Die Herausforderung in unserem Bereich ist es, den Menschen zu erklären, was Qualität ausmacht und dies eben auch, wenn man sie nicht direkt spüren kann.

Das Schokoladenparadies in Luzern.

Wie entwickelt ihr eure Ideen weiter? Wer/was hilft euch dabei?
Hahaha, mit ganz viel Max-Schokolade essen! Wir brainstormen viel im Team, gehen auch mal nach draussen und setzen uns an den See oder trinken eine Tasse Glühwein zusammen. Unsere Kunden sind zudem auch immer sehr wertvolle Quellen. Wenn wir auf der Suche nach neuen Kreationen sind, werden zuerst mal alle Ideen gesammelt. Diese werden dann durch unsere Chocolatiers interpretiert. Was danach passiert, klingt wie in den schönsten Träumen: Die ganze Max-Familie setzt sich mit ausgewählten Kunden, Freunden und Experten zusammen an einen Tisch und probiert oftmals ganze Vormittage lang verschiedene Kreationen. Hitzig wird diskutiert, bevor die Kreationen jeweils ausgesucht sind. Solche Schokoladenvormittage kann es etliche geben, bis dann schliesslich eine Hand voll Gewinner auserkoren ist und diese von unseren Chocolatiers produziert werden.

Verratet uns bitte, wie man auf gute Ideen kommt? Ein einziger Tipp genügt.
Mit offenen Augen durch die Welt gehen und sich von Kulturen, Menschen und Landschaften inspirieren lassen.

Mhmm...

Welche Tools, Arbeitsweise nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Tools haben wir wenige, wir arbeiten sehr manuell. Ein gut funktionierendes Team, resp. eine tolle Familie erleichtert einem aber das Arbeiten ungemein. Und wenn es mal wieder besonders streng ist: Ein Stück Schokolade macht immer wieder glücklich!

Was wollt ihr als Nächstes erreichen?
Schwarze Zahlen schreiben, um Kindern wie Max zu helfen. Das ist was die Familie König-Chédel mit dem Gewinn von Max Chocolatier machen möchte.

Was muss man bei euch in Luzern unbedingt erleben/kaufen/sehen?
Ha, die Fasnacht! Im Ernst: Der Blick von der Museggmauer über die Stadt ist schon ziemlich einzigartig. Dann einen Besuch am Luzerner Wochenmarkt direkt an der Reuss oder bei Moritz Stiefel im Stiefels Hopfenkranz gut essen gehen.

LIVE & REST
Auf den Spuren ihrer Vorfahrinnen

Dort sassen auch Annas Vorfahrinnen, die allesamt Weberinnen mit Leib und Seele waren. Ihre Urgrossmutter nahm den Webstuhl gar mit ins Präsidentenschloss, als ihr Mann zu Finnlands Staatspräsident gewählt wurde. Wie die Geschichte wohl weitergehen wird?

WEAR & CARE
Immer Sommer

Marian Good hatte den hilfreichen Einfall, eine E-Boutique zu gründen, welche qualitativ hochwertige Sommerkleider rund ums Jahr anbietet. 25° plus stellt sogar Dress-Liebhaber/innen zufrieden, die nicht gerne online shoppen und es in Person probieren wollen. Alles vollumfänglich Made in Switzerland.

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Schokoladenmärchen

Max Chocolatier in Luzern ist ein 88 m² grosses Schokoladenatelier, das wundervolle Schokoladenpreziosen nach geheimen Rezepten mit natürlichsten Zutaten kreiert und damit seine Kundschaft verzaubert. Schokoladen-Managerin Ramona Odermatt erzählt uns die inspirierende Geschichte hinter Max Chocolatier.


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