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PLAY & CREATE

26.03.2018

«UNSERE KINDER UND DER VERRÜCKTE FAMILIENALLTAG SIND DIE INSPIRATION.»

Spielend die Welt entdecken

Damian und Philipp waren frustriert vom Spielzeugangebot für Kinder. Die frischgebackenen Väter wollten ihre Kinder mit hübsch designten und unter guten Bedingungen produzierten Sachen spielen lassen. Als Industriedesigner hatten die zwei ein paar Ideen – und gründeten KIDSGOODS. «Wir wollten für unsere Kids coolere und nachhaltigere Spielsachen designen», sagt Damian. Die zwei gründeten eine Firma und blicken mittlerweile auf ein Sortiment, das von den Kleinsten bis zu den Grössten eigentlich alle glücklich macht. Denn eines ist ihnen wichtig: Ihre Produkte sollen Freude bereiten. Und so ganz nebenbei durch soziale Arbeitsbedingungen die Welt verbessern.

Was ist KIDSGOODS?
Wir sind Designer und Hersteller von hochwertigen Spielsachen und Accessoires für Kinder. Die Produkte sind hauptsächlich online erhältlich, von Zeit zu Zeit kommen wir aber mit Pop-up Shops in die physische Welt.

Was nicht?
KIDSGOODS ist kein klassischer Online-Store oder Spielwarenhändler.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Sachen für Kinder zu gestalten? 
Wir sind selber junge Väter und waren vom bestehenden Angebot enttäuscht. Besonders das Design und die Herkunft der Produkte lässt oft zu wünschen übrig. Als Industrial Designer sind wir in vieler Hinsicht anspruchsvoll. Wir wollten für unsere Kids coolere und nachhaltig sinnvollere Produkte entwickeln.

Wer steckt alles hinter KIDSGOODS?
Die treibenden Kräfte sind Damian und Philipp. Unser Verwaltungsrat und unsere Co-Lab Partner, Produzenten und Kunden sind aber genauso wichtig.


Was sind die Hochs und Tiefs in eurem Arbeitsalltag?
Der Aufbau unserer AG war sehr anstrengend, doppelt so teuer und ging dreimal so lange wie erhofft. Zudem war die Kombination aus Familienalltag und Firmengründung eine Herausforderung. Die Hochs sind aber klar, wenn wir neue Produkte präsentieren können. Wenn nach Monaten der Entwicklung und Produktion das Ergebnis im Store oder in den Kinderzimmern steht, da sind wir schon stolz darauf. Ein schöner Moment ist, wenn wir die Begeisterung von Kindern oder der Familie an einem Spiel direkt miterleben dürfen.

Macht ihr noch andere Sachen neben KIDSGOODS? 
Philipp hat mit Partnern mittlerweile eine eigene Designagentur in Basel (www.tale.ch). Damian baut bis im Sommer 2018 eine neue Firma auf. Bis Ende 2017 war er verantwortlich für die Designförderung der Schweiz bei der Schweizer Kunst und Kulturstiftung Pro Helvetia.

Wie entwickelt ihr eure Ideen?
Unsere Kinder und der verrückte Familienalltag sind die Inspiration.


Wieso braucht die Welt KIDSGOODS?
Weil es zu wenig gutes Design für Kids gibt. Produkte, welche auch nachhaltig und unter sozial gerechten Bedingungen hergestellt und verkauft werden.

Wie kommt man auf gute Ideen?
Spielen mit Kids oder sich Zeit nehmen mit Philipp (oder einem anderen guten Designer) und genügend Papier, Stifte und Freude am Entwickeln.

Was nimmt euch die meiste Arbeit ab?
Wir uns gegenseitig, unsere schnellen MacBook Pros, Dropbox, unsere Partnerinnen/Frauen, gute Produzenten und Hersteller.


Was sind die Herausforderungen bei der Gestaltung von Produkten für Kinder?
Bei Produkten für Kleinkinder die Einhaltung von gesetzlichen Vorgaben. Daneben die richtigen Produzenten zu finden, welche unsere Ansprüche an das Design teilen und Lust haben, mit uns zu arbeiten. Die Herstellungskosten und Verkaufspreise tief zu halten, damit unsere Produkte für möglichst viele Menschen erschwinglich sind.

Wie sieht euer Arbeitsplatz aus? (Foto)
https://kidsgoods.ch/de/instagram/

Was ist euer nächstes Projekt?
Ein neues Kidsgoods «Master Series Brettspiel» für die ganze Familie, welches im Oktober 2018 in den Verkauf gehen wird – rechtzeitig vor Weihnachten.

Was muss man bei euch im Quartier unbedingt erleben/kaufen/sehen?
Ich lebe in Zürich Altstetten. Bei Turbinenbräu gibt es hier das beste Bier. Die Brauerei zählt für mich zu den Top 5 in der Schweiz. Philipp arbeitet mit den Jungs von «tale» im Dreispitz in Basel. Dort gib es spannende Galerien, Ateliers und die Fachhochschule für Design und Kunst zu entdecken.

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Also beschlossen sie, ihn selbst herzustellen. Sie experimentierten mit Mischungen, die Nachfrage wuchs, und mittlerweile ist aus ihrer persönlichen Vorliebe ein kleines Unternehmen geworden. Selbstverständlich stammen Tee und Gewürze aus fairem und nachhaltigem Anbau. Und um nicht maschinell produzieren zu müssen, betreiben die beiden zum Mahlen und Mörsern ihrer Gewürze eine Velomühle.