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LIVE & REST

20.03.2019

«Der Gestaltungsprozess dauerte mehrere Jahre.»

Unerwarteter Liebling

Wenn aus der einen Idee eine andere entsteht. So geschehen bei Impala – Kundenliebling und ganzer Stolz des Schweizer Möbelherstellers Reseda. Geplant wäre ein Tagesbett gewesen, doch ergeben haben sich ein Sofa mit Sessel. Der leichte Entwurf des Holzrahmen mit Polsterungen überzeugt als erfrischende Alternative zu den heute gängigen Polsterlandschaften. Was sind wohl Resedas nächste Ideen? Impala-Designer Daniel Gafner weiss mehr.

Bitte beschreibe euer spezielles Produktepaar möglichst präzise in einem Satz.
Sofa und Sessel Impala, hochwertige Polster vereint in eleganten und langlebigen Holzrahmen.

Wie geht die Geschichte zu Impala?
Der Gestaltungsprozess dauerte mehrere Jahre! Als erstes war ein Tagesbett geplant, doch nachdem wir einen Prototypen gebaut hatten, merkten wir, dass der Entwurf so nicht wirklich brauchbar war. Der Grundstein war aber gelegt, um daraus zuerst das Bett Impala und letztlich das Sofa und den Sessel zu entwickeln.

Was macht es so speziell?
Das Sofa Impala ist im Gegensatz zu den heute oft grosszügigen und raumeinnehmenden Liegelandschaften ein eher kleines und optisch leichtes Sofa. Es kann sich dadurch in ganz unterschiedliche und auch kleinräumige Einrichtungen eingliedern.

Wie kam es zu seinem Aussehen?
Das Aussehen des Sofas und Sessels ist bestimmt durch einige konstruktive Elemente und Finessen. So verzichtet der Holzrahmen komplett auf Verbindungsbeschläge aus Metall oder Kunststoff. Dadurch entstanden die charakteristischen Überstände der Längsprofile, welche zur Ähnlichkeit mit dem 1969er Impala des US Automobilherstellers Chevrolet führten.

Woraus besteht es und wieso gerade diese Materialien?
Der Rahmen ist Massivholz, die Polster aus Kunststoff-Gurten und Schweizer Schaumstoff hergestellt, welche nach Kundenwunsch mit Stoff oder Leder bezogen werden.


Wie und wo wird es hergestellt?
Alle unsere Massivholzmöbel werden in Winterthur hergestellt, die Einzelteile werden auf einer Computer gesteuerten Maschine gefräst und danach von unseren Schreinern in Handarbeit verleimt, zusammengebaut, geölt und falls gewünscht ausgeliefert und vor Ort montiert. Die Polsterarbeit wird im Fall Impala von einem Familienunternehmen im Kanton Aargau vorgenommen.

Was ist schwierig an der Herstellung?
Die Schwalbenschwanzverbindungen  sind eine Herausforderung in der Produktion. Es ist nicht so, dass die CNC Fräse alles perfekt ausspuckt. Es ist unerlässlich, dass unsere Schreiner die Einzelteile vor dem Zusammenbau prüfen, nachbearbeiten und anpassen. Damit am Schluss alles sitzt.

Ist das Produkt Teil einer Serie, sprich gibt es einen Vorgänger oder eine Weiterentwicklung?
Wie schon beschrieben gibt es das Impala Bett als Vorgänger und wir arbeiten auch an weiteren Stücken für die Impala Familie.

Wo liegen die Schwächen und wo die Stärken?
Das Sofa ist uns wirklich gut gelungen, was idealerweise auch durch die Verkaufszahlen belegt wird. Da wir für den Sessel die gleichen Polstergrössen verwenden ist er etwas gross geworden. Hier setzen wir für eine Weiterentwicklung an.

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