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WEAR & CARE

21.03.2019

Fotos: Chris Krebs Photographie

«Wir legen grossen Wert darauf, die in Afrika selbst produzierten Stoffe zu verwenden.»

Unikate bringen Freude

Bei «sapé comme jamais» entsteht aus der Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und der Elfenbeinküste immer wieder Einmaliges. In der Schweiz wird gemeinsam mit den Kunden das Kleidungsstück nach Wunsch entworfen und anschliessend im Schneideratelier der Elfenbeinküste produziert. Esther erzählt uns mehr.

Das Produkt in einem Satz?
Ein massgeschneidertes Unikat, ganz nach den Vorstellungen und Wünschen seines zukünftigen Besitzers.

Wie läuft eine Herstellung ab?
In einem Beratungsgespräch mit dem Kunden lassen wir ein individuelles Kleidungsstück entstehen. Mit der gezielten Auswahl der Stoffe und Modelle bringen wir die Vorzüge und Eigenheiten zum Ausdruck. Das erarbeitete Konzept wird skizziert und zusammen mit Massangaben mit den Schneidern in der Elfenbeinküste via Skype-Schaltung besprochen und zur Herstellung übermittelt.

Was macht das Produkt so speziell?
Dass die Ideen gemeinsam mit den Kunden wachsen und danach in ihren persönlichen Kleidungsstücken Form finden.

Wieso braucht man dieses Produkt?
Weil wir die einmalige Möglichkeit bieten, kreative und einzigartige Kleidungsstücke selbst zu gestalten. Gleichzeitig verhilft man den Textilhandwerkern in Abidjan zu einer stabilen Lebensgrundlage.

Die Wünsche der Kundin werden aufskizziert.

Woraus besteht es und Wieso?
Unsere Produkte bestehen aus hochwertigen Baumwollstoffen, die in der Elfenbeinküste (Westafrika) fabriziert werden. Wir legen grossen Wert darauf, die in Afrika selbst produzierten Stoffe zu verwenden.

Wo werden die Kleidungstücke hergestellt?
Im ärmsten Stadtteil von Abidjan liegt unser gleichnamiges Atelier «Sapé comme jamais», wo das Schneiderteam die bestellten Kleider näht.

Welchen Einfluss hat die Stoffart auf die Modelle?
Baumwollstoffe mit ihrer etwas «steifen» Art lassen nicht alle Arten von Kleidungsstücken zu. In der Verarbeitung sind die Stoffe jedoch traumhaft. Wie angenehm Baumwolle zu tragen ist, ist in der heutigen Zeit etwas in Vergessenheit geraten.

Was bestimmt das Aussehen?
Wir lassen uns gerne von der Mode inspirieren, bleiben aber unserer Individualität treu.

Mit dem Atelier in Abidjan wird der Entwurf per Skype besprochen.

Das fertige Unikat trifft in der Schweiz ein.

Was könnte man besser machen?
Die Produktion stellt uns ständig vor neue Herausforderungen, insbesondere die unterschiedliche Arbeitsmoral von uns und den Produktionsstätten. Das Einhalten der Masse und die Wünsche der Kunden zu respektieren ist daher nicht immer selbstverständlich und die eigenen Ideen der Schneider nehmen ab und zu überhand. Es ist stets eine Herausforderung, die Kleidungsstücke zu unseren gewünschten Qualitätsansprüchen zu erhalten.

Gibt es Weiterentwicklungen?
Mit einem Crowdfunding-Projekt wollen wir eine Weiterbildung und Fortentwicklung für unserer Schneider ermöglichen.

Wo liegen die Schwächen? Wo die Stärken?
Die grösste Stärke ist unser Engagement mit viel Herzblut, die Geduld, den andauernden Optimismus sowie die Wertschätzung des afrikanischen Textilhandwerks.
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Zweifelsohne: Weinfamilie

1898 erfolgte die Unternehmungsgründung der Firma Gebr. Zweifel Höngg durch Paul und Emil Zweifel. Zum Wein gesellte sich auch die Mostkelterei Zweifel, welche bis Ende der 1960er-Jahre prägend war, bis sie wegen der Einführung der Coca-Cola einging. Walter Zweifel als Delegierter des Verwaltungsrates und Bruder Urs als Önologen führen heute als 4. Generation das Unternehmen. Geschäftsführer Christoph Ernst beantwortet uns hier, wer was warum.

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Zürichs kleinste Markthalle

Dass diese feinen Delikatessen hier nicht erhältlich waren, stellte ein Problem dar für die beiden Feinschmeckern. Also eröffneten sie einen Laden namens Pure & Tasty. Ein Hotspot für Delikatessen aus aller Welt im Zürcher Kreis 4. Lydia erzählt uns, wie es dazukam.

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Pasta-Königin durch und durch

Das erste namens «zu Tisch.» dokumentiert ihr Supperclub-Projekt «a tavola!» und handelt kulinarische Ideen und Vorstellungen von Gastfreundschaft ab. Das zweite, «Pasta», ist der Pearsons Herbst 2018 Epiphanie. Die Schwestern veröffentlichten letzteres sogar über den eigenen Verlag Edition Gut. Anna erleuchtet uns auch hier mit ihren Essens- und Kochwissenschaften.


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