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LIVE & WEAR

30.11.-1

«SCHMUCK SOLL FREUDE MACHEN UND ERINNERUNGEN WACHHALTEN.»

Verspielte Detailliebe

Inspiriert von antikem Haar- und Strohschmuck begann sich die Schmuckdesignerin Salome Späth vor einigen Jahren mit der Verarbeitung von Edelsteinen und Seidenfäden zu beschäftigen. Seither hat sie ihre Faszination für das Zusammenspiel dieser beiden Materialien stets verfeinert und weiterentwickelt. Resultat ihrer sorgfältigen Arbeit und Detailliebe ist eine ständig wachsende Kollektion von Halsketten, Armbändern und verschiedenen Anhängern.


Was ist «Salome Späth»?
Das bin ich. Unter meinem Namen entwerfe, produziere und verkaufe ich meinen Schmuck. Jedes Schmuckstück ist ein Unikat und entsteht zuerst in meiner Vorstellung. Danach stelle ich es in Handarbeit her. Als ich mit dem Schmuckmachen begonnen habe, stellte sich mir die Frage nach dem Labelnamen. Für mich war schnell klar, dass es nur mein eigener Name sein konnte, alles andere wäre unpassend. Ich arbeite mit Edelsteinen, Halbedelsteinen und Perlen und verbinde diese mit Seidenfäden, die ich verhäkle. Das Zusammenspiel der Farben ist für mich ein bestimmendes Thema. Ich versuche Farbkombinationen zu kreieren, die nicht nur harmonisch, sondern auch spannungsvoll sind. Die Farbstimmung muss mir das Gefühl vermitteln, dass sie in sich stimmt und sich selber trägt.

Was nicht?
Ich orientiere mich nicht an modischen Trends.

Wie bist du zum Schmuck gekommen?
Ich habe schon immer gerne mit meinen Händen Dinge erschaffen und Schmuck fasziniert mich seit dem Kindesalter. Im Laufe der Jahre wurde mir immer klarer, dass ich hier meine Lust am Entwickeln von Ideen und meine Freude am Handwerk auf meine ganz persönliche Weise vereinigen konnte.
Als junge Frau habe ich mir im Austausch mit einem brillanten alten Meister seines Handwerks und viel Übung das Goldschmiedehandwerk angeeignet. Aufs Häkeln bin ich gekommen, weil mir antiker Haar-, und Strohschmuck und gehäkelte Schmuckbänder in die Hände fielen. Ich spürte, dass ich mit textilen Handwerkstechniken arbeiten und diese in Verbindung mit Steinen und Perlen in eine zeitlose und reduzierte Form bringen wollte.

Welches ist dein Lieblingswerkzeug?
Häkelnadel

Wieso hast du dich entschieden, dich selbstständig zu machen?
Ich will meinen Schmuck machen und ich will dies mit einer Ernsthaftigkeit und einem Engagement tun, die nur in der Selbständigkeit möglich sind.

Ab wann und warum wusstest du, dass deine Idee funktionieren könnte?
Das ahnte ich bereits, als ich die Reaktionen meiner Familie und meines Freundeskreises sah. Als ich die ersten Halsketten und Armbänder an Kunden verkaufte und ihre Aussagen zu meinem Schmuck hörte, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg war.

Gab es Rückschläge?
Nicht jede Idee lässt sich auf Anhieb umsetzen. Ich verirre mich immer wieder im Geflecht meiner Ideen und deren praktischen Umsetzung. Das gehört dazu, ist frustrierend und zugleich auch interessant. Dem Resultat sollte man die Nöte der Entwicklung nicht ansehen.

Anhänger gegossen

Was soll Schmuck sein und was nicht?
Schmuck soll Freude machen und gut aussehen, Erinnerungen wach halten und wertvoll sein, Selbstsicherheit geben und zu einem passen. Ich habe eine wohltuende und vertraute Beziehung zu meinem Schmuck und leide, wenn ich ein Stück verliere oder nicht mehr finde.

Gibt es ein Traumprojekt, das du schon lange gerne umsetzen würdest?
Was ich aktuell mache, ist mein Traum!

Verrate uns bitte, wie man auf gute Ideen kommt. 
Mit wachen Augen die Welt betrachten und empfindsam auf die innere Stimme hören, wenn sie sich meldet.

Perlenkette

Was muss man bei dir im Quartier unbedingt erleben?
Mein Quartier ist Zürich-Oberstrass. Hier lebe und arbeite ich seit 25 Jahren.
Einkaufen: «nah und fein», bei Carolyn Wiskemann gibt es eine Vielzahl an hochwertigen  und schmackhaften Lebensmitteln aus der Region.
Erleben: das «Stolze Openair», ein kleines und stimmungsvolles Musikfest, das alljährlich im Juni auf der Stolzewiese stattfindet.
Sehen: den Wald, über einen der vielen geschlängelten Wege den Berg hoch oder mit der Seilbahn Rigiblick. In wenigen Minuten erreicht man eine andere Welt.

PLAY & CREATE
Postkarten für die Ewigkeit

Das Zürcher Papeterie-Label «Le pigeon voyageur» kreiert Artikel mit individuellem Charakter und will damit die verschwindende Analog-Handwerks- und Kommunikationskultur am Leben erhalten.

LIVE & WEAR
Darum trägt Mann Massanzug

Ob klassisch oder sportlich, ein- oder zweireihig, figurbetont oder bequem – Alferano schneidert Anzüge auf Wunsch und Mass. Stephan Hägeli gründete das Unternehmen 1993. 2003 übernahm Reto Caprez das Ruder. Das Ziel der Alferano-Crew ist: Den Männern mehr Schliff zu geben. Das Wann und Wo bestimmen die Kunden.

LIVE & WEAR
So natürlich hast du dich noch nie gebettet