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LIVE & REST

03.01.2019

«Work-Life-Balance? Liebt man seine Arbeit ist Life and Work in Symbiose. »

Vom Mond zum Stoff

ZigZagZurich ist bereits seit einer halben Dekade Schweizer Heimtextilien-Pro. Beim Label unter Creative Director und Mitbegründer Michele Rondelli wird Schönes und fair Produziertes aus Stoffen erschaffen und sich am Ende des Tages auch mal ein Glas Champagner gegönnt.

Michele Rondelli

Was wolltest du als Kind werden?
Als Neil Amstrong und Edwin Aldrin am 21. Juli 1969 als erste Menschen den Mond betraten, war das für mich als 4-Jähriger etwas Unglaubliches. Astronaut war lange mein Wunschberuf!

Wie bist du zu ZigZagZurich gekommen? Was hast du vorher gemacht?
ZigZagZurich ist die grosse Erfrischung meines Lebens und als Mitbegründer bin ich von Anfang an dabei. Zuvor verfolgte ich als Designer meine eigenen Projekte in Amerika und Spanien und ein prominentes St. Galler Textilunternehmen brachte mich in die Schweiz, um deren Home Collection aus dem Boden zu stampfen.

Wie sieht dein Arbeitstag aus? Grob in Stichworten…
Wenn ich in Zürich im Atelier bin, geniesse ich es wirklich mit meinem Team zu arbeiten. Wir haben einen engen Zeitplan, um die Kollektionen zu erstellen, manchmal schon fast wie in der Modebranche. Ich reise auch sehr viel zu unseren Produktionsstätten in Italien und besuche auch unsere wichtigsten Kunden auf der ganzen Welt.

Was liebst du an deiner Arbeit?
Die Kreativität und Philosophie von ZigZagZurich: Schöne Produkte zu entwerfen, welche auch sozial gerecht produziert werden.

Bauhaused Wolldecken Kollektion

Welchen Herausforderungen begegnest du und wie?
Die Selektionen der Künstler sowie auch das Briefing wie eine neue Kollektion aussehen soll, sind immer wieder grosse Herausforderungen. Es muss harmonisch ineinander übergehen.

Was würdest du ändern, wenn du könntest?
Weltfrieden! Ich glaube, das braucht unsere Welt im Moment am meisten!

Was würdest du gerne anpacken, bist aber bis jetzt noch nicht dazu gekommen?
Ich würde gerne mehr für Wohltätigkeitsorganisationen leisten. Im Moment unterstütze ich Architect sans Frontieres mit einem kleinen Projekt in Nepal.

Was antwortest du, wenn dich jemand abends fragt, was du den ganzen Tag gemacht hast?
Champagner!

Was fällt dir zu «Work-Life-Balance» ein?
Modewort. Liebt man seine Arbeit ist Life and Work in Symbiose. 

Wie gehst du mit Stress um und wie mit Langeweile?
Viel Arbeit bin ich mir gewöhnt. Am Wochenende schalte ich aber ab mit sehr wenig Handy, dafür viel Zeit in der Natur, Sport und Kochen. Langeweile kenn ich nicht.

Wo und was wirst du in zehn Jahren tun?
Ich lebe im Moment. Ich kann mir gut vorstellen, dass es mich nochmals Richtung Süden nach Spanien zieht.

Wolldecke aus der Bauhaus-Kollektion entworfen von Michele Rondelli.
LIVE & REST
Holzbrüder durch und durch

Samuel erzählt uns wie alles entstand, während er noch ein bisschen velokuriert und danach auf seine Kinder aufpasst.

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Der weinmachende Minimetzger

Seit Sommer 2018 besitzt er, nach einigen Monaten als Pop-up-Projekt, auch eine eigene Metzgerei in der Markthalle Zürich, welche miniMetzg heisst. Der spannende und lustige Matthis erzählt uns über sein Leben als Winzer, Weinhändler und Minimetzger.

COOK & SHARE
Zweifelsohne: Weinfamilie

1898 erfolgte die Unternehmungsgründung der Firma Gebr. Zweifel Höngg durch Paul und Emil Zweifel. Zum Wein gesellte sich auch die Mostkelterei Zweifel, welche bis Ende der 1960er-Jahre prägend war, bis sie wegen der Einführung der Coca-Cola einging. Walter Zweifel als Delegierter des Verwaltungsrates und Bruder Urs als Önologen führen heute als 4. Generation das Unternehmen. Geschäftsführer Christoph Ernst beantwortet uns hier, wer was warum.


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