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15.01.2019

Bilder: Lukas Lienhard und www.nom-nom.ch

«Manchmal akribisch, manchmal aus dem Bauchgefühl – in unserer Produktion herrscht auch eine Art Mischkultur. »

Von Seide zu Schokolade

Früher wurde in Zürich Seide namens La Flor hergestellt. Heutzutage steht der Name für eine Schokoladenmarke der besonders nachhaltigen, fairen Art. Geschäftsführerin Laura Schälchli liebt gutes Essen und versucht stets zu zeigen, dass Nachhaltigkeit und Fairness einfach besser schmecken – auch im Schokoladenbusiness. Hier stellt sie La Flors Highlight «Fazenda Vera Cruz, 70% Cacao» vor, sodass wir grosse Lust bekommen, an dieser Tafel zu knabbern.

Die Fazenda Vera Cruz (Bild: Nomnom)

Gibt es eine besondere Anekdote dazu? Was macht das Produkt so speziell?
Die «Fazenda Vera Cruz, 70% Cacao» ist eine lebendige Schokolade und hat das fruchtige, frische Aroma des bio-zertifizierten Bauernhofs Fazenda Vera Cruz in Bahia, Brasilien. Auf diesem 106 Hektar grossen Hof pflegen Jennifer Tibbaut und Roland Müller eine Mischkultur verschiedener Sorten von Forastero und Trinitario, welche dann schliesslich «Cacao Superior de Bahia» genannt wird und als Teil der natürlichen Flora und Fauna gedeiht.

Was sind die Zutaten und wieso gerade diese bzw. wie wählt ihr diese aus?
Die Natürlichkeit ziehen wir weiter und stellen in unserer Manufaktur mitten in Zürich alle Schokoladen von der Bohne bis zur Tafel ohne Zusatzstoffe her. Die Liste der Zutaten für die «Fazenda Vera Cruz, 70% Cacao» ist dementsprechend kurz: Bio-Kakao, Schweizer Bio-Zucker und Bio-Kakaobutter, mehr braucht eine gute Schokolade nicht.

Ernte in Fazenda Vera Cruz, Brasilien.

Wie und wo wird sie hergestellt: traditionelle Techniken, Handarbeit, Maschinen, und wer macht sie genau?
Unverzichtbar in unserer Zürcher Manufaktur ist ein begabter Schokoladenmacher wie Finn Ramseier, der unsere Schokolade wann immer möglich von Hand macht, wobei in der Schokoladenproduktion geht natürlich nichts ohne Maschinerie. Manchmal akribisch, manchmal aus dem Bauchgefühl – in unserer Produktion herrscht auch eine Art Mischkultur. Alle unsere Tafeln sind geziert mit feinen Rillen. Dieses Bild erinnert an einen Webstuhl und soll eine Art Hommage an das Urzürcher Handwerk der Seidenverarbeitung sein, da wir unsere Schokolade eben auch handwerklich herstellen. Daher kommt übrigens auch der Name La Flor – so hiess eine Seide, welche früher in Zürich hergestellt worden war.

Zutat für Zutat bis zur fertigen Schokolade. (Bild: Lukas Lienhard)

mhmm... (Bild: Lukas Lienhard)

Was gibt es zu eurer Verpackung zu sagen? Was ist euch dabei wichtig?
Um dieser Seidenhommage treu zu bleiben, ist die Banderole in die Kartonage eingeflochten und nicht etwa aufgeklebt. Der Künstler Matt McClune hat den Charakter all unserer Kakao-Lieferanten in Kunstwerke bildnerisch dargestellt. Das jeweilige Kunstwerk ist auf unseren Banderolen abgedruckt und so wirkt unsere «Fazenda Vera Cruz, 70% Cacao» auch von aussen fruchtig, frisch und lebendig.

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Von Seide zu Schokolade

Geschäftsführerin Laura Schälchli liebt gutes Essen und versucht stets zu zeigen, dass Nachhaltigkeit und Fairness einfach besser schmecken – auch im Schokoladenbusiness. Hier stellt sie La Flors Highlight «Fazenda Vera Cruz, 70% Cacao» vor, sodass wir grosse Lust bekommen, an dieser Tafel zu knabbern.