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PLAY & CREATE

16.01.2020

«Ich möchte verrücktere Objekte machen.»

Weil Schönheit zerbrechlich ist

Während den Ferien in Frankreich kam die Designerin Jacqueline Lalive erstmals mit Porzellan in Berührung. Zurück in Zürich vertiefte sie sich in den Werkstätten der ZHdK in die Möglichkeiten und Techniken des Materials. Das Zerbrechliche und Hochwertige faszinieren sie ebenso wie die geforderte Sorgfalt und Geduld in der Herstellung. Porzellan mit Farbpigment in den verschiedensten Konzentrationen, durch und durch gefärbt. Innen sowie die oberen Aussenseiten sind komplett glanzglasiert, und bei den Restteilen spielt Jacqueline mit partieller Glasur. Dies alles, plus Einrichtungen und Yoga, tuen ihr in dieser hektischen Gegenwart besonders gut, erklärt sie.

Was ist Jacqueline Lalive?
Ein Experiment.

Wie bist du zur Keramik gekommen?
In einer Ferienwoche in Frankreich arbeitete ich das erste Mal mit Porzellan, und seither hat mich die Faszination nicht mehr losgelassen. Ich belegte Kurse an der ZHdK, um tief in die Materie und deren Möglichkeiten eintauchen zu können. Das Zerbrechliche und Hochwertige reizen mich sehr. Die vom Material geforderte Sorgfalt und Langsamkeit im Umgang tun in der hektischen Gegenwart gut. BECAUSE BEAUTY IS FRAGILE!

Stripey Family Beauty

Wie sah der erste Schritt in die Selbständigkeit aus?
Das war nicht strategisch geplant, als Designerin hätte ich mich in den verschiedensten Richtungen entwickeln können. Aber topmotiviert durch die gute Resonanz auf meine Keramikarbeiten, hat sich die Selbständigkeit Schritt für Schritt wie von selbst ergeben. Vielleicht gehe ich auch mal Zickzackschritte, die mir andere Tore öffnen.

Wer gehört zum Team?
Nur ich… Und viele Freunde, die ich immer wieder um kritischen Rat fragen darf. 

Wieso braucht die Welt deine Produkte?
Das Schöne rettet die Welt. Ich glaube wirklich daran, dass schöne Objekte einem das Leben bereichern. Entweder, weil man sich ab deren Anblick erfreut, oder weil sie einem anregen, selbst etwas zu schaffen.

Das Experiment Jacqueline Lalive am Werk

Wie kommst du auf neue Ideen?
Die kommen ungefragt...

Woran arbeitest du gerade?
Porzellan-Terrazzo.

Hörst du Musik beim Arbeiten?
Ich höre immer die Musik meines Ateliers-Gschpänlis, und diese ist sehr vielseitig. Eher alte Musik, positive Musik. Ich geniesse es sehr, zu hören, was kommt… 

Was nimmt dir die meiste Arbeit ab?
Meine Gipsformen machen die halbe Arbeit.

Jacqueline giesst in ihre Gipsform.

Was sind deine nächsten Projekte?
Ich möchte verrücktere Objekte machen. 

Hast du nebenbei noch andere Jobs?
Selbständigkeit ist bei mir grossgeschrieben. Zusammen mit einer Partnerin mache ich Einrichtungsprojekte und arbeite auch als Yogalehrerin. Beides, weil mir das Schöne und die Sorgfalt so am Herzen liegen.

PLAY & CREATE
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les solides Taschen sind aus feinstem, javanischem Kuhleder und auf verschiedenen Weisen einsetzbar. Wie Anna beschreibt, ist es ihr wichtig, darauf zu insistieren, dass ein Mensch hinter jedem einzelnen Produkt steht. Das mache ihre Einzelstücke solide und einzigartig, Anna konkretisiert…

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OFFCUT, heutzutage auch in Zürich und sehr bald in Bern, ist ein Materialmarkt für kreative Materialverwertung. Mit ihrem Verkauf bringen sie Werk-, Bau- und Bastelmaterial wieder in einen aktiven Kreislauf. Libia Krummenacher vom Team weiss genaues.


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